Autor: Laszlo Havor am 22. Apr 2009 Die Biologie des Frühlings ist allbekannt und trotzdem immer wieder erfreulich zu aktualisieren. Meine Gedanken sind eher Bezug nehmend auf den aktuellen Trend der letzten Jahre bzw. Jahrzehnte. Die kritischen, analytischen Berichte bleiben im Fangnetz der political correctness hängen. Hier ein Versuch des Ausbruches aus diesem Netz. |
Krieg der Geschlechter:
Die Beziehung zwischen Frauen und Männer hat in den letzten Jahrzehnten einen Paradigmenwechsel durchgemacht, der in seiner Komplexität nur wenig öffentliche Meinung entwickelt hat.
Wie aus soziologischen Studien herauszulesen ist, ist das intensive Suchen von geeigneten Partnern durch das neue Medium Internet ein Beweis für stark zunehmende Verständigungsprobleme der Geschlechter. Drei Millionen Erwachsene sind auf der Suche mittels professionellen Eignungsdatenbanken den passenden Partner zu finden. Während dem weiblichen Geschlecht heute unvergleichlich bessere Bedingungen zur erlangen des Wunschberufes eröffnet werden, bleibt der Platz des Wunschpartners leer. Die Aufgabenbeschreibung des Mannes hat sich nicht wesentlich verändert - die klassischen Unterschiede sind nivelliert. Im Vergleich dazu sind die Frauen einer doppelten und dreifachen Belastung ausgesetzt. Aus dem Yin-Yang ist Yin-Yin und Yang-Yang geworden.
Die Gegenseitige Anziehung, die auf grundsätzliche Unterschiede beruht ist stark abgeschwächt.
Heute besteht kaum mehr die Chance schlechte Erfahrungen zumachen. Das ist ein signifikanter Unterschied vergangener Jahrzehnte. Die Frau ist finanziell ungleich unabhängiger vom Manne. Die berufliche Härte lässt sich allerdings nicht an der Schwelle des Restaurants zum Date abstreifen. Man sieht in Lokalen immer mehr suchende Frauengruppen, die eine Offensive starten, die früher ausschließlich dem männlichem Geschlecht eigen war.
Ich erlebe in der Öffentlichkeit immer öfters die sogenannten weiblichen Mundattentäter. Ein relativ neuer Spezies von Frauen, die womöglich die Pyramiden auf den Kopf stellen werden. Das sind Frauen, die den Satz des Mannes zu Ende reden. Die wissen besser, was für die Männer besser ist, als sie selber. Das ist nicht weniger Gewalt und nicht weniger brutal, als die Physische des Mannes.
Das ist eine ganz neue und bis heute nicht mit dieser Deutlichkeit durch diskutierte These.
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