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Sprechen sie Wienerisch?

Michelle Steiner und Miriam Hie.Fotos: Hans Sauerstein Autor: Ludwig Vysocan am 14. Mai 2009
Â…ist auch ein Wörterbuch des lebendigen Wienerischen, aber am letzten Montag war es eine amüsante Vorlesung von Miriam Hie und Michelle Steiner in Â"The gallery STEINERÂ" (Kurrentgasse 4, 1010 Wien).

Michelle Steiner und Mirriam Hie Fotos: Hans Sauerstein

Reinhard Jesionek und Galeristin Corrina Steiner Fotos: Hans Sauerstein

Promi-Figaro Josef Winkler und Corrina Steiner Fotos: Hans Sauerstein

Mehr als 150 auserwählte Gäste wie NAbg. Stefan Markowitz, Tisch7-Agentur Boss Roman Haidinger, Szene-Friseur Josef Winkler, ORF-Moderator Reinhard Jesionek, Unternehmer Geza Aumüller und viele Freunde und Kunden des Hauses unterhielten sich prächtig bis spät in die Nacht hinein. Galeristin Mag. Corrina Steiner konnte unter den vielen Gästen auch die Grande Dame des Burgtheaters, Trude Ackermann, begrüßen, die auch die Laudatio für die beiden Leserinnen Miriam Hie und Michelle Steiner hielt. Für die musikalische Begleitung sorgte Kurt Gold-Szklarski mit seinem Akkordeon.

Miriam Hie und Michelle Steiner lernten einander bei einem Event kennen und waren sich auch bald einig: „ I wü jetzt a Bier! “ entfährt es der asiatischen Wahlwienerin Miriam Hie. „ I trink a vü lirba a Bier“, so die echte Wienerin Michelle Steiner. Das war der Beginn einer Auseinandersetzung über Dialekt, die Wiener Kultur und einer wunderbaren Zusammenarbeit. Michelle Steiner begann ihre Karriere als Model und war die erste Österreicherin, die für das US-Magazin Perfekt 10 abgelichtet wurde. Neben ihrer Modellkarriere machte die attraktive Wienerin noch eine Schauspielausbildung und ist heute gefragte Moderatorin, Theater und Filmdarstellerin. Miriam Hie, die sympathische Oberösterreicherin, ist ausgebildete Schauspielerin und wurde als Moderatorin durch das Vorabendformat „25 das Magazin“ bekannt, das sie mit ihrem Kollegen Christoph Feuerstein moderierte.
Den Kindern ist sie von 2005 aus dem Confetti TiVi bekannt. Als junge Mutter kümmert sich Miriam Hie um ihren Sohn und schreibt eine Serie über außergewöhnliche Menschen in Österreich. Diesmal sind es keine Prominenten, sondern die Helden des Alltags.
Die beiden Schauspielerinnen widmeten sich in ihrer höchst vergnüglichen Lesung Texten von Trude Marzik, Anton Krutisch und Arthur Schnitzler und brachten natürlich einiges aus dem Wörterbuch “Verstehen sie Wienerisch“ wie Servierhaxen, (Servierpersonal) über den Mödezettel ausfülln ( für Lokal-Stammgäste, die mehr Zeit in einen Lokal als zu Hause verbringen) und alle hierorts üblichen Schimpfwörter, ohne die es in der Alpenrepublik nur halb so lustig wäre, zum Besten. Ein typisch Wienerischer Abend, eben!
 
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