Autor: Ulla Knoll am 25. Jun 2010 Wenn wir bewusst träumen, lernen wir unsere Möglichkeiten kennen. Je länger ich Traumarbeit mache, desto mehr wird mir bewusst, dass wir mit allem ausgestattet sind, was wir brauchen. Leider haben wir im Laufe unseres Lebens verlernt, es zu nutzen.
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Traum und Traumsprache
Als ich begann meine Träume aufzuschreiben war mir oft nicht bewusst was sie mir sagen wollten. Ich dachte auch daran, das Ganze aufzugeben.
Doch dann erinnerte ich mich an so manche Stunde, in der ich über meinen „neuen Weg“ nachgedacht hatte. Ich hatte meine Sicherheit (einen festen Job), einige meiner Freunde (die mit mir nicht mehr klar kamen) und alte Denkweisen (Konkurrenz, Bewertung, …) verlassen und mich ins Unbekannte gewagt.
Die größte Herausforderung für mich war es, Vertrauen zu haben. Vertrauen in dieses Bewusstsein, dass nichts, aber auch gar nichts passieren kann. Nennen Sie es Selbstvertrauen, Urvertrauen oder wie auch immer … es fällt mir bis heute schwer, in bedrohlichen Situationen ruhig zu bleiben und einfach nur zu „wissen“. Je öfter ich es praktiziere umso einfacher wird es. Aber: für mich war und ist es kein leichter Weg.
Viele Fragen tauchen auf und es ist mehr als schön, einen Berater, Mentor oder Coach auf dem Weg zu haben.
Tja, und dann kam die Anregung: Versuche, Dich an Deine Träume zu erinnern und schreibe sie auf. Schau, was sie Dir sagen.
Mit dem Aufschreiben klappte es immer besser, aber mit dem sagen … Na ja, das hätte schneller gehen können, wenn es ein bisschen besser gewesen wäre. Meine Träume waren ohne jede Substanz – dachte ich zumindest.
Wir kamen dann zu Schritt 2: Traumanfrage.
Beschäftigte mich eine Frage oder ein Problem, dann machte ich eine Traumanfrage und schrieb am nächsten Morgen meine Erinnerungen an den Traum auf. Ganz toll! Was hatte das denn damit zu tun??? Rein gar nichts. Nach einiger Zeit war ich nahe dran aufzugeben. Da kommt eh nie was bei raus. Wie auch? Die Lösung träumen? Wäre ja wirklich zu schön um wahr zu sein.
Ich träumte von einer Schlange, schlug in Büchern nach und fand: Ich habe Angst vor Sexualität! Na vielen Dank, ganz toll. Aber was hat meine Sexualität mit diesem einen aktuellen Problem zu tun. Ok, kann ja mal schief gehen. Nächster Versuch: Ich träumte von einem Reiter. Buch her: Reiter, Reiter …. heimliche Liebelei. Liebe, Liebelei – ja. Aber heimlich – ne, jeder weiß davon!
Also gut, dritter und letzter Versuch: Ich träumte von – Zähnen! Wollen Sie raten, was das heißt?!? Genau: aggressive Sexualität.
Ich verspreche: Ich werde mich um mein Liebesleben kümmern. Aber, da muss es doch noch was anderes geben!
Ich beschrieb meine bisherigen Ergebnisse und die Antwort war ein lauter Lachanfall. „Habe ich Dir das nicht gesagt? Du kannst Deine Träume nur selbst interpretieren. Du hast Deine eigene Traumsprache.“ Schön, dass ich das auch schon erfahre. Aber: besser spät als nie.
Und nun begann die eigentliche, spannende und weiterführende Arbeit.
Mit meiner eigenen Traumsprache bin ich in der Lage, meine Träume zu interpretieren. Und siehe da: Plötzlich macht alles Sinn. Meine Träume sind Antworten auf meine Fragen und bieten Lösungen für meine Probleme.
Die Traumsprache ist ein aufregendes Territorium und ich freue mich schon auf meinen nächsten Traum und seine Bedeutung.
Ich werde Ihnen berichten!
P.S.: Wenn Sie neugierig geworden sind und mehr wissen wollen, hier meine E-Mail-Adresse:
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