Autor: Maria Neuberger-Schmidt am 01. Feb 2011 Artikel anlässlich der TV-Sendung ATV am Punkt: am Mittwoch, 26.1.2011, Beginn um 21:55 Uhr: "Wer ist Schuld am Tod von Cain? Hätte der Elternführerschein dieses Verbrechen verhindern können?"
Das Resultat einer Online-Umfrage auf ATV während der Sendung: 60% befürworten einen verpflichtenden Elternführerschein! |
Presseaussendung anlässlich der TV-Sendung
ATV am Punkt:
am Mittwoch, 26.1.2011, Beginn um 21:55 Uhr
„Wer ist Schuld am Tod von Cain? Hätte der Elternführerschein dieses Verbrechen verhindern können?"
Das Resultat einer Online-Umfrage auf ATV während der Sendung: 60 % befürworten einen verpflichtenden Elternführerschein!
Nachfolgend das Interview mit Mag. Maria Neuberger-Schmidt anlässlich dieser Sendung, das leider nicht in voller Länge ausgestrahlt werden konnte:
Was kann der Elternführerschein bringen?
- Die TeilnehmerInnen gewinnen Sicherheit und Klarheit in Bezug auf ihre elterliche Autorität und Führungskompetenz
- Sie werden in Ihrer Intuition gestärkt
- Sie lernen die Gefühle und Bedürfnisse ihrer Kinder besser verstehen und einfühlsam darauf zu reagieren.
- Sie lernen, ihre Kinder zu Selbständigkeit und Verantwortung zu erziehen. Helfen will gelernt sein!
- Sie lernen gewaltfrei Grenzen setzen und auf kindliche „Provokationen“ zu reagieren
- Sie haben Gelegenheit, über ihre eigenen Stärken und Schwächen nachzudenken
- Sie trainieren praxistaugliches, kommunikatives Handwerkszeug.
- Das hilft, die Elternaufgaben mit Freude und Kompetenz auszuüben.
Der ABC-Elternführerschein findet in einer vertraulichen Atmosphäre statt, in der Eltern ganz offen reden können. Wertschätzung und Hinführen zu Selbsterkenntnis und Einsicht ist unser oberstes Prinzip. Das entlastet und ermutigt.
Weiters im Angebot: Vorträge, Workshops, individuelle Beratung.
Kann er Gewalttaten, Fälle wie Cain, Luca,… verhindern, minimieren?
Die meisten Kindesmisshandlungen passieren aus Überforderung!
Wenn Kinder Angst haben, Schmerzen haben, Probleme haben, reagieren sie emotional. Sie weinen, sie toben, sie schreien. Erwachsene würden das am liebsten per Knopfdruck abstellen: „Hör auf damit! Sei ruhig!“ Solche Befehle verstärken jedoch den Druck – worauf das Kind noch lauter schreit. Und schon befinden wir uns im Teufelskreis.
Ebenso: Wenn Kinder nicht folgen, geben die meisten Erwachsenen entweder nach oder sie machen Druck, oder abwechselnd beides: Das Kind wird noch noch frecher oder noch bockiger. Resultat: Teufelskreis, Gewaltspirale.
Der Erwachsene fühlt hilflos. Hilflosigkeit macht aggressiv - und im Extremfall passieren Tragödien.
Im ABC-Elternführerschein lernen Eltern auf die Emotionen ihrer Kinder einzugehen – mit Verständnis statt Druck - und schon beruhigen sie sich wie von selbst und beginnen zu kooperieren!
Mit dem ABC-Elternführerschein kann man sich vor Überforderung bewahren und damit vor unkontrollierter Aggressivität dem Kind gegenüber.
Viele kleinere oder größere Tragödien kann man durch die Teilnahme am ABC-Elternführerschein verhindern – wenn auch sicher nicht alle.
Wenn Eltern neue Partnerschaften eingehen: Was ist zu beachten?
- Kinder nicht mit neuen Bekanntschaften überfordern. Keine häufig wechselnden Sexualpartner im Schlafzimmer der Mutter/des Vaters!
- Erst wenn man sicher ist, dass der neue Partner/Partnerin den Kindern zumutbar ist, ihn/sie vorstellen.
- Passende Rahmenbedingungen und ausreichend Zeit für’s Kennenlernen geben.
- Kinder müssen sich an neue Bezugspersonen erst gewöhnen. Ihre Reaktionen (Sympathie, Antipathie, Solidaritätskonflikte, etc.) müssen ernst genommen werden. Ihr Widerstand ist natürlich und jede Stiefmutter/Stiefvater muss lernen, verständnisvoll und kompetent damit umzugehen. Prüfen: kann mein künftiger Partner mit den Kindern?
- Widerstände sind natürlich und müssen fair bearbeitet werden. Das ist wie eine Art Bewährungsprobe.
- Ist der Partner / die Partnerin nicht dazu bereit oder fähig, dann lieber die Finger davon! Die Beziehung hätte sowieso nur Unglück gebracht.
- Kinder brauchen die Sicherheit: mein Papa / meine Mama bleibt meine Mama / Papa. Kinder nicht zwingen, die Neue/den Neuen mit Mama/Papa anzureden .
- Patchwork-Familien funktionieren nur dann, wenn alle beteiligten Erwachsenen einen respektvollen Umgang miteinander pflegen, Schwierigkeiten als normal ansehen und bereit sind, sie wertschätzend zu bereinigen. (ABC-Elternführerschein und Trennung-Scheidung-Seminare besuchen!)
Wofür steht der ABC-Elternführerschein?
Der ABC-Elternführerschein steht für eine respektvolle Grundhaltung dem Kind und grundsätzlich allen Menschen gegenüber, vor allem auch in der Partnerschaft. Er stärkt das Einfühlungsvermögen, in Verbindung mit klarer, liebevoller Führungskompetenz.
Die meisten Menschen setzen Autorität mit Gewalt gleich.
Im ABC-Elternführerschein sagen wir JA zur Autorität, NEIN zur Gewalt: weder Prügel noch Psychoterror.
Die meisten Menschen wissen nicht, wie das gehen kann. Im ABC-Elternführerschein lernt man gewaltfrei, aber nicht machtlos zu erziehen.
Der ABC-Elternführerschein steht für Erziehung mit Liebe, Mitsprache und Führungskompetenz.
Sollte der Elternführerschein verpflichtend sein?
Die Politik könnte mehr Anreize setzen, denn damit erspart sie dem Steuerzahler viel Geld!
Zum Beispiel:
• Gutscheine
• Steuerliche Absetzbarkeit
• Verankerung im Mutter-Kind-Pass
• Mehr Öffentlichkeitsarbeit zur Bewusstsbildung *
Es geht auch um die Anhebung des Prestiges:
Auf die Frage einer Freundin: „Elternführerschein?! Hast du es denn notwendig?“ antwortete eine Teilnehmerin: „Das tu ich meinem Kind und mir zuliebe und ich bin stolz darauf!“
Wer einen ABC-Elternführerschein besucht, setzt ein Zeichen von Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein!
Wenn Eltern verstehen, wie hilfreich so ein Training ist und wie viel Freude und Gelassenheit es im Erziehungsalltag bringt, hätte man nichts Wichtiges zu tun als ehestmöglich einen Elternführerschein zu buchen.
Kann jeder, der will, sich einen Elternführerschein leisten?
Die Teilnahme am ABC-Elternführerschein (18 Stunden) kostet
€ 160,-* pro Person, € 300, für Paare. Gruppentarif: € 960,- (6-12 Personen)
(* In diesem Betrag ist bereits eine Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend berücksichtigt)
Was sind € 160,- im Vergleich zu den Schwierigkeiten, die man sich damit ersparen kann? Dieser Betrag sollte allen Eltern ein harmonisches Miteinander in der Familie, erfolgreiche Erziehungsarbeit und das Glück ihrer Kinder wert sein.
Teilzahlungen oder Sozialtarif möglich. Niemand wird weggeschickt, weil er es sich nicht leisten kann.
Das Elternwerkstatt-Angebot:
- Der ABC-Elternführerschein als solide und umfassende Grundlage.
- Jour-Fixe und Übungsabende: die Möglichkeit, von Zeit zu Zeit in der Gruppe eigene Fallbeispiele einzubringen, das Wissen aufzufrischen und in der Anwendung zu üben und zu vertiefen.
- Diverse Vorträge und Workshops rund ums Thema Erziehung
- individuelle Einzelgesprächen an, um gemeinsam maßgeschneiderte Lösungen mit den Eltern zu erarbeiten.
- Bei Trennung, Scheidung, Patch-Work-Familie: Individuelle Beratung, Workshops, Vorträge - kostengünstig durch Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend.
Mag. Maria Neuberger-Schmidt *
Obfrau des Vereins Elternwerkstatt
verantwortlich für das urheberrechtlich geschützte Seminarkonzept ABC-Elternführerschein®
office@elternwerkstatt.at, Tel.: 01/66 22 006
* Unser Beitrag zur Bewusstseinsbildung:
seit 11 Jahren schreibe ich Erziehungstipps für verschiedene Regionalzeitungen: in NÖ, OÖ, Burgenland. Für Wien sind wir noch auf der Suche nach einem Medienpartner, der bereit ist, diese von einer breiten Leserschicht als ansprechend und hilfreich empfundenen Artikel kostenfrei als Serviceleistung zur Verfügung zu stellen.
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Autor: Franz Bauer am 2011-01-31 12:23:07
Ich bin jetzt 78 Jahre alt, habe 5 Kinder ohne Elternführerschein großgezogen und sie kommen alle ohne Probleme mit dem Leben klar. Prügelstrafe hat es bei uns nicht gegeben, aber Anordnungen mussten ausgeführt werden. Wir Menschen leben schließlich in einer Gemeinschaft, wo jeder, jeden braucht und auch auf den anderen angewiesen ist. Wenn da bei jedem Auftrag lange herumdiskutiert werden muss, bricht das ganze System zusammen. Am Beginn des Zusammenbruches stehen wir bereits, weil nur mehr diskutiert und nicht mehr gehandelt wird. Seit knapp einem halben Jahrhundert versuchen schlaue Menschen neue Erziehungsvorschläge einzubringen und durchzusetzen, mit dem Resultat, dass die Jugend- Kinderkriminalität rasant ansteigt. Es ist heute schon ganz normal, dass 12 bis 14 jährige Banden bilden, einbrechen, rauben und andere niederschlagen. Fakten, die früher unbekannt waren und heute an der Tagesordnung sind.
Vielleicht sollte einmal über einen Führerschein für Politiker nachgedacht werden, dass sie für Schäden, die durch falsche Entscheidungen entstanden sind, haftbar sind und dass sie für vorsätzliches Verzögern für parlamentarische Entscheidungen im Wiederholungsfalle aus dem Parlament entfernt werden können. Für das Geld, das sie beziehen, kann eine ordentliche Arbeit verlangt werden, so zum Beispiel eine vernünftige Lösung für die Schulen.
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