Gerhard Menje berichtet über die mystische Inel Siquijor auf den Philippinen. Stimmt es was über Hexen, Heiler und Magier auf dieser Insel berichtet wird? Siquijor liegt nahe von Apo Island und man kann auch noch in der Nähe eine Dolphin Watching Tour machen oder eine sehr berühmte Wallfahrtskirche auf Cebu besuchen.
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Wenn Sie Einheimischen davon erzählen, dass Sie zur Siquijor Insel fahren werden Sie in etwas ängstliche Gesichter sehen und Sie werden gefragt werden, ob Sie das wirklich tun wollen.
Was ist dran an der mystischen Insel mit den Heilern, den Hexen und Magiern? Wird tatsächlich Vodoo oder schwarze Magie von manchen Inselbewohnern ausgeübt?
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Bei meinem Besuch auf Siquijor habe ich davon nichts gemerkt. Lediglich bei dem Besuch einer Schmetterlingsfarm sind mir besondere Holzgestalten, die wohl hier üblich sind aufgefallen und die vielleicht an Vodoo Geschichten aus dem Kino oder Fernsehen erinnern.
Wenn auch von den Einheimischen manch grusselige Geschichte über bestimmte Bewohner von Siquijor berichtet werden, ist es eine sehr idyllische, grüne und typische kleine philippinische Insel zum entspannen. Kein Stress, keine Hektik ist hier zu spüren.
Von Cebu City kann man 5 Stunden mit der Schnellfähre nach Siquijor fahren. Diese Fähre fährt über Bohol und Dumaguette und kann auch etwas langweilig sein.
Deshalb sind wir mit dem Aircon- Bus von Cebu in 3 Stunden bis nach Santander auf Cebu gefahren für ca. 3 Euro und nochmal ein Euro für die 15 minütige Fährfahrt von Santander nach Dumaguete auf der Nachbarinsel Negros. Dadurch sieht man die schöne Provinz von Cebu und fährt doch recht zügig durch das Paradies.
Von Dumaguette aus sind es mit der Fähre nochmal eine Stunde und man ist auf Siquijor, dem mystischen Island.
Das beste und teuerste Hotel der Insel mit gutem Standard ist das Coco Grove Beach Resort. Es hat einen schönen langen Sandstrand, einen herrlichen großen Garten und kleine und große Cottages zum wohnen. Zwei schöne Pools sorgen für Erfrischung und zwei Restaurants bieten viel Auswahl. Man kann direkt am Meer frühstücken oder zum Dinner gehen.
Ausserhalb gibt es keine Restaurants und man kann sich sparen nach einem Nachtleben zu suchen. Im Hotel gibt es höchstens einmal in der Hochsaison am Wochenende Unterhaltung. Nur Freitagabends gibt es in der Nähe ein Restaurant mit Lifeband, leicht mit dem Trycicle zu erreichen. Taxis gibst nicht und die Trycicledriver gehen früh schlafen, so dass man zurück zu Fuss gehen muss oder man läßt sich vom Hotel abholen.
Das Hotel hat ein Diving Center und ist nur etwa eine Stunde mit dem Boot von Apo Island, dem Taucherparadies entfernt. Leider hat das Hotel europäischen Standard und so fehlt die obligatorische philippinische Dusche mit Wasserschöpfer und Eimer. Ein einmaliges Erlebnis auf den Philippinen , das man nicht mehr missen möchte.Stattdessen gibt es sogar etwas zu heißes Wasser aus einem sehr sparsamen Duschstrahl.
Ein einfaches philippinisches Bad ist wesentlich erfrischender als eine ordinäre europäische Dusche mit meist verkalktem Brauskopf.
Die Sehenswürdigkeiten sind schnell aufgezählt. Es gibt eine Höhle, die aber etwas beschwerlich zu begehen ist, eine sehr kleine Schmetterlingsfarm und einen wirklich sehr schönen langen Wasserfall in dem man auch schwimmen kann.
Dann gibt es noch eine uralte Kirche und einen vierhundertjahre alten Baum zu bestaunen. Direkt am Hafen in der winzigen Hauptstadt Siquijor steht noch eine kleine Kirche. Deshalb reichen auch ein, zwei oder drei Übernachtungen auf dieser Insel völlig aus.
Tagsüber kann man ein Trycicle mieten und sich die Insel etwas näher ansehen. Eine teure Insel Tour mit Führung kann man sich deshalb getrost sparen.
Wenn man wieder in Dumaguette ist , eine kleine Stadt, in der es nicht viel zu sehen gibt, kann man weiterfahren nach Bais zum Delphin beobachten. Entfernung etwa eine Stunde und eine Dolphin Watching Tour für ca. 5 Stunden machen, der Reiz besteht darin sich selbst ein Boot mit Kapitän und Besatzung zu mieten für ca. 75 Euro pro Schiff, nicht pro Person. Man sieht auch wirklich Delphine die auch mal für Sekunden rund um das Boot spielen.
Aber die Delphine sind so clever und ändern sehr schnell ihr Position, wenn man Ihnen zu nahe kommt. Deshalb gibt es danach noch ein Sonnenbad auf einer winzigen Insel die jedoch mehr eine Sandbank ohne jeglichen Schatten ist, aber doch sehr orginell gelegen ist.
So kann man noch eine Stunde and Bord genießen. Das Essen, einen großen Fisch kann man vorher frisch auf dem Markt von Bais kaufen und mit zum Boot bringen. Die Besatzung grillt ihn dann. Getränke sind selbst mitzubringen.
Übernachten kann man in Bais im einzigen vernünftigen Hotel La Planta mit eigenem Restaurant. Oder man bleibt in Dumaguette über Nacht, alerdings muss man dann sehr früh aufstehen.
Auf dem Rückweg von Santander nach Cebu kann man noch die Simala AVE MARIA MARIAN MONKS of the EUCHARISTIC ADORATION MONASTERY of the HOLY EUCHARIST in Sibonga besuchen.
Eine wunderschön gelegene und einmalig gebaute Wallfahrtskirche, die ein wenig an einen Freizeitpark erinnert, mit vielen Besuchern.
Man kann dort direkt zur MAMMA MARY, zur Jungfrau Maria beten und ihr alle Sorgen, Krankheiten und Wünsche mitteilen. Die dann wohl sehr oft erfüllt werden. So gibt es eine sehr ansehnliche Auswahl an Dankesschreiben und zurück gegebenen Rollstühlen oder Gehkrücken von Geheilten.
Es werden auch wundersame Beobachtungen mit der Jungfrau Maria geschildert, die manchmal eine Träne verliert oder in einem anderen Licht erscheint. Gegen eine kleine Spende wird auch für Sie eine Messe abgehalten bei der Ihr Namen in das Gebet eingeschlossen wird. Absolut sehenswert.
Ich wünsche Ihnen eine gute Erholung auf Siquijor
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Mit sonnigen Grüßen aus den Philippinen
Ihr Gerhard Menje
Um Kommentare erstellen zu können, bitte einloggenAutor: Ernst Zlo am 2011-07-25 14:10:38
Was für ein Bericht, was für tolle Fotos!
Danke!
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