Autor: Harald Hutterer am 17. Jan 2010 Gerade jetzt muss mehr denn je die Frage danach gestellt werden, welches Wachstum wir für die Zukunft wollen und welche Ziele damit verfolgt werden sollen. Das Projekt Â"Wachstum im Wandel" beschäftigt sich mit der Frage, wie wir diesen Wandlungsprozess in Richtung Zukunftsfähigkeit gestalten können. Von 28. bis 29. Jänner 2010 findet die internationale Konferenz mit dem Titel Â"Wachstum im WandelÂ" in der Aula der Wissenschaften in Wien statt.
|
Von 28. bis 29. Jänner 2010 findet die internationale Konferenz mit dem Titel „Wachstum im Wandel“ in der Aula der Wissenschaften in Wien statt.
Anhand von Themen wie Geld und Finanzen, Wachstum und Ressourcenverbrauch, soziale Gerechtigkeit und Armut, nachhaltige Produktion und Konsum, regionale Aspekte, makroökonomische Fragen, Lebensqualität und Messung von Wohlstand, Arbeit, Governance sowie Nachhaltiges Management soll eine breite öffentliche Diskussion über qualitative, gerechte und nachhaltige Wachstumsstrategien für das 21. Jh. in Gang gesetzt werden.
Wachstum an Lebensqualität und nachhaltigem Wohlstand für alle
Die Produktion von Gütern und Dienstleistungen hat bis zur aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise weltweit über Jahre hinweg starke Zuwächse aufgewiesen. Weite Teile der Gesellschaft und viele Staaten der Welt haben damit ein hohes materielles Wohlstandsniveau erreicht. An der ungleichen Verteilung von Vermögen und Einkommen hat dies jedoch sowohl innerhalb der meisten Gesellschaften als auch zwischen den einzelnen Weltregionen wenig geändert.
In ökologischer Hinsicht wurden die Probleme durch die gestiegene Produktion, die auf intensiver Nutzung von Rohstoffen und Naturschätzen beruht, nur größer. Viele dieser Ressourcen drohen knapp zu werden, die Artenvielfalt nimmt ab, ganze Ökosysteme wie die Meere stehen an der Kippe und Systemfolgen wie Klimawandel und Bodenerosion stellen uns alle vor enorme soziale, wirtschaftliche und ökologische Herausforderungen.
Die Sicherung von Wohlstand und Lebensqualität verlangt künftig eine Wirtschaftsweise, die auf solider finanzieller Basis beruht und mit den Ressourcen der Welt verantwortungsvoll umgeht. Sie muss die materiellen Grundbedürfnisse aller Menschen befriedigen und auch die immaterielle Dimension des Menschseins respektieren. Um dies zu erreichen ist es notwendig, gezielte Eingriffe in die Anreizsysteme und in den Regulierungsrahmen unserer Volkswirtschaften vorzunehmen. Dies ist Aufgabe der Politik, und die konkrete Ausgestaltung der Maßnahmen muss das Ergebnis einer breiten öffentlichen Debatte sein.
Die internationale Konferenz “Wachstum im Wandel” in Wien hat zum Ziel, eine öffentliche Diskussion in Gang zu setzen. Das Themenspektrum der Konferenz ist bewusst breit angelegt, um möglichst viele unterschiedliche Stakeholder einzubinden. Im Rahmen von “Key Note Speeches”, Diskussionen und zehn teils parallel geführten Sessions werden die zentralen Themen von “Wachstum im Wandel” diskutiert.
Weitere Informationen: www.wachstumimwandel.at
Hier kann man sich anmelden: http://www.wachstumimwandel.at/konferenz/anmeldung/
Um Kommentare erstellen zu können, bitte einloggen
| IN UNSEREM SHOP Welches Wachstum ist nachhaltig?: Ein Argumentarium Autor: Friedrich Hinterberger, Harald Hutterer, Ines Omann und Elisabeth Freytag |
Hilfe
Als Mitglied können Sie auf Facebook einen Kommentar posten. Dazu müssen Sie sich einloggen.

