Autor: Roland Grün am 07. Sep 2011 Coaching ist in aller Munde - was ist das und woher kommt das, Unterschied zum Berater
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Heute gibt es schon für alles einen Coach - im Fußball, für die Karriere, für den CEO, der einen Sparring-Partner zur Vorbereitung der Aufsichtsratssitzung sucht ...
Berater ist eine Zunft, die es schon so lange gibt, als sich Menschen auf der Erde tummeln. Sei es der Rat der Weisen, der Rat der Stammesältesten - als Pandon zu den in der Hierarchie des Stammes Verantwortlichen.
Coaching als Begriff kommt vom Sport - Trainer ist eigentlich nur wer, der mir zeigt, wie ich in einer Sportart mich verbessern kann, der Trainingspläne schreibt, mich bei Wettkämpfen unterstützt, mir Taktik und Zielplanung beibringt. Der Coach deckt dazu noch meine mentale Seite ab, er/sie ist jemand, der mich begleitet, der keinen Ratschlag wie ein Berater erteilt, sondern durch Fragen in mir das Bewußtsein schärft, den eigenen Weg zur Zielerreichung zu finden. Er/Sie geht neben mir oder hinter mir, nie vor mir.
Bei manchen Beratern mit klingenden Namen á la McKinsey, Booz Allen Hamilton, Roland Berger Consulting, Boston Consulting tauchen im gleichen Moment die großen Industriegiganten und Multinationalen Konzerne auf, die sich derartige Management Consultants deswegen leisten, da die oberste Managementebene gerne zur Rechtfertigung von Entscheidungen die Expertise von renomierten internationalen Berater hervor zieht und argumentiert, dass diese Fachleute es auch nicht besser wissen - das hat den deutschen Autor und Berater Thomas Leif zum Titel des Buches "Verraten und Verkauft" inspiriert, in dem er gnadenlos mit den Praktiken dieser Management Consultants abrechnet.
Warum ist Coaching besser?
Klar, dass jeder Unternehmenslenker, der ein bezahlter Manager ist, sich absichern will, bevor er für das Unternehmen existentiell wichtige Entscheidungen bekannt gibt und für die Umsetzung sorgt.
Ein Coach würde ihm dabei unterstützen, durch Analyse und Recherche selbst sich Argumente im Sinne von Pro und Contra von Entscheidungen einen Weg einzuschlagen, der dann seine Entscheidung ist und nicht eine eines prominenten Consultants von ... ?
Ein guter Coach verfügt vor allem über eine sehr wichtige Eigenschaft: die Empathie = Einfühlungsvermögen. Er/ Sie geht auf die Persönlichkeit des Coachee ein und unterstützt die Authentizität der Persönlichkeit zu wahren.
Mir fällt dazu bei arroganten Beratern immer ein Vergleich ein: Was ist der Unterschied zwischen einem Eunuchen und einem Berater:
es gibt keinen, beide wissen wie es geht, aber sind nicht in der Lage es umzusetzen.
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