Autor: Floco Tausin am 03. Aug 2011 Entoptische Phänomene und ihre Bedeutung für Bewusstseinsentwicklung und Spiritualität Entoptische Phänomene sind abstrakte subjektive visuelle Erscheinungen, deren Ursache innerhalb unseres Sehsystems (vom Auge über den Sehnerv bis zum visuellen Sehzentrum im Hirn) liegen, die aber vom Betrachter ausserhalb von sich wahrgenommen werden. © Bild: Die menschliche Aura. Photobucket |
Dazu gehören beispielsweise die Nachbilder, die Mouches volantes (fliegende Mücken), die „Sternchen“ und die geometrischen Strukturen. Manche dieser Erscheinungen kennen wir aus unserem Alltag, andere sind uns fremd.
Solche Phänomene sind spannungsreiche Forschungs- und Meditationsobjekte, denn sie bilden den Schnittpunkt grundverschiedener Aspekte unseres Lebens. Zum einen verbinden sie unsere Innenwelt und Aussenwelt; zum anderen macht uns ihre Wahrnehmung sensibel für unsere linke und rechte Bewusstseinsseite, da sie mit unserem linken und rechten Auge korrespondieren; und schliesslich treffen sich hier auch wissenschaftliche sowie sowie grenzwissenschaftliche und esoterische Interpretationen über ihre Natur und Bedeutung.
Die Wissenschaft versucht solche Phänomene gemäss dem gegenwärtigen Paradigma der Objektivität, Rationalität und Materialismus soweit wie möglich auf physikalisch-optische und physiologische Vorgänge zu reduzieren. Anderseits ist der Bereich des Subjektiven seit jeher das Arbeitsfeld religiöser und spiritueller Traditionen. Kein Wunder also, haben aussergewöhnliche subjektive Wahrnehmungen in vielen Gesellschaften eine religiös-spirituelle Deutung und Bewertung erfahren. Dies gilt nicht nur für Halluzinationen und Visionen, die oft als Offenbarungen eines Geist oder Gott gedeutet wurden, sondern eben auch für abstraktere entoptische Erscheinungen.
Nachbilder
Die Nachbilder sind von den hier vorgestellten Phänomenen diejenige Erscheinung, die am meisten wahrgenommen und erforscht ist. Der Begriff bezieht sich auf das Nachwirken einer visuellen Empfindung, wenn der tatsächliche Reiz eines betrachteten Gegenstandes nicht mehr da ist. Ein Nachbild erscheint zunächst in derselben Helligkeit und Farbe wie der betrachtete Gegenstand (positives Nachbild), wandelt sich dann aber in sein Gegenteil, z.B. grün für einen roten Gegenstand (negatives bzw. komplementärfarbenes Nachbild).
Eine spirituelle Bedeutung haben Nachbilder in Zusammenhang mit dem Aura-Sehen erfahren. „Aura“ bezeichnet in der Esoterik den Energiekörper, welcher eine Person umgibt und von sensiblen Menschen als Farbspektrum wahrgenommen werden kann. Die wichtigste Vorstellungen über die Aura ist, dass sie Informationen über das Objekt beinhaltet, die sich durch unterschiedliche Farben und Intensitäten in der Aura äussern. Die Aura eines Menschen verrät beispielsweise seinen augenblicklichen Gesundheits- und Gemütszustand, sowie seinen Charakter.
Um die Aura zu sehen muss der/die Übende die Empfindlichkeit der Augen sowie das wahrnehmbare Spektrum über die sehbaren Wellenlängen hinaus erweitern. Dazu wird die periphere Wahrnehmung (Wahrnehmung in den Randzonen des Gesichtsfeldes) trainiert, die Beleuchtungszeit verlängert und der Sehvorgang allgemein erweitert durch die verbesserte Kommunikation zwischen linker und rechter Hirnhälfte. Übungen dazu sind etwa das konzentrierte Fokussieren auf einen einzigen Punkt für längere Zeit (Ausdehnung der Beleuchtungszeit), oder das Doppelt-Sehen gewisser Gegenstände (Erweiterung der Kommunikation beider Hirnhälften) durch Schielübungen. Die längere Konzentration auf einen Punkt fördert auf physiologischer Ebene die Entstehung von Nachbildern, welche von den Übenden als Aura des betrachteten Objekts gedeutet werden. Allerdings sind Nachbildeffekte nicht der einzige Vorgang beim Aurasehen, denn häufig beschreiben hellsichtige Individuen die wahrgenommenen Auren komplexer, nämlich mehrschichtig, mehrfarbig und bewegend bzw. pulsierend. Solche komplexen Aura-Beschreibungen werden in der Psychologie neben dem Nachbildeffekt gerne mit halluzinatorischen Erlebnissen, neuerdings auch mit Fritz Albert Popps umstrittenen Biophotonen (Lichtquanten, die nachweisbar von Zellen erzeugt und ausgestrahlt werden) oder mit Effekten der Synästhesie (Reizempfindung eines Sinnesorgans bei Reizwahrnehmung eines anderen, z.B. Farbwahrnehmung bei akkustischem Reiz) erklärt.
Mouches volantes
Der Begriff „Mouches volantes“ (französisch für „fliegende Fliegen/ Mücken“) stammt aus der Augenheilkunde und bezeichnet dort die subjektive Wahrnehmung von verschiedensten Punkten, Fäden und Flecken im Gesichtsfeld. In den allermeisten Fällen gelten diese Trübungen als harmlos und sind nicht therapiebedürftig. Die so genannten harmlosen Mouches volantes, die hier gemeint sind, können als kleine Pünktchen und Fädchen wahrgenommen werden, welche v.a. bei hellen Lichtverhältnissen (Blick gegen den Himmel oder eine weisse beleuchtete Wand) gut sichtbar sind. Sie bewegen sich entsprechend unserem Blick mit, sind aber auch davon losgelöst, d.h. beim Stillhalten des Blicks fliessen sie weg, v.a. nach unten.
Bild 2: Mouches volantes. (FT)
In den 1990er Jahren machte ich im Schweizer Emmental die Bekanntschaft mit einem Einsiedler namens Nestor, der sich selbst als Seher bezeichnet. In der aussergewöhnlichen Weltdeutung und Lebensweise von Nestor spielen die Mouches volantes eine zentrale Rolle.
Nach ihm ist die Erscheinung dieser Punkte und Fäden das Resultat unserer bisherigen Bewusstseinsentwicklung. Im Laufe von weiteren Fortschritten in diesem Prozess, herbeigeführt durch eine ethische Lebenshaltung, konsequente Leibes- und Atemübungen, sowie erweiterte Bewusstseinszustände, verändert sich unsere Wahrnehmung der Mouches volantes: Stören uns zu Beginn eher als trübe oder transparente, ablenkende Punkte und Fäden, sehen wir sie später als grosse Kugeln und Fäden, auf die wir unsere Konzentration richten und sie damit zum Leuchten bringen.
Das, was wir als Mouches volantes kennen, beschreibt Nestor also als erste Erscheinungen einer leuchtenden, durch unser Bewusstsein gebildeten Grundstruktur. Bewusstseinsentwicklung bedeutet für ihn nichts anderes, als einen Weg in dieser Grundstruktur zurückzulegen – einen Weg, der ab einem bestimmten Stadium in der Entwicklung mit dem „inneren Sinn“ bzw. mit dem dritten Auge direkt gesehen werden kann. Konkret heisst dies, dass wir unsere Mouches volantes allmählich näher und grösser sehen werden, dass wir vertraute Punkte und Fäden hinter uns lassen, während vor uns neue erscheinen. Dieser Weg ist nicht endlos, sondern er beinhaltet eine Reduktion der für uns relevanten Kugeln, bis wir eine ganz bestimmte Konstellation weniger Kugeln sehen können, die Nestor als Ursprung unserer Existenz bezeichnet. An einer dieser Kugeln sind wir fixiert, in sie einzugehen bedeutet, mit dem Gesehenen eins zu werden. Dies ist das Ziel der Seher.
Für Nestor sind Mouches volantes demnach nicht nur ein visuelles Feedback der eigenen Bewusstseinsentwicklung, sondern auch Teil der meditativen Praxis. Die Konzentration darauf und der Versuch, sie mit gezielten Augenbewegungen zu beeinflussen und im Gesichtsfeld festzuhalten, versteht er als eine Meditation mit offenen Augen.
Sternchen
Ein weiteres entoptisches Phänomen, das häufig mit den Mouches volantes verwechselt wird, sind die so genannten „Sternchen“ (auch Kreiselwellen genannt). Es handelt sich um hell leuchtende Kügelchen, die sich in gewundenen Bahnen bewegen. Sternchen sind gut wahrnehmbar, wenn wir ohne Fokussierung in den freien Himmel blicken. In körperlichen Extremzuständen können sie sehr deutlich und leuchtend erscheinen, z.B. bei niederem Blutdruck, Schwindel, Schwärze vor den Augen und beginnender Ohnmacht. Das Sternchen-Sehen wird in Comics und Trickfilmen oft bildhaft dargestellt als kreisende Sternchen um den Kopf solcher Figuren, die eins auf den „Deckel“ gekriegt haben. In der Augenheilkunde gelten die „Sternchen“ als Korpuskel, englisch „flying corpuscules“, „luminous spots“ oder „blue field entoptic phenomenon“, da sie v.a. auf blauem Hintergrund sehr gut sichtbar sind. Die gängige Erklärung ist, dass es sich hier um weisse Blutkörperchen (Leukozyten) handelt, die sich in den Netzhautgefässen bewegen und von der Netzhaut wahrgenommen werden.
Bild 3: Sternchen am blauen Himmel. (FT)
Eine Verknüpfung von Sternchen und ganzheitlichen Erklärungen treffen wir im Bereich der Esoterik relativ häufig an: Meistens wird argumentiert, die Sternchen seien die visuell sichtbare Lebensenergie oder eine Form davon. Dabei wird häufig auf aussereuropäische Konzepte von Lebensenergie wie prana (indisch), chi (chinesisch), ki (japanisch) etc. zurückgegriffen. Doch eine tiefgründigere Theorie, die das Phänomen erklären könnte, ist schwer zu finden.
Eine Ausnahme bildet Wilhelm Reichs umstrittene Orgon-Theorie. In den 1930er und 1940er Jahren führte Dr. Wilhelm Reich (1897-1957) eine Reihe von biophysikalischen Experimenten durch, die seiner Ansicht nach zeigten, dass organisches Material (auch der menschliche Körper) durch eine Energie „erregt“ wurde. Diese Energie konnte er visuell, thermisch und elektromikroskopisch nachweisen, und zwar im Sonnenlicht, im Erdboden, in der Atmosphäre und in lebenden Organismen. Er nannte diese Energie „Orgon“ und machte sie therapeutisch nutzbar. Reich erklärte viele optische und visuelle Phänomene mit seiner Orgontheorie, beispielsweise das Flimmern am Himmel oder das Glitzern der Sterne. In diesem Sinn werden auch die Sternchen gedeutet, welche nach Reich eine Art von „Orgonstrahlen“ seien.
Da Wilhelm Reich die Lebensenergie als messbare physikalische Energie beschrieb und seine Experimente als Wissenschaft verstand, wurde er scharf kritisiert. Seine Theorie gilt heute als wissenschaftlich unhaltbar, trotzdem ist sie bei manchen heutigen Ärzten und Heilpraktikern beliebt und wird angewendet. Von eher spirituell orientierten Anhängern der Orgontheorie wiederum wird die Konzentration auf den visuellen Ausdruck des Orgon, also die Sternchen, empfohlen: Nach dieser Ansicht widerspricht die Wahrnehmung der energetischen Sternchen diametral der Wahrnehmung der physischen, materiellen Objekte. Und da wir gewohnt sind, auf die physische Welt zu blicken, bedarf es grosser Konzentration um diese Sternchen für eine längere Zeit ohne Unterbruch zu sehen. Um dies zu erreichen, müsse der innere Dialog, das Ego, zur Ruhe gebracht werden. Nach dieser Beschreibung kann die Konzentration auf die Sternchen daher wie die Konzentration auf Mouches volantes als Meditation mit offenen Augen aufgefasst werden.
Geometrische Strukturen
Der Begriff „geometrische Strukturen“ beziehe ich auf den englischen Ausdruck „form constants“, der von Heinrich Klüver geprägt worden war. Klüver führte in den 1920er Jahren Tests mit der halluzinogenen Substanz Meskalin durch und erkannte in den Beschreibungen der Testpersonen stets dieselben geometrischen Muster. In den 1960er und 70er Jahren wurde in Europa und den USA eine Reihe Tests mit Bewusstseinsverändernden Substanzen wie LSD, Meskalin, THC durchgeführt und damit begonnen, diese geometrischen Strukturen zu erforschen – ein Forschung, die in den Kinderschuhen stecken blieb, als solche Substanzen zuerst in den USA und schliesslich weltweit verboten wurden. Forschungen zu späterer Zeit mussten daher auf die Ergebnisse der 1960er und 70er zurückgreifen, um Aussagen über die Natur von entoptischen Erscheinungen während veränderten Bewusstseinszuständen machen zu können. So isolierten die Archäologen Lewis-Williams und Dowson (1988) beispielsweise mehrere Basistypen von „form constants“, die sie als rein durch das Nervensystem erzeugt und daher – im Gegensatz zu den bildhaften Halluzinationen – als menschliche Universalie, unabhängig von Zeit und Kultur, auffassten.
Bild 4: Basistypen von geometrischen Strukturen, nach Lewis-Williams und Dowson (1988).
Geometrische Strukturen sind demnach selbstleuchtende Muster wie Punkte, Fäden, Kurven, Netze, Zickzacklinien, Spiralen etc., die in veränderten Bewusstseinszuständen auftreten. Solche Bewusstseinszustände lassen sich durch halluzinogene Substanzen sowie Praktiken wie Fasten, Schlafentzug, Tanz, rhythmische Trance etc. erreichen. Von daher wurden solche geometrische Muster für viele heutige wie vergangene Kulturen bedeutend, die eine institutionalisierte Form von veränderten Bewusstseinszuständen praktizieren. Es waren und sind Schamanen, Druiden, heilige Frauen und Männer, die solche Strukturen während religiösen Ritualen wahrgenommen, aufgezeichnet und religiös gedeutet haben. Auf diese Weise fanden solche Strukturen Eingang in die Kunst und Kultur, beispielsweise der südafrikanischen San, der Coso des amerikanischen Great Basin, der Tukano-Indianer am Amazonas und anderen. Die erwähnten Archäologen vermuten darüber hinaus, dass auch die altsteinzeitliche Kunst durch solche geometrischen Strukturen inspiriert ist. Denn in europäischen Höhlen lassen sich ebenfalls solche eingeritzten und gemalten geometrische Formen finden, die zehntausende von Jahren alt sind.
Bild 5: Zeichnung einer Sequenz aus der Yajé-Vision eines Tukano (Barasana-Gruppe) (nach: Dronfield, S. 381).
Entoptische Erscheinungen als Gegenstand der Meditation mit offenen Augen
Das Gemeinsame bei allen besprochenen entoptischen Phänomenen ist, dass sie eine spirituelle und religiöse Bedeutung erfahren haben, als Meditationsgegenstand, mythische Symbole oder Übermittlung von übersinnlichem Wissen. Dies geht einher mit der Vorstellung, dass ein Mensch, der sein Bewusstsein über längere Zeit oder auch temporär durch entsprechende Rituale steigert, eine Erweiterung seiner Wahrnehmung erfährt. Im Fall von erweiterter visueller Wahrnehmung wird oft von einem „inneren Sehsinn“ bzw. von einem „dritten Auge“ gesprochen, welches durch eine entsprechende Lebensführung und Übungen erst geöffnet werden muss. Aura, Mouches volantes, Sternchen und geometrische Formen können entsprechend als verschiedene Objekte des dritten Auges verstanden werden. Die Konzentration auf sie fördert die Entwicklung dieses inneren Sinns und hilft uns, im Hier und Jetzt präsent zu sein, ganz im Sinne einer Meditation mit offenen Augen. Dadurch werden wir sensibler für subjektive Phänomene, die in unmittelbarer Beziehung zu uns selbst stehen, jenseits von Kultur und Zeitgeist. Ihre Betrachtung kann uns Aufschluss über unser eigenes Wesen geben. Bei entoptischen Erscheinungen gilt: Der Blick nach aussen ist der Blick nach innen.
Quellen und Literatur
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Nachbilder und Aura
- www.goethe.li/WeitereInfos.html
- www.wikipedia.org (mit den Stichworten „Aura“, „Energiekörper“ und „Kirlianphotographie“)
- www.aurawelt.de/ethik.html
- www.kheper.net/topics/subtlebody/aura.htm
- www.thiaoouba.com/seeau.htm
- www.fernreiki.de/Aura-Sehen.html
Mouches volantes
- Tausin, Floco: Mouches Volantes. Die Leuchtstruktur des Bewusstseins, Bern (Leuchtstruktur Verlag) 2004
- www.mouches-volantes.com
- www.bewusstsein.ws
- Literaturangaben zur wissenschaftlichen Erforschung der Mouches volantes kann beim Leuchtstruktur Verlag als PDF-Datei bezogen werden
Sternchen
- www.orgon.de/kreiselwellen.htm
- www.datadiwan.de/netzwerk/index.htm?/harrer/ha_001d_.htm
- www.wikipedia.org/wiki/Orgon
- www.wikipedia.org/wiki/Lebenskraft
- www.horusmedia.de/1998-meditation/meditation.php
Geometrische Strukturen
- J. D. Lewis-Williams / T. A. Dowson: The Signs of All Times, in: Current Anthropology, vol. 29, nr. 2, April 1988
- Claudia Müller-Ebeling: Visionäre Kunst, in: ?? (Hrsg.): Welten des Bewusstseins, Bd. 1, ?
- Geraldo Reichel-Dolmatoff: Shamanism and Art of the Eastern Tukanoan Indians, in: Th. P. van Baaren u.a. (Eds.): Iconography of Religions, Bd. 9/1, Leiden 1987
- Linda Thurston: Entoptic Imagery in People and Their Art, (M.A. Arbeit, 1991), WebEdition 1997, auf: http://home.comcast.net/~markk2000/thurston/thesis.html
- http://www.wynja.com/arch/entoptic.html
Floco Tausin
floco.tausin@mouches-volantes.com
Der Name Floco Tausin ist ein Pseudonym. Der Autor studierte an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern und befasst sich in Theorie und Praxis mit der Erforschung subjektiver visueller Phänomene im Zusammenhang mit veränderten Bewusstseinszuständen und Bewusstseinsentwicklung. 2004 veröffentlichte er die mystische Geschichte „Mouches Volantes“ über die Lehre des im Schweizer Emmental lebenden Sehers Nestor und die spirituelle Bedeutung der Mouches volantes.
Angaben zum Buch:„Mouches Volantes – Die Leuchtstruktur des Bewusstseins“, Leuchtstruktur Verlag (Bern) 2010, Paperback, 376 Seiten, 24.90 € / 39.80 CHF, Genre: Belletristik/mystische Erzählung.
Bereits den alten Griechen bekannt, von heutigen Augenärzten als harmlose Glaskörpertrübung betrachtet und für viele Betroffene ärgerlich: Mouches volantes, Punkte und Fäden, die in unserem Blickfeld schwimmen und bei hellen Lichtverhältnissen sichtbar werden.
Die Erkenntnis eines im schweizerischen Emmental lebenden Sehers stellt die heutige Ansicht radikal in Frage: Mouches volantes sind erste Teile einer durch unser Bewusstsein gebildeten Leuchtstruktur. Das Eingehen in diese erlaubt dem Seher, über den Tod hinaus bewusst zu bleiben.
Mouches volantes: Glaskörpertrübung oder Bewusstseinsstruktur? Eine mystische Geschichte über die nahe (f)liegendste Sache der Welt.
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