Autor: Ramona Anna Mayer am 16. Nov 2010 Wie viele Machthaber werden erkennbar geworden sein, wenn Bewusstheit in uns Einzug hielt? Mit dem Finger auf andere zu zeigen - wird bald der Vergangenheit angehören.
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Wer herrschte in Dir?
Anders gefragt: herrschtest du in dir oder wurdest du beherrscht?
Wie war denn das gemeint? - hast du dich möglicherweise gefragt.
Wer sonst außer Dir hätte in dir herrschen können?
Zum besseren Verständnis formuliere ich die Frage noch einmal anders:
herrschtest du selbst oder herrschten unbewusste, unkontrollierte Anteile deiner Selbst ?
Um diese Fragen zu beantworten, bedurfte es der Kenntnis des Selbst. Solange nicht klar war, wer dieses Selbst wäre, würden unbewusste Anteile herrschen. Denn nur das Selbst konnte sich seiner Selbst bewusst sein.
Wer waren die Anteile, die dich unbewusst beherrschen konnten?
Es waren deine niederen vier Körper. Der Gedankenkörper, der Gefühlskörper, der physische Körper und der Ätherkörper. Das bewusste Sein/Selbst war und ist unsterblich, vollkommen frei, völlige Bedingungslosigkeit. Es wurde die bedingungslose Liebe genannt, die formlos und unendlich ist.
Solange man sich mit den niederen vier Körpern identifizierte, blieb man dem Glauben an ein endliches Leben verhaftet.
Seit vielen Jahren hörte und las man von positivem Denken. Wer konnte das kontrollieren? Welche Instanz in uns konnte das?
Konnte der Gedankenkörper sich selber kontrollieren?
Es schien vielmehr, als gingen wir dabei einen Schritt zurück und betrachteten die Gedanken mit etwas Abstand, um neu zu beschließen wie wir denken wollten?
In Wahrheit gingen wir nirgendwohin, sondern verlagerten lediglich unseren Fokus. Noch unbewusst, begann man damit wieder aus der neutralen Sicht des Selbst zu beobachten. Langsam begann das wahre Selbst wieder zu erwachen und die Kontrolle zu übernehmen. Wenn man das Ziel erreichte, seine Gedanken wieder völlig unter Kontrolle zu haben, konnte man vom Gedankenkörper nicht mehr beherrscht werden. Bis dahin teilten sich der Gedankenkörper und das wahre Selbst scheinbar die Leitung des Lebens.
Untrennbar damit verbunden, fühlten wir durch den Gefühlskörper zugleich, was die Gedanken bewirkten. Manchmal erschien es, als würden wir vor lauter Angst gelähmt sein. Nicht erkennend, dass dies mit unbewussten Gedanken verbunden war, übernahmen dabei die Gefühle den sich auswirkenden Part für unser Leben. Glaubten wir nun unbewusst, dass wir darauf keinen Einfluss hätten, tauchten wir in Selbstmitleid ein, wodurch sich diese Gefühle noch mehr verstärkten.
In dieser Unbewusstheit waren wir unseren Gefühlen ausgeliefert und es hatte den Anschein als würde der Gefühlskörper uns beherrschen, anstatt umgekehrt.
Das bewusste Selbst kannte und kennt nur Frieden, welcher Aktivität und Passivität in sich vereint. Um im Frieden (in sich) zu sein, bedurfte es vermeintlich großer Anstrengung - bis wir wieder so stark darin verankert sind, dass er unser allgegenwärtigen Zustand wurde.
Wie herrschte unser physischer Körper über uns?
Er lenkte uns über die Sinne, die Triebe. Was könnte daran verkehrt gewesen sein? Welcher Trieb war der stärkste? Der Erhaltungstrieb, der durch die Koppelung an das verwirrte Denken und Fühlen, unbewusst dazu antrieb, sich so viel wie möglich körperlich zu vereinen. Basierte diese körperliche Vereinigung auf der Antriebskraft des Sexualtriebes, beherrschte uns der physische Körper.
Die einzige Antriebskraft für eine körperliche Vereinigung sollte Liebe sein. Da Liebe nie ein Ziel hatte, sondern immer nur ein Fakt der reinen Gegenwart war und ist, jagte sie keinem Orgasmus nach.
Reine Liebe war und ist ohne Erwartung, Forderung, Berechnung, sie kannte keine Anhaftung an irgendetwas.
Weitere Beherrschungen durch den physischen Körper waren Süchte. Ob Essen, Trinken, Rauchen, Sport oder Sex und andere Süchte, sie alle waren ein Hilferuf und somit physischer Ausdruck unseres Sehnens nach wahrer Liebe. Jeder Mensch spürte unbewusst, dass die Sucht nur einen Ersatz für die unerfüllte Liebe darstellte. Bis wir wieder eins waren mit der Liebe, beherrschten uns diese Süchte, die sich durch den physischen Körper ausdrückten.
Der Ätherkörper erhielt alle Aufzeichnungen vergangener Erfahrungen, gegen die Widerstände aufgebaut wurden.
Zu jeder Vorstellung, jedem Gedanken und Gefühl, präsentierte er uns sofort unangenommene, vergangene Erfahrungen. Folglich lieferte er uns zu unangenehmen Situationen, Vorstellungen, Gedanken, Gefühlen sowie Zuständen des physischen Körpers, damit in Zusammenhang stehende Erinnerungen aus der Vergangenheit. Waren wir uns dieser Zusammenhänge nicht bewusst, wirkten diese Erinnerungen bestätigend und hielten uns in dem Negativkreislauf gefangen.
Ohne die Zusammenhänge zu verstehen, beherrschte uns der Ätherkörper vermeintlich und verstärkte scheinbar belastende Zustände.
In Wahrheit repräsentierte er uns unsere unbewusst missbrauchten und deformierten Energien, die durch Annahme in ihren ursprünglichen reinen Zustand gewandelt werden wollen.
Die vier niederen Körper waren unsere Diener die, durch das Vergessen unseres wahren Seins/Selbst, unbewusst zugleich zu unseren Beherrschern wurden.
Durch Konzentration auf äußere Reize fielen wir unseren unbewussten Verwirrungen zum Opfer.
Wieder erkennend, dass das bewusste Selbst "IN" uns der wahre Machthaber ist und die einzige Kraft, welche fähig ist, das äußere Leben zu prägen, erhielten wir die Möglichkeit, die Führung über unsere niederen Körper wieder zu übernehmen und unser äußeres Leben nach unserem Willen zu formen.
Damit ist der reine Wille in uns gemeint, der immer in Einklang mit unserem höchsten Glück und dem höchsten Wohle des großen Ganzen stand.
Wer in dir herrschte, kannst du an deinen Gefühlen erkennen. Sobald du unangenehme Gefühle hattest, empfingst du einen Impuls, der dich darauf hinwies, dass du etwas überprüfen solltest.
Im Weiteren ging es darum, dass negativ Geprägtes von dir wieder angenommen und dadurch wieder umgewandelt werden wollte, weil sich alles in dir nach Liebe sehnt.
Das bedeutet frei von Urteil und somit zugleich durchlässig für alles zu werden, was dich noch zu einem Urteil verführen will.
Alle dir angehörenden Energien sehnten sich danach von dir geliebt zu werden.
Dazu zählen auch Gefühle und Gedanken. Sie waren und sind lediglich Formen von Energien.
Wurde die Liebe erst wieder zum Machthaber in dir, kannst du durch ihre/deine magnetische Anziehungskraft alles erhalten, was du als inspirative, uneigennützige Impulse / Wünsche, zum Wohle von Allen und Allem empfingst.
Willkommen in der bedingungslosen Liebe, die zugleich Frieden, Freiheit, Freude, Leichtigkeit, Fülle, Glückseligkeit Weisheit, Kraft.... ist
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www.ramonamayer.at
Autorin von „Das Alphabet Gottes“ (http://www.wedenverlag.de) und vielen Publikationen
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