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Wie beschreibt man das Unbeschreibliche?

Foto: Skip Lackey -  Marie Silvie Roy wird zu Beginn der Indienreise von Brandon Bays mit einem Schal geehrt Autor: Sana Brauner am 24. Jun 2008

Als ich zum ersten Mal den Aufruf des Journey Teams las, durch Journeyarbeit entstandene Heilungen zu dokumentieren, damit weltweit andere Menschen erfahren, was für eine wunderbare, einzigartige Technik The Journey ist – da fragte ich mich:
Wo fange ich an? Wie kann ich auch nur annähernd beschreiben, was ich tagtäglich erlebe? Jeden Tag werde ich in meiner Praxis Augenzeuge tiefer, dauerhafter Transformation. Ich sehe, wie sich Menschen von depressiven Schüben befreien, von Angst, Trauer, niedrigem Selbstwertgefühl, von Kraft raubenden affektiven Störungen, von körperlichen Leiden wie Bluthochdruck, Migräne und sogar Krebs.

Wie beschreibt man das Unbeschreibliche?

Soll ich von der Frau erzählen, die nach nur zwei Prozessen frei von Brustkrebs war? Oder soll ich von dem Mann berichten, der solange er denken konnte, unter Impotenz litt und wiederum nach nur zwei Sitzungen ein normales Sexualleben hatte? Oder soll ich von demjenigen sprechen, der unter Panikattacken litt und nicht schlafen konnte und bereits nach der ersten Sitzung Erleichterung und Veränderung spürte?

Oder sollte ich vielleicht doch lieber über denjenigen berichten,,...
...der so stark unter affektiven Störungen litt, dass er wochenlang im Bett blieb und ohne jeglichen Erfolg die Medikation immer weiter erhöhte, und der nun vollständig wiederhergestellt ist, dem es gut geht?
Ich könnte natürlich auch von der Frau erzählen, die vergangenes Liebesleid so wenig loslassen konnte, dass es zur Obsession wurde, und die nun vergeben und es hinter sich lassen konnte. Oder ich spreche über die Dame, die sich am Sterbebett ihrer Mutter nicht um sie kümmern konnte und die in einer Sitzung diese Ängste überwand und sie dann in Frieden gehen lassen konnte, während sie ihre Hand hielt.
Oder berichte ich über die schwer Fybromyalgiekranken, die im Dauerschmerz waren und nun völlig frei von Schmerzen sind? Oder erzähle ich von dem, der zehn Jahre lang unter chronisch blutenden Hämorrhoiden litt und nun beschwerdefrei ist, ohne dass er das Thema überhaupt bearbeitet hat, sondern nur Probleme, die damit scheinbar gar nicht in Beziehung stehen?

Oder spreche ich am besten von mir selber,,...
...
die ich mich endlich von dieser unbarmherzig harten, spitzfindigen, kritischen Stimme befreit habe, die mich „nie gut genug“ und wertlos fühlen ließ, egal was ich tat oder wie viel Erfolg ich hatte? Wie ihr seht, stehe ich mit größter Ehrfurcht und Demut im Zeugenstand. Ich hatte nicht das Bedürfnis, darüber zu schreiben, das überlasse ich lieber anderen, ich bin völlig damit ausgelastet, Tag für Tag die Arbeit zu tun.

Als klinische Psychologin in privater Praxis war ich schon erfolgreich und habe mich wirklich nicht nach zusätzlichen Terminen in meinem vollen Zeitplan gesehnt. Ich habe mich auch gefragt: „Wie kann ich Erfolgsgeschichten anderer Leute erzählen? Welche würde ich wählen? Wieso fange ich nicht mit meiner eigenen an?“. Ich war immer der Überzeugung, dass auf Worte Taten folgen sollten, und in The Journey fand diese Devise sicherlich ein Echo.

Ich dachte, ich hätte meine Themen überwiegend schon abgearbeitet.

Da ich eine glühende Verfechterin der Ansicht bin, dass ich bei mir anfangen muss, dass ich die Veränderung sein muss, die ich in den Menschen sehen möchte, habe ich mich über die Jahre hinweg fortdauernd und weit reichend in verwandten Disziplinen und psychologischer Behandlung weitergebildet. Ich saß unzählige Male auf dem Patientenstuhl und war stets gewillt, mich selbst anzuschauen und das Wissen zu vertiefen, das ich über die Jahre angesammelt hatte. Doch irgendwie wusste ich, dass da noch etwas fehlte.

Als mir in zwei Tagen drei Leute von diesem Workshop erzählten,...
...
der zwei Tage später in Ottawa stattfinden sollte, da habe ich den Wink verstanden und mich angemeldet. Ich fühlte schon das Ziehen, die kleine Stimme in mir, die sagte, das wird mein Leben verändern. Ich hörte das Flüstern und tat es ab. Und es kam doch genau so. Was wusste ich schon!

Es hat mein Leben verändert!
Das Wochenende mit Skip (der The Journey in den USA leitet und auch präsentiert) war eine Offenbarung. Ich kam ohne Erwartungen, dazu hatte ich gar keine Zeit, ich hatte noch nicht einmal das Buch gelesen. Dennoch spürte und lebte ich den Zauber wie so viele andere! Ich erinnere mich noch gut, dass mich die Intensität der Liebe dort zu Beginn etwas überwältigte, sogar in der Art, wie ich begrüßt wurde.

Mein ewig abwehrender Verstand, meine Furcht schaltete sich ein und fragte: „Ist das eine Sekte“?
Schließlich habe ich schon vieles in meinen zwanzig Jahren Praxis in Krankenhäusern und Schulen erlebt, wenn ich Workshops gab oder besuchte. Skip war ein so wundervoller Lehrer mit seiner Präsenz, seinen Fähigkeiten, seinem Humor, seiner Liebe, seinem Wissen. Das Wochenende war unglaublich!
Endlich kam ich mit dem freien Teil in mir in Verbindung, den ich zuvor schon gespürt und genutzt hatte, ohne dass ich je wusste, wie ich darauf systematisch zugreifen könnte. Das ist eine Fähigkeit, keine zufällige Erfahrung. Und die Technik war so kraftvoll, dass sie ihren Zauber auf mich und viele um mich herum ausübte. Um diese Heilung zu beschreiben und warum sie so wirkungsvoll ist, könnte ich sicherlich Fachterminologie verwenden, doch ich sehe darin jetzt keinen Sinn.

Ich beschloss dann, die gesamte Ausbildung zum akkreditierten Journey Practitioner zu durchlaufen und währenddessen, gleich am nächsten Tag, fing ich an, die Technik in meiner Praxis zu integrieren, denn man muss kein Arzt sein, um sie anzuwenden.

Und wieder schien es wie Magie!
Menschen berührten ihre „Quelle“, einen tiefen, freien Teil ihrer Selbst und fingen an zu heilen, konnten sich selbst befreien, vergaben sich selbst und anderen. Manche hatten Spontanheilungen, andere allmähliche Heilung und alle heilten sich selbst, wenn sie sich eine Chance gaben. Ich selbst werde freier und freier, ich werde, wer ich wirklich in meiner Essenz bin, während ich andere daran teilhaben lasse und auf ihrem Weg der Transformation begleite.
Da ich diesen Herbst viel unterwegs war, hat meine Tochter, jetzt 18 Jahre alt, meinen Anrufbeantworter abgehört. Sie war sprachlos, als sie die vielen Danksagungsmitteilungen abhörte, die ich so erhalte, und sie fragte mich mit ihrem einzigartigen Enthusiasmus, gemischt mit ein wenig Skepsis und Neugier: „ Bist du Gott, oder was? Die Leute lieben dich so“.

In Wirklichkeit lieben die Leute die Freiheit und sind einfach dankbar, dass sie sanft an ihr grenzenloses Potenzial herangeführt wurden oder dafür erwacht sind und sich bestärkt fühlen durch ihre eigene Fähigkeit, sich zu ändern und zu wachsen.
Das könnte der Start zur Wiedergabe unzähliger, detaillierter Heilungsgeschichten sein. Ich könnte beschreiben – die Zustimmung der Betroffenen natürlich vorausgesetzt – wie Veränderung, Transformation, Heilung im körperlichen, emotionalen und spirituellen Bereich geschah.

Endlich gibt es eine Technik, die das grenzenlose Potenzial in uns allen erschließt,...
...erfasst und benutzt – eine Technik, die selbst unbegrenzt, weit genug ist, um alle denkbaren menschlichen Erfahrungen einzuschließen und Sinn und Würde auch noch in den zutiefst Verletzten wiederherstellt.
Ich erzähle all dies schlicht in der Absicht, die Nachricht zu verbreiten, dass es einen Weg gibt, eine Technik. Es gibt einen Weg zur Heilung, man muss ihn nur gehen. Ich bin der lebende Beweis, hier und jetzt, da ich dies schreibe. Vor einer Weile hätte ich es nicht gewagt, irgendetwas zu verfassen oder es abzuschicken. Das ist FREIHEIT!

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