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Gesundheit und ErnährungDruckversion:

Vital und schön, oder fett und krank (Der Einfluss der Fette)

Foto: Firma Mani Olivenöl Autor: Ingrid Kunze am 08. Apr 2009

Millionen Menschen essen Produkte von denen sie annehmen ihrem Körper dadurch Energie zuzuführen. Bekanntlich braucht der Organismus u. a. Nahrungsgrundstoffe wie Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate.
Im Interesse unserer Nachkommen sollten LEBENSMITTEL (= Mittel um zu leben, anstatt nur Sättigungsmittel), der Vorzug gegeben werden. Unsere heutige Ernährung in den Industrieländern begünstigt die Entstehung von Fettsucht, Herz- und Stoffwechselproblemen und Krebs.

Müde matt durch leere Öltanks
Die herkömmlichen Speiseöle werden aus Samen/Früchten durch Raffination (Erhitzung) oder Extraktion (mittels Benzin), bzw. weiterer Verfahren gewonnen. Dabei werden – wie auch beim Auszugsmehl, weißem Zucker und Speisesalz - alle essentiellen Stoffe entfernt - um so eine möglichst lange Haltbarkeit zu gewährleisten. Der volle Öltank der Samen ist somit entleert!

Gehärtete Fette
Bereits Napoleon veranlasste die Herstellung von Streichfetten als billigem Butterersatz. Um 1900 gelang NORMAN aus pflanzlichen Ölen die Fetthärtung. Bei der Herstellung von Margarine ist nebst den Fetten und Ölen auch Wasser, dieses wirkt zerstörend auf die Elektronenanordnung der hochungesättigten Fettsäuren.
Die Lebensmittelindustrie verwendet gehärtete Fette seit den 1960er Jahren in Gebäck, Keksen, Chips, u.v.a.m. Diese sind zur Sauerstoffaufnahme nicht fähig und schwer verdaulich.
Die Vorzüge den Cholesterinspiegel zu senken sind zwar werbewirksam, gehen aber zu Lasten der Gesundheit. Zu beachten wären auch die „versteckten“ Fette, z. b. in Wurstwaren von falsch gemästeten Tieren. Bei Verzehr minderwertiger Fette ist das verstärkte Verlangen nach Fetten zu beobachten, da die Energie „lebendigen“ Fettes fehlt.

Vital und schön durch gefüllte Öltanks
Unraffinierte Öle die hochungesättigte Fettsäuren besitzen werden als Vollöle bezeichnet. Aus der Urkraft von Samen, Früchten und Nüssen – die schonend gepresst werden – erhält man ein essentielles Lebensmittel, das neben Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren, Vitamin A, E, und D sowie Lipoproteide, Karotine, Phytosterole, Schleim- und Fettbegleitstoffe (Geruchs- Geschmacks-Duftstoffe) enthält.
Sie sind für die Aufrechterhaltung der Gesundheit, bzgl. der Sauerstoffaufnahme, dem Aufbau neuer Zellen, der Zellatmung und als Energielieferant von höchster Bedeutung.

Warum natives Öl?
Vollöle versorgen den Organismus mit elektromotorischer Kraft und sorgen auch über das Lymphsystem für eine optimale Krankheitsabwehr. Die Bezeichnung nativ/extra nativ informiert über höchste Qualität.

Einige Vollöle und Tipps:

Leinöl
War früheren Generationen unseres Kulturkreises wegen seines gesundheitlichen Wertes (hoher Gehalt an Omega 3 Fettsäuren) anstatt Fisch wohl bekannt. Für Raucher wichtig! Das schädliche Benzpyren von der Zigarette verliert seine krebserregende Wirkung bei Verzehr von Leinöl!
Rezept für einen köstlichen Brotaufstrich
Leinöl mit Biotopfen vermischen, mit Meersalz, Knoblauch und Kurkuma würzen. Knoblauch zählt zu den ältesten Medizinpflanzen und war bereits bei den Sumerern beliebt. Louis Pasteur wies 1858 die antibakterielle Wirkung nach. Im 2. Weltkrieg verzehrten russische Soldaten viel Knoblauch da es an Antibiotika mangelte.

Avocadoöl
Sehr günstig für empfindliche, bzw. Problemhaut, die übliche Kosmetik nicht verträgt. In seiner Zusammensetzung ähnelt es der „Urcreme“ des Ungeborenen der Käseschmiere (Vernix casea) im Mutterleib.

Olivenöl
Natives Olivenöl ist reich an Chlorophyll und Vitamin E. Im gesamten mediterranen Raum wird in der Küche hauptsächlich Olivenöl verwendet, daher ist die Herzinfarktrate und Diabetes am geringsten. Bei Verstopfungen sollte morgens nüchtern 1 Esslöffel Olivenöl mit etwas Zitronensaft genommen werden.

Hautpflege mit Olivenöl:
Da die Fettsäurenzusammensetzung denen der menschlichen Haut sehr ähnlich ist, kann es als vielseitiges Hautpflegemittel beste Dienste leisten.

Olivenöl und Rotwein:
Rotwein, bzw. das Polyphenol RESVERATROL ist als Antiaging-Tropfen berühmt. Dieses
wirkt auf Gene die wissen wie sie gesunde Zellen vor dem Altern schützen. Ist das vielleicht
das Geheimnis vieler Südländer?

Unter diesen Aspekten - mit etwas mehr Achtsamkeit beim Einkauf und mit Liebe zubereitet – sind Speisen ein Baustein für Gesundheit und Lebensfreude.

IKOS Ganzheitskosmetik
Mail: institut@ikos.at


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