Autor: Karin K.E. Pieber am 05. Feb 2011 NEUIn meiner Beratungspraxis höre ich immer wieder "Karin, bitte sag mir: Wann wird es ruhiger?". Tja, ich kann leider oder Gott sei Dank nicht die Energien und die zeitlichen Themen verändern ... also lautet meine Antwort: "Sorry, aber ruhiger wird es nicht. Wir sind in einem Umbruch und ruhig ist das nun mal nicht."
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Aber man kann damit umgehen lernen! Und zwar indem man sich die Themen dieses Umbruchs bewusst macht.
Wir alle befinden uns in einer Zeit, die massive Energieverschiebungen beinhaltet. Das ist auch meine persönliche Erklärung dafür, dass es so viele Menschen „würfelt". Es ist klar, dass dies für jeden Menschen in unterschiedlicher Intensität spürbar ist, jedoch vom Tisch zu fegen ist diese Zeitqualität unter keinen Umständen.
EINE dieser Energieverschiebungen ist durch den Übergang von dem Asteroiden CHIRON ins Tierkreiszeichen Fische angezeigt.
Was ist die Bedeutung von Chiron?
Die Bedeutung von Chiron ist am einfachsten zu begreifen, wenn der mythologische Hintergrund klar wird. Hierzu habe ich die Geschichte Chirons für Sie kurz zusammengefasst:
Es war einmal…
Ein Seitensprung zwischen Saturn und Philyra … bei dem beide in Flagranti erwischt wurden – und zwar von der Frau Saturns. Aus diesem Schreck heraus sprang Saturn als Hengst auf und davon um vor seiner Frau (und dieser Situation) zu flüchten. Aus dem ganzen Dilemma entstand Chiron. Tja – er war so ganz anders als alle anderen. Er war halb Mensch und halb Pferd – der erste Kentaur. Die Mutter Philyra war verzweifelt. „Ein Ungeheuer!“ schrie sie. „Befreit mich davon - egal wie!“ rief sie den Göttern zu. So geschah es, dass ihr Wunsch erhört wurde und sie wurde in einen Zitronenbaum verwandelt.
Tja, da war er nun: Chiron
Anders als die anderen. Der Vater war fort und scherte sich nicht um ihn. Und die Mutter hatte sich auch ein anderes Kind vorgestellt und verabscheute seine Andersartigkeit.
Genau dieser „Urschmerz“ ließ Chiron zu einer Art Pflegevater für göttliche Nachkommen heranreifen. Er war ihnen allen ein hervorragender Lehrer in der Musik, der Weissagungen aber vor allem in den Heilkünsten. Er hatte den Ruf des gerechtesten und edelsten unter den Kentauren, als auch unter den Menschen. Ihm wurde daher höchster Respekt der Götter gezollt.
Doch eines Tages kam es, dass ihn sein Lieblingsschüler versehentlich mit einem vergifteten Pfeil in seinem Tierunterleib traf. Chiron litt unendliche Qualen, denn - obwohl er heilkundig war und anderen immer helfen konnte – war es ihm nicht möglich seine eigene Wunde zu heilen. Da er unsterblich war, war diese Tatsache besonders schlimm.
Seine Erlösung erlangte Chiron als er mit einem Sterblichen tauschte. Er gab seine Unsterblichkeit und bekam dafür Sterblichkeit. Chiron fand durch seinen Tod Frieden und wurde als Sternbild in den Himmel gehoben.
Was sind die wesentlichsten Themen Chirons?
- Der Schmerz des Gefühls der „Andersartigkeit“ und der daraus folgenden Zurückweisung
- Die Konfrontation mit Wunden, die uns nicht absichtlich zugefügt wurden, aber dennoch vorhanden sind.
- Das Thema, dass wir – auch wenn wir anderen noch so gut helfen können – selbst oft hilflos dem Schmerz ausgeliefert sind.
Welche Konfrontation des Chiron-Schmerzes findet ab 8. Feber 2011 statt?
Wir werden auf neptunische Art und Weise mit unserem „Urschmerz“ konfrontiert. Dies ist eine Art und Weise, die uns „nicht greifbar“ erscheint. Das macht die Sache nicht gerade leichter.
Durch die folgenden Aspekte könnten wir mit den Chiron-Themen konfrontiert werden:
- Orientierungslosigkeit
- Realitätsfremdheit
- Helfersyndrom
- Aufopferung über die eigenen Grenzen hinaus
- Unsicherheit
- Die Welt der Träume und des Unbewussten
- Glaubenskrise in schwierigen Zeiten
- Verlassenheitsgefühle bzw. Gefühle der Einsamkeit mit seinen Verwundungen
- Sich selbst „verlieren“ im Sog des „inneren Nebels“
- Dünnhäutigkeit
Wie kann ich diese Energie positiv nutzen bzw. damit umgehen?
Da wir auf neptunische Art und Weise mit unserem „Urschmerz“ konfrontiert werden, ist hier auch gleichzeitig die (Er)Lösung (Chiron) zu finden.
Meiner Meinung nach, kann man jeglichem Fische/Neptun-Thema nur auf eine Art und Weise konstruktiv begegnen: Nämlich mit der Innenschau. Denn sobald man sich im Außen festhalten will, ist man in der nebelhaften Energie gefangen und man kennt sich gar nicht mehr aus. Die oben genannte Orientierungslosigkeit ist die Folge.
So könnten Sie mit Ihrem Chiron-Schmerz - umgehen:
- Die eigene, individuelle Kraftquelle in spirituellen Wegen finden
- Neue energetische (Fische) Heilformen finden und selbst anwenden, die individuell gestaltet sind (Chiron – die Andersartigkeit)
- Erkennen, wo Gefahr besteht durch innere Verwundungen vor der Realität zu flüchten (Fische) und statt dessen eine realistische Anbindung an das Unbewusste finden
- Heilung durch Akzeptieren und Annehmen ohne es verstehen zu müssen – „Es ist wie es ist.“ (Chiron)
- Er-Lösung (Chiron) durch Loslassen und Vertrauen (Fische)
- Bewusstwerdung von seinem inneren Schmerz, als auch der eigenen „Fehlbarkeit“, im dem Sinne „Ich darf Mensch sein!“
- Zur (eigenen) Heilung beitragen, in dem Sinne, dass Materie und Spiritualität verbunden wird und das alte innere Wissen mit einfließt
- Das eigene spirituelle Wissen mit anderen teilen (Chiron – der Lehrer)
- Die Welt / das Universum als Ganzes erkennen und die Heilsamkeit in dieser Verbundenheit sehen
- Im Sinne „des Ganzen“ (Tiere, Natur, Universum, Mensch, Mineralien,…) denken, sprechen und handeln
- Demut und Bescheidenheit im Sinne von Neuorientierung der (inneren) Werte
- Die direkte Anbindung an die höchste Oktave der Liebe (auch genannt: Quelle, Universum, göttliche Essenz etc.) in uns
Sie sehen, es gibt viele Wege um unseren Verwundungen neu zu begegnen um damit heilsamer umzugehen.
SEMINARTIPP: Am 28.Mai gebe ich ein Seminar zum Thema „NEUE SPIRITUALITÄT … gelebt in meinem Alltag“. Hier beschäftigen wir uns mit dem Thema der Energieverschiebungen, die in den nächsten Monaten stattfinden und was dies in unserem Alltag bedeutet. Mehr Infos erhalten Sie gerne HIER. Ich würde mich sehr freuen Sie bei diesem Seminar begrüßen zu dürfen.
Segensreiche Grüße und eine heilsame Zeit,
Ihre Karin Katharina Pieber
www.La-Mia-Vita.at
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