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Einzigartiges Seminar: Ho'oponopono - Die Kraft der Selbstverantwortung

Autor: Sana Brauner am 01. Okt 2010
Ho'oponopono ist eine hawaiianische Methode, um mit sich und der Welt ins Reine zu kommen und Harmonie, Freude und ein positives Miteinander zu manifestieren. Dabei geht es nicht darum, was Â"ichÂ" haben will, sondern darum, die Umwelt als Teil des eigenen Selbst zu erkennen und die Verantwortung für ihr Wohlergehen zu übernehmen.

Klaus Jürgen Becker

Die Therme Larimar - Foto: www.larimarhotel.at

Teilbereich der wunderschönen Pool-Landschaft - Foto: www.larimarhotel.at

Die traditionelle Aufgabe von Ho´oponopono war es, durch die Kraft der Vergebung und der Liebe Frieden innerhalb einer Sippe herzustellen. Man ging davon aus, dass alle Menschen einer Sippe miteinander einen größeren „Sippenkörper“ darstellen und dass jeder Einzelne die Verantwortung dafür trägt, dass es dem Ganzen gut geht. Wann immer jemand „aus der Reihe tanzte“, krank oder gar kriminell wurde, betrachtete die Sippe dies als das Problem von jedem Einzelnen im Stamm.

Um die Dinge in Ordnung zu bringen, wurde nicht der Außenseiter, Kriminelle oder Kranke verurteilt, sondern jeder Einzelne suchte in sich die Ursache für die Schwierigkeiten und baute für den Außenseiter, Kriminellen oder Kranken so eine Brücke zum großen Ganzen.

Natürlich stellt sich hier die Frage, ob es dafür wissenschaftliche Grundlagen gibt. Wir wissen aus der Quantenphysik, dass ein Quantum, wenn es gesichtet wird, zugleich überall im Universum
existiert. Das bedeutet: Die Welt ist in dir. Du bist die ganze Welt. Und wenn du »alles« bist, gibt es keine Grenzen, sondern nur die Präsenz der einen Gegenwart, wahrgenommen durch deinen
persönlichen Wahrnehmungsfilter.

Du bist das Ganze – alles ist in dir

Wenn du einen anderen Menschen siehst, wo findet das Sehen statt? In dir!
Wenn du jemand anderen als unangenehm empfindest, wo findet diese Wahrnehmung statt? In dir! Wenn du dich über jemanden ärgerst, wo ist dann der Ärger? Die Antwort lautet logischerweise: in dir! Wer ist immer dabei, wenn du ein Problem hast? Du!

Denn alles, was du als „im Außen“ erlebst, ist in Wahrheit eine Wahrnehmung innerer Vorgänge. Die Erfahrung, die du im äußeren Leben erlebst, ist in Wahrheit die Widerspiegelung einer inneren „Interaktion“, die sich im Außen zeigt, damit du erkennen kannst, was in dir abläuft. Und sie kann im Inneren geheilt werden.

Verantwortung heißt lieben

Du bist sowohl das „Ich“ als auch das „Du“ als auch die „Interaktion zwischen Ich und Du“. Der Dalai Lama hat diese Wahrheit sehr schön ausgedrückt als Antwort auf die Frage, ob er die Chinesen dafür verurteile, dass sie ihn aus Tibet vertrieben hätten: „Mein Herz liebt die Chinesen, wie alle anderen Menschen auch. Wenn mein Verstand jetzt die Chinesen verurteilt, dann trage ich in mir eine Mauer zwischen meinem Herzen und meinem Verstand. Und damit kann ich nicht leben.
Deshalb entscheide ich mich ganz bewusst dafür, die Chinesen zu lieben, so wie sie sind!“

Transformations-Workshop: Sa/So, 30./31.10., 930-1800 Uhr
Seminarort: Larimar Hotel, Panoramaweg 2, A-7551 Stegersbach,
Nähere Detailinformationen zum Seminar siehe Link und Download

Zum Seminarleiter Klaus Jürgen Becker:
ist Diplom-Lebensberater seit 1988, Paartherapeut und Life Coach in Seefeld/ Oberbayern. Seine
Coachings, Beratungen und Seminare drücken den Geist der Ganzheitlichkeit aus und leisten einen Beitrag zu Mitgefühl, Selbstverantwortung und individuellem wie kollektivem Durchbruch in ein neues Bewusstsein.

Literatur:
Becker, Klaus Jürgen, Ho´oponopono und die Kraft der Selbstverantwortung,
RiWei-Verlag Regensburg, 2009


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Kommentare
Liebe Sana, ich glaube
Autor: Irmgard Brottrager am 2010-10-02 11:53:34

Liebe Sana,

ich glaube unbedingt an das Spiegelprinzip, aber um es wirklich zu verstehen, bräuchte man mindestens einen "zweiten" Blick als den, den man gerade hat. Erst wenn man älter wird und zurückschauen kann, wird deutlich, dass man die Ereignisse auch ganz anders sehen kann und sich die Opferperspektive komplett auflöst. Das Problem ist nur, dass man die Lösung zum damaligen Zeitpunkt nicht hatte, sie war tatsächlich außer Reichweite, da fehlte einfach zu viel an Fähigkeiten, Wissen und Zugängen. Ich war also trotz aller Eigenverantwortung "unschuldig", konnte es nicht anders sehen als ich es getan habe. Und diese Unschuldsvermutung gilt für alle Menschen, auch für die schwersten Verbrecher - die ja auch meistens am wenigsten EINSICHT haben - im wahrsten Sinne des Wortes.

Eine andere Möglichkeit sind für mich die sozialen Netzwerke im Internet, wo man die Chance hat, aus seinen sonst üblichen Beziehungssystemen (die ja immer die eigenen Muster spiegeln) hinauszusehen. Das finde ich sehr spannend. Neulich haben mehrere Facebookfreunde und Hobbyfotografen gemeinsam den Naschmarkt in Wien besucht und dann ihre Bilder gepostet. Es war total faszinierend, die unterschiedlichen Blickwinkel zu beobachten. Der eine sieht alles nett und lieblich, die andere voller Spannung, der dritte fängt kommunikative Szenen ein und die vierte nimmt eher die "Stille" wahr. Da werden einem die verschiedenen Wahrnehmungsfilter so richtig bewusst!

Das Prinzip der Verbundenheit mit allem ist auch nicht leichter zu begreifen. Man merkt es noch am ehesten, wenn man sich auf den "Flow" einlässt, wie dann alles auf die Sekunde genau ineinandergreift. Jede Wetterstimmung, jede Kleinigkeit, nichts ist Zufall. Man spielt also immer irgendeine wichtige Rolle, egal wo man steht und mit wem man es zu tun hat. Wobei ich bezweifle, das wir diese vielen Aufgaben jemals durchschauen können. Aber vielleicht ist das ja nicht notwendig, vielleicht genügt es zu wissen, dass wir immer mit im Spiel sind, an jeden Ort, in jeder Gruppe, bei jedem Projekt.

Danke für deine anregenden Artikel! Da ist vieles dabei, was mich auch gerade beschäftigt.

Liebe Grüße, Irmgard

 


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Noch ein Beispiel für Verbundenheit
Autor: Irmgard Brottrager am 2010-10-02 12:15:54

Noch etwas fällt mir dazu ein:

Wenn ich eine Frage aufschreibe, ist es oft so, dass ich die Antwort am nächsten Tag irgendwo lesen kann. So war es auch heute. Ich habe gestern aufgeschrieben, wie sehr man sich aus unangenehmen Situationen herausnehmen kann / soll / muss. Wahrscheinlich geht das gar nicht, dachte ich mir, war aber schon zu müde, um die Reflexion zu beenden. Heute kommt die Antwort in Form dieses Artikels: Solange man wo drin ist, spielt man eine Rolle, die man erst zu Ende spielen muss, lautet die Antwort. Zumindest lese ich diese Botschaft aus diesem Artikel heraus. Auch wenn Verbrecher im Bunde sind, ist ein "Rückzug" nicht unbedingt sinnvoll. Es kommt sowieso irgendwann der Punkt, wo die Gruppe von selber auseinanderfällt, man hinausgeworfen wird oder die Ausgangstür sich mühelos öffnen lässt. Keine Gruppe ist von Dauer. Genauso wie die Kindergartengruppe vorbei, löst sich auch jede andere Gruppierung wieder auf. Ist ein Auftrag erledigt, kommt der nächste ...

Liebe Grüße, Irmgard

 

 


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