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Warum im Ei der Zauber lag

Autor: Ramona Anna Mayer am 06. Apr 2012
Dass der Osterhase Eier brachte, bedeutete, dass wir den Hasen zum Huhn gemacht hatten, was sinnbildlich die Verwirrung des menschlichen Verstandes zum Ausdruck brachte


Warum im Ei der Zauber lag


Mit einem Zauber ist etwas gemeint, dessen Zustand vollkommen unerklärlich war. Mysteriös und geheimnisvoll. Würde sich an der Tatsache eines Zaubers etwas verändern, wenn uns sein Zustandekommen bekannt wäre? Was sich auf jeden Fall dadurch änderte, wäre die Illusion, es nicht zu wissen. Für alles gibt es eine Erklärung.

Wenn wir glaubten, etwas nicht zu wissen, müsste dieser Glaube sich bestätigen

Wenn wir davon überzeugt waren, dass wir etwas wüssten, müsste diese Überzeugung ebenfalls bestätigt werden. Durch die Überzeugung wurde, wie schon im Wort enthalten, die Zeugung hervorgerufen.

Ein weiterer, uns allen bekannter, Satz lautet: „Es geschehe dir nach deinem Glauben“. Damit war gemeint, dass alles, woran man glaubte, geschehen würde. Genau betrachtet war jedoch ein Glaube keine Überzeugung, sondern lediglich eine Annahme. Deshalb hieß es: „Glauben heißt nichts wissen“. Folglich war eine Überzeugung näher am Wissen, als ein Glaube. Mit der Gewissheit, dass es so wäre, wurde das Angedachte erzeugt.

Der Zauber allen Seins lag und liegt in der Freude und Beglückung, die durch den vermeintlichen Zauber ausgelöst wurde

Ein Kind, das an das Christkind glaubte, erlag einem Zauber, durch den es mehr als 4 Wochen Adventzeit beglückt wurde. Am 24. Dezember lag der Zauber dann fast greifbar in der Luft und erreichte seinen Höhepunkt in der Bescherung. Mit der Bescherung wurde der Zauber beendet bzw. durch die Schere durchtrennt. Diese Schere ist im Wort Bescherung fast zur Gänze beinhaltet.

Für die Kinder fand der Höhepunkt mit einem Geschenk sein Ende. Sie freuten sich über die Geschenke vom Christkind und weil man ihnen gesagt hatte, dass das Christkind im nächsten Jahr wieder käme, wägten sie sich in Sicherheit, diese Freude wieder zu bekommen. Kein Kind ging darum nicht auf die Suche nach dem Christkind. Hauptsache es käme wieder. Natürlich hätten sie es gerne gesehen.

Sie begnügten sich jedoch mit ihrer Vorstellung davon, welche ihnen nicht genommen werden konnte, weil diese unsichtbar für die Erwachsenen war


Wie war und ist das nun mit Wünschen von Erwachsenen? Erschien es uns nicht genauso wie ein Zauber, wenn etwas, das wir uns gewünscht hatten, manchmal wie von Zauberhand in Erfüllung ging? Es schien unerklärlich zu sein, wie das möglich war.

Was hat das ganze mit einem Ei zu tun?

Was symbolisiert ein Ei?
Ein Ei enthält das volle Potential für Leben. Wurde es ausgebrütet, schlüpfte das Küken, indem es die Schale durchbrach.
Das Ei wurde gelegt, weil es in den Vögeln von der Schöpfung so angelegt wurde. Im Ei ist folglich der Auftrag des Schöpfers enthalten.

Beschlossen ein Mann und eine Frau, in Liebe ineinander zu schmelzen, um ein Kind zu zeugen, geschah ebenfalls Schöpfung. Das Ei in der Frau wurde durch den Samen des Mannes befruchtet und so begab sich Neues Leben in Wachstum. War das ein Zauber oder logische Fortpflanzung? Man könnte, je nach Betrachtungsweise, beides darin sehen.


Tatsache ist, dass damit im Ei das volle Potential für ein neues Leben beinhaltet ist.

Woher kam dieses Erleben, wenn ein Wunsch in Erfüllung ging?
Wenn ein Mensch einen sehr starken Wunsch hatte, diesen immer wieder dachte und dabei fühlte und sich vorstellte wie es wäre, wenn der Wunsch in Erfüllung ginge, so benutzte er dabei das in ihm angelegte Schöpfer-Prinzip. Die so genannte heilige Dreifaltigkeit kam in ihm, durch Denken, Fühlen und Vorstellung, zur Wirkung.

Das stellt den Inhalt vom Ei im Menschen dar, welches bei genügend Aufmerksamkeit (brüten) die Schale durchbricht und sich von der Unsichtbarkeit in die dreidimensionale, sichtbare Welt realisiert.

Somit hat das Ei seinen Zauber enthüllt und die Zauberei wurde vollbracht. Wer dieses Verständnis voll erfasste, begann zu erkennen, dass wir Menschen permanent Eier legten, bzw. permanent mit Zauber-Ei-ern spielten.

Jeder gefühlte Gedanke ist als solch ein Ei zu betrachten, in dem das volle Schöpfer-Potential enthalten ist.


War das geheimnisvoll und mysteriös? Vor allem stellt sich nun die Frage, was man lieber sein will: ein bewusster Zauberer oder ein unbewusst lebender Mensch, der ständig unbewusste Eier legte und auch empfing?

Hast du es lieber willkürlich oder unwillkürlich? Mit anderen Worten gefragt: „Läufst Du lieber eine bewusste oder eine unbewusste Kür, wenn es sowieso klar ist, dass Du die Kür läufst?“ Wobei wird der Genuss größer sein?

Wie viel Zauberei gestehen wir uns zu?

Nach wie viel Zauberei ist uns?

Wie viel Zauberer braucht es, um die Erde zu einem 'strahlenden Stern zu machen?

Wie viele Zauberer braucht es, um dein glückliches Leben = Schöpfer-Potential zu erkennen?

Nur Einer kann das wirklich für dich tun - DU selbst!

Wie viele negative Eier willst Du weiter unbewusst legen, damit sie dann ausgebrütet unangenehm um dich herum schwirren?

Glaube, was Du willst und ernte dasselbe, oder noch besser - wisse, dass Du ständig Eier legen kannst, die dir durch den Zauber der Realisation das Leben versüßen und - tue es.

Viel Freude beim Eier legen!

Ostern ist nicht umsonst das Fest der Auferstehung. Erhebe dich und werde bewusst, indem Du dich ab sofort zum Meister der Zauberei entwickelst.

Und – falls du Kinder hast, überlege dir, ob Du sie beim bewussten zaubern unterstützen - oder unbewusst an das Christkind glauben lassen willst? Welches Geschenk ist größer, weil ständig möglich?


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www.ramonamayer.at
Autorin von „Das Alphabet Gottes“ und vielen Publikationen
Klangvolle Lesungen / Tage der Selbstbefreiung / Wohnzimmergespräche

Ramona Anna Mayer, A-4871 Zipf, Bachleiten 5, Tel.: 0043 (0)7682 / 39 783
ramona.anna@yahoo.de

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Clips
http://www.youtube.com/watch?v=zHbDuL5xOyk
Der Text - gesprochen, mit Klängen und Bildern aufbereitet, als Ostergecshenk für Alle.


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