Kaum jemand kann sich vorstellen, dass ein Schaumbad ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko sein kann. Fast alle Kinder baden gerne. Schwer zu glauben, dass dies ein Gesundheitsrisiko birgt: Man denkt vielleicht an Verbrennungen mit heissem Wasser oder an einen Unfall beim Spielen. Haben Sie sich aber jemals gefragt, worin Ihr Kind eigentlich badet? Könnte es sein, dass die Wirkstoffe im Badezusatz eine Gesundheitsgefahr darstellen? Auch viele Zahncremes und Shampoos bergen Gefahren.
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Untersuchungen haben ergeben, dass Natriumlaurylsulfat das Immunsystem gefährdet, die Ablösung von Hautschichten und schwere Hautentzündungen hervorrufen kann. Man hat auch herausgefunden, dass es unter der Zunge innerhalb von 30 Sekunden absorbiert werden kann. Die meisten Menschen stellen keine Verbindung zwischen Pflegeprodukten und Gesundheitsbeschwerden her. Dabei ist Natriumlaurylsulfat ein Hautreizstoff, der häufig Kopf- und Schleimhautprobleme auslöst. Ausserdem sind Fälle bekannt, bei denen diese Substanz im Schaumbad zu Harnwegsinfektionen führte.
"Die am meisten gefährdeten Bevölkerungsgruppen sind Kleinkinder und Kinder, schwangere Frauen, ältere und kranke Leute. Diesen Risikogruppen widmen wir die meiste Aufmerksamkeit, aber im Grunde sind wir alle betroffen. Keiner von uns kann es sich leisten, die Auswirkungen von Giftstoffen auf unsere Gesundheit zu ignorieren. Wenn wir solche Details beachten, sorgen wir für unsere Gesundheit und erhalten sie auf lange Sicht. So vermeiden wir es später krank zu werden oder zu einer Risikogruppe zu gehören."
Dr. Mark Donohoe
Natriumlaurylsulfat (engl. Sodium Lauryl Sulfate, Abk. SLS)
Diese Substanz ist ein scharfes, stark schäumendes Reinigungs- und Netzmittel, das auch in Produkten zur Autowäsche und Garagenbodensäuberung vorkommt sowie zum Entfetten von Industriemaschinen benutzt wird. SLS ist einer der umstrittensten Inhaltsstoffe und wird in ungefähr 90% aller gängigen Shampoos, Duschgels, Schaumbädern, Zahncremes und Rasiergele verwendet. In der Dermatologie wird dieser Stoff in konzentrierter Form zur Reizung der Haut eingesetzt, um die Wirkung anderer Substanzen zu testen.
Viele Studien belegen die potentielle Schädlichkeit von SLS. Sie weisen darauf hin, daß der Bestandteil Hautentzündungen und Trennungen von Hautschichten verursacht. Weitere Nebenwirkungen können Schuppenbildung, Rissigkeit, Reizungen und Austrocknung der Haut sein. Natriumlaurylsulfat verätzt den Haarfollikel und beeinträchtigt auf Dauer den Haarwuchs. Es wird schnell von Augen, Gehirn, Herz und Leber absorbiert und dort angelagert, was zu Langzeitschäden führen kann. Allgemein kann SLS Heilungsprozesse verzögern, bei Erwachsenen Grauen Star verursachen, bei Kindern dazu führen, daß sich die Augen nicht richtig entwickeln. Für Frauen bedeutet es außerdem eine zusätzliche, falsche Östrogenimitation - unser Körper kann es nicht ausscheiden. Dadurch können das Wachstum von Brust-, Gebärmutter- und Lymphdrüsenkrebs gefördert sowie Menstruationsbeschwerden verursacht werden. Wenn schwangere Frauen Produkte mit SLS benutzen und einen männlichen Embryo austragen, haben dessen Hormone weniger männliche Anteile.
Dr. John Leeds, eine Weltautorität bzgl. dieses Themas, hat gesagt, daß wir entweder in dieser, aber spätestens in der nächsten Generation erleben werden, daß die meisten Männer zeugungsunfähig sind. Forscher haben dies bereits bei verschiedenen Tierarten beobachtet.
Besonders belastet mit SLS sind Babyshampoos und Babybäder.
Bei der Herstellung von SLS sind die Mitarbeiter komplett in Schutzanzüge gekleidet!
"Der Kenntnisstand der Gesellschaft ist der, daß wir uns nicht darüber im klaren sind, daß Natriumlaurylsulfat so viele Probleme mit sich bringt. Wir sollten uns aber Sorgen machen. Zum Beispiel darüber, daß SLS in Zahnpasta vorkommt, die unsere Kinder täglich benutzen, womit der Wirkstoff in den Mundraum gelangt. Oder wir haben Kinder, welche an Schuppen, schuppiger Haut oder ähnlichem leiden. Das kann ganz einfach gestoppt werden durch einen Wechsel zu einem anderen Shampoo, Spülung oder Schaumbad, das kein SLS enthält. Es ist verblüffend wie sehr sich die Gesundheit Ihrer Familie verbessert, wenn SLS aus dem Badezimmer verbannt wird.“
Wayne Reilly ist ein bekannter australischer Wissenschaftler und Autor in den Bereichen Biochemie und Medizin, der mit staatlichen Universitäten und Labors zusammenarbeitet. Er ist heute als Berater für die Naturheilindustrie tätig und praktiziert als Ernährungsberater.
Zusammenfassung:
- Hautreizstoff, der erhöhte Empfindlichkeit und Irritationen hervorruft
- Schädlich, wenn es eingeatmet oder geschluckt wird
- Schädlich bei Hautkontakt
- Verursacht Reizungen der Augen, Haut, Schleimhäute und Atemwege
- Symptome: Brennen, Husten, Keuchen, Kehlkopfentzündung, Atemlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen
Natriumlaurethsulfat (engl. Sodium Laureth Sulfat, Abk. SLES)
Diese Substanz wird auch als Natriumlaurylethersulfat bezeichnet. Sie ist die ethoxilierte (alkoholische) Form von Natriumlaurylsulfat und ebenfalls in vielen Körperpflegemitteln zu finden. SLES ist weniger reizend als Natriumlaurylsulfat, kann allerdings ein stärkeres Austrocknen der Haut bewirken und wird von der Kosmetikindustrie als harmlos bezeichnet – aber das Gegenteil ist richtig: In der Realität entpuppt sich der Stoff als sehr schädlich!
Der chemische Prozeß von Lauryl zu Laureth heißt Ethoxilation. Dabei entsteht als Nebenprodukt eine der krebserregendsten Substanzen der Erde: DIOXIN. Sie wurde von den Amerikanern im Vietnamkrieg zur Entlaubung von Bäumen eingesetzt und wird auch "Agent Orange" genannt. Dieser Inhaltsstoff ist in Europa in nahezu „allen" Körperreinigungsmitteln, Haarshampoos und Gesichtsreinigern enthalten. SLES ist sehr billig und wird mit Kochsalz gemischt als Schaumbildner verwendet.
Mit Hilfe dieser Waschsubstanz kann man das natürliche Warnsystem der Augenschleimhaut für kurze Zeit ausschalten. Es kullern dann zwar keine Tränen, aber dafür können Schadstoffe leichter ins Auge eindringen, weil sie durch die Tränenflüssigkeit nicht ausgespült werden.
Sowohl Natriumlaurylsulfat als auch Natriumlaurethsulfat können in Shampoos und Reinigungsmitteln durch Reaktion mit anderen Inhaltsstoffen zur Bildung von krebserregenden Nitraten und Dioxinen beitragen. Schon durch eine einzige Shampoobehandlung können somit größere Nitratmengen in den Blutkreislauf gelangen.
Beispiel: Die Nitrosamine, von einer Haarwäsche morgens, sind giftiger, als würden wir ein ½ Kilogramm gepökelten und geräucherten, fetten Speck essen.
Die meisten Menschen benutzen jeden Tag Shampoos, Zahnpasten, Duschgels, Badezusätze, Cremes etc., ohne zu wissen, was für einen Giftcocktail sie sich bereits morgens während ihres täglichen Reinigungsprozesses auf die Haut und somit ins Organsystem schleusen.
| IN UNSEREM SHOP Die Tödliche Falle Autor: Mauch, Walter |
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