Konsumentenplattform für Zukunftsgestaltung - Evolution vom ICH zum WIR
LESEN & WISSEN
ICH & WIRSCHAU & KAUFMAIL & MEHRWORKSHOP & SEMINARINFO & HILFEIMPRESSUM
SIE SIND:
derzeit nicht angemeldet.Die Mitgliedschaft ist kostenlos aber viel wert!
Gesundheit und ErnährungDruckversion:

Wie Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt

Dr. Ruediger Dahlke - Autor des neu erschienenen Buches PEACE FOOD Autor: Ruediger Dahlke am 13. Sep 2011
Wie oft landen wir unverhofft im Gegenpol und erreichen das genaue Gegenteil von dem, was wir eigentlich wollten? Wohl nirgendwo wird das so deutlich wie bei der Ernährung. Sie bietet geradezu ein Lehrstück in Sachen Polarität und "Schattenprinzip".

Und wir sind reif für dieses Prinzip, das wir in der Finanzwelt genauso erleben wie an Europa. Das mag der Grund sein, dass Sie, liebe Leser, das Buch "Schattenprinzip" wiederum in ganz kurzer Zeit zu einem Bestseller gemacht haben, wofür ich mich ganz herzlich bedanke. Bei der Ernährung wird der Schatten vielleicht noch drastischer, dabei zugleich einfacher und für unsere Gesundheit dramatischer deutlich.

Peace Food

Jeder weiß es, ständig wird es gepredigt: wir sollen viel Milch trinken, um die Knochen zu stärken und uns vor Osteoporose zu schützen. Dabei könnte nichts falscher sein! Das genaue Gegenteil ist wahr, wenig schadet unseren Knochen so sehr wie Milch(produkte). Und das ist heute nachweisbar: In Ländern mit minimalem Milchkonsum wie Nigeria ist Osteoporose praktisch unbekannt, in jenen mit höchstem Milchkonsum wie Finnland aber eine Volksseuche - schlimmer noch als bei uns. Milch ist zwar calciumreich, entzieht dem Organismus aber unter dem Strich deutlich mehr Calcium als sie ihm bringt. Sie ist geradezu ein gefährlicher Calziumräuber und Feind der Knochen. Aber nicht nur das…

Es kommt noch viel schlimmer, Milch fördert nachweislich die gefährlichsten Herzerkrankungen und damit die Todesursache Nummer 1. Und auch die zweithäufigste Todesursache, Krebs, nimmt mit steigendem Milchkonsum deutlich zu. Das mag, zusammen mit der Erkenntnis, dass Fleisch ebenfalls Herzerkrankungen, Krebs, Immunprobleme, die Krankheitsbilder des Alters wie Demenz und so ziemlich alle Zivilisationssymptome fördert, moderne Menschen erschrecken, die im Auftrag der Fleisch- und Milchindustrie Jahrzehnte lang vom Gegenteil überzeugt wurden.

Das Verdienst, diese Problematik aufgeklärt zu haben, gebührt vor allem Colin Campbell, zuletzt Professor für Ernährungswissenschaft an der Cornell University. Er begann sein Leben als Kind einer typisch amerikanischen Milchfarm und musste während seines Wissenschaftlerlebens feststellen, wie die Grundpfeiler moderner Zivilisationskost, Milch und Fleisch, sich als Ursachen der schlimmsten Krankheitsbilder unserer Zivilisation erwiesen, denn auch Allergien und Diabetes wie auch Fettsucht werden durch sie gefördert. Anfangs nahm er nur widerwillig zur Kenntnis, wie sehr tierisches Protein uns schädigt, wurde aber mit den Jahren und nach vielen Experimenten zum engagierten wissenschaftlichen Kritiker der modernen Tierprotein-Mast. Von ihm stammt die Aussage, alles was über 0 % Cholesterin enthalte, sei schädlich. An seiner Seite finden sich heute Wissenschaftler, die mit großen Studien und Datenmengen belegen, was wir uns mit Fleisch und Milch(produkten) antun. Der Verdacht gegen Fleisch ist dabei schon alt und auch deutsche Wissenschaftler wie Professor Leitzmann aus Gießen belegen seit Jahrzehnten eindrucksvoll, wie viel gesünder vegetarische und erst recht vegane, d.h. tierprotein-freie Kost ist.

Tierschützer laufen seit Jahrzehnten Sturm gegen Massentierhaltung und Tier-Zucht-Häuser, Ernährungswissenschaftler rechnen seit langem vor, was für eine unverantwortliche Verschwendung angesichts der Welt-Hunger-Katastrophe die Umwandlung von pflanzlichen in tierische Kalorien bedeutet, Ökologen belegen den Zusammenhang zwischen Tierzucht und Klima-Katastrophe. Aber wenig ist geschehen, wenig hat sich geändert, weil die überwältigende Mehrheit der Bürger an den Kassen der Supermärkte täglich für billiges Tierprotein stimmt. Dabei müsste –wenn es auf Zigarettenschachteln gehört –auch auf jedem Joghurtbecher stehen "Milch kann sie töten" und auf jeder Fleischpackung "Fleischkonsum fördert Krebs".

Ich wünsche mir sehnlichst - als Arzt der Menschen, Freund der Tiere und Fan dieser Erde - die Fülle der Argumente und Studien, die unser Elend durch Fleisch und Milch so drastisch belegen, möge das Blatt wenden und uns zu Einsicht und Umkehr bringen. Die Wende in der persönlichen Ernährungspolitik ist so verlockend, leicht und bekömmlich, und es gibt sicher keine andere Maßnahme, um sich, den anderen fühlenden Wesen und unserem Planeten so leicht so viel Gutes zu tun, wie seine Ernährung auf die bunte anmachende Palette des Pflanzenreiches umzustellen.

 

Über drei Jahrzehnte hab ich von "Krankheit als Weg" bis "Krankheit als Symbol" für die Anerkennung der Seele bei der Krankheitsentstehung gekämpft und diesbezüglich für viel Bewusstsein sorgen dürfen. Das bleibt mir wichtig, dazu stehe ich uneingeschränkt und freue mich, dass "Krankheit als Symbol" schon in der 19. Auflage erscheint und gerade auch in englischer Übersetzung herauskommt.

Zusätzlich ist es aber überfällig, dem Körper als zweiter Ebene der Psychosomatik zu seinem Recht zu verhelfen. Tatsächlich meint das Wort "Somatik" Körper. Erst wenn wir uns beiden Aspekten unseres Seins zuwenden, haben wir die wundervolle Chance, aus unserem Leben das Beste zu machen.

Gefüllte Paprika mit mediterranem Risotto in Tomatensauce - Foto: GRÄFE UND UNZER VERLAGDer einfachste, wirksamste und nachhaltigste Schritt dazu ist die Abkehr von tierischem Eiweiß. Er hilft nicht nur unser, sondern auch anderes Leben zu schonen und zu fördern und ist obendrein die beste persönliche Antwort auf die drohende Umwelt- und Klima-Katastrophe.

Vor allem aber hilft es uns selbst: Sobald wir aufhören, die Angst- und Stresshormone der Schlachttiere zu essen, werden wir bereits große Erleichterung verspüren, denn inzwischen leiden große Teile der Bevölkerung unter Angst. Panik-Attacken sind ein relativ neues Symptom, von dem vor gut 30 Jahren bei insgesamt geringerem Fleischkonsum und vorzugsweise dezentralisierter Schlachtung in kleinen Metzgereien, noch gar keine Rede war. Erst mit der Umstellung auf Großschlachthöfe hat es die moderne Welt erobert. Mit dem Fleisch gequälter Kreaturen aus Tier-Zucht-Häusern bekommen wir auch deren Elend und die Energie der Folter mit ab, die sie erlitten haben auf ihrem oft entsetzlichen Weg bis in menschliche Bäuche. Von dort gelangen all diese Energien ins Fleisch der Esser. Aus gefoltertem Fleisch wird das Fleisch jener Allesesser, die ihr Leben mehrheitlich erleiden und sich quälen (lassen). Schon lange weiß der Volksmund: man ist, was man isst.

Auf der anderen Seite bietet ein vegetarisches Leben, wie ich es mir seit 40 Jahren gönne, unvergleichliche Vorteile –nicht nur im Hinblick auf Gesundheit, sondern auch auf Sensibilität und Leistungsfähigkeit. All das wird noch erheblich gesteigert durch Weglassen allen tierischen Proteins, wie ich jetzt erfahren darf. Ein wirklich freies Leben ist auch davon frei. Nicht nur wilde Tiere spüren, wie wenig Gefahr von vegan lebenden Menschen ausgeht, auch empfindsame Menschen nehmen das wahr. Tiere werden zutraulich, Menschen begegnen einem offener und vertrauensvoller, was dem Leben eine ganz neue Qualität schenkt, wie ich persönlich und in meinem direkten Umfeld feststellen kann. Mit Delphinen schwimmen mag anmachend sein, es hat aber auch etwas, wenn sich Schmetterlinge auf einem niederlassen und Eichhörnchen mit meditieren wollen.

Bohnensuppe mit Nudeln und Karotten-Ingwer-Suppe mit karamellisiertem Apfel  -  Foto: GRÄFE UND UNZER VERLAGBuntes Gemüse und Obst zu essen und zu wissen, wie sehr sie mir nützen und wie wenig anderen schaden, ist ungetrübter Genuss. Leben und Genuss, die nicht auf fremdem Leid gründen, fühlen sich so viel besser an!

Versorgen wir uns sensibel und gefühlvoll, werden Mikrokosmos Körper und Makrokosmos Welt dabei in ungeahntem Ausmaß aufleben.

Mein Lieblingssatz von Franz von Assisi
"Herr mach mich zu einem Werkzeug Deines Friedens" ist zwar alt aber durchaus nicht überholt.
Wir können ihn jederzeit aufnehmen und umsetzen und uns selbst dabei das größte Geschenk machen – und zusätzlich unsere Welt auf wundervolle Weise beschenken.
 

Die nächsten Vorträge mit Dr. Ruediger Dahlke zum Thema PEACE FOOD und Schicksalsgesetze - alle Detailinfos finden Sie in der Rubrik WORKSHOP & SEMINAR:
14.09.2011 in Wien
Haus der Begegnung, Schwendergasse 41, 1150 Wien
18:30   Die Schicksalsgesetze – Spielregeln fürs Leben
im Anschluss nach Pause:  Das Schattenprinzip

15.09.2011 in Wien
1220, Haus der Begegnung (direkt neben Donauzentrum ), Schrödingerplatz 1,
18:30 Einlass  Die Lebensprinzipien - Wege zu Selbsterkenntnis, Vorbeugung und Heilung im Anschluss an Pause  Peace Food - Seelennahrung für inneren und äußeren Frieden

16.09.2011 in St. Pölten
Autohaus Wiesentahl, St. Pölten, Kremser Landstraße 86
18:30  Das Schatten-Prinzip
20:30  Aller guten Dinge sind drei

Um Kommentare erstellen zu können, bitte einloggen
Veranstaltungen
Sana Brauner 2011-09-15 18:30 Lebensprinzipien und Peace Food
Bücher
BEI AMAZON:


Kommentare
Wie Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt.
Autor: Franz Bauer am 2011-09-11 16:51:39

Herr Dahlke.

In dem Artikel vom 10.Juni 2011 stand, dass Milch und Milchprodukte eine entsetzliche Bedrohung für die Gesundheit und den Weltfrieden sind. Dieses Mal lese ich, dass sie auch die Ursache für Osteoporose, Krebs und Diabetes sind. Wahrscheinlich werden Sie noch viele Dinge erfinden, für die Milch verantwortlich ist.

Ich habe 50 Jahre Haupt- oder Nebenberuflich als Heilmasseur  und Chiropraktiker   gearbeitet. Alle Patienten mit Wirbelsäulen- und Knochenproblemen hatten eines gemeinsam, sie lehnten den Konsum von Milch ab. Es waren auch Veganner darunter. Drei von ihnen sind an Krebs gestorben, darunter auch eine Vorgesetzte von mir. Was Sie eigentlich wissen sollten, wenn Sie Artikel über Ernährung  schreiben: „ zur Bildung von  Krebszellen im Körper sind Zuckermoleküle notwendig“, und diese Biester von Zuckermolekülen befinden sich boshafterweise ausgerechnet  in Getreideprodukten und Obst.

Meine Ernährungsweise kann ich auch verraten:  Ein bis zweimal in der Woche Fleisch, am liebsten Wildschweinbraten, zwei- bis dreimal Fisch, Kaiserschmarrn, Palatschinken, Torten und was es sonst an süßen Sachen gibt. Ich terrorisiere seit benahe 80 Jahren als Verbrecher meinen Heimatplaneten, habe laut Ärzten Knochen wie Stahl und bin immun gegen Krankheiten. Ich werde von vielen Mitbewohnern des Planeten als nicht normal bezeichnet, weil ich nicht müde werde. Ein Verbrecher bin ich deshalb, weil ich durch meinen Konsum von Milch und deren Produkten laut Veganern den Weltfrieden entsetzlich bedrohe. (DieBedrohung des Weltfriedens ist ein Verbrechen). Ich bin allerdings in guter Gesellschaft, denn Jesus, der Gründer der christlichen Lehre hat ebenfalls Fleisch gegessen und noch dazu die Frechheit  besessen, .tausenden Menschen, Fische als Malzeit anzubieten. Er hat auch seine Jünger beim Fischfang unterstützt. Sein Vater, Gott, so steht es jedenfalls in der Bibel, fand Wohlgefallen an Tieropfern. Es ist allerdings möglich, dass die Bibel nur ein Märchenbuch für leichtgläubige Menschen ist und das gesamte Christentum eine Irrlehre ist oder dass Jesus grobfahrläßige Fehler gemacht hat.

Eine Frage möchte ich noch in den Raum stellen: Sind Organisationen, die eine große Anzahl Mitglieder haben, wirklich immer ernst zu nehmen, oder sollte man sie als entsetzliche Bedrohung im Auge behalten? Wir haben in Österreich eine Partei, die immerhin von fast einem Drittel der Staatsbürger gewählt wird. Auf ihren speziellen Seiten steht beispielsweise sinngemäß  geschrieben, Angehörige anderer Nationen in einen Zug zu setzen und nach Mauthausen führen. (Mauthausen war ein KZ falls Sie das nicht wissen) 

Zum Abschluss noch einige Worte zum Nachdenken. Viele Mitglieder ihrer Organisation reisen im Flugzeug in der Welt umher, machen natürlich auch im Ausland Urlaub, fahren in schönen Autos spazieren und  besitzen prächtige Häuser und Wohnungen. All diese angeführten Punkte sind energieintensiv, das heißt, sie verbrauchen viel Erdöl und um dieses werden laufend Kriege geführt, was aus Ihrer Sicht natürlich keine Bedrohung des Weltfriedens ist.


Um antworten zu können, bitte einloggen
Hilfe

Als Mitglied können Sie auf Facebook einen Kommentar posten. Dazu müssen Sie sich einloggen.

LOGIN
Mitglieder Login:

Passwort:


Registrieren


Wer ist online?
Helmut Brauner

1 Mitglied eingeloggt

14 Besucher (15 Minuten)