Autor: Monica Montero am 15. Apr 2011 Einfachheit
Für die Wiener Designerin Michel Mayer ist es Luxus sich auf das Wesentliche zu besinnen. Schlichte abstrakte Formen, sei es ein Oval oder ein Rechteck wird mit dem menschlichen Körper in Einklang gebracht. Durch Drapierungen oder Drehen entstehen völlig neue Silhouetten. |
Durch Veränderung der ursprünglichen Form ergeben sich mehrere Tragemöglichkeiten:
Mal wird aus einem Rock ein Kleid oder umgekehrt; ein Kleid verwandelt sich zu einem Overall. Das Abendkleid oder das Seidentop kann durch vielfältige Art zu knoten in mehreren Varianten getragen werden.
Bei Jacken und Sweater sorgen Bänder dafür, dass Ärmel in der Länge und im Aussehen variieren können. Neben der „Geometrie“ spielt auch das klassische „Muscleshirt“ eine wesentliche Rolle in der Kollektion. Entweder körpernah oder oversized und in mehreren Lagen – das maskuline Shirt wird zum Attribut der Frau.
Auch da setzt Mayer auf Wandlungsfähigkeit: Minikleid, simples Top oder bodenlanges Abendkleid. Und durch die Haptik der Stoffe erhalten die einzelnen Schnitte noch mehr Individualität. Die Materialpalette reicht von fließender Waschseide, weicher Viskose, Jersey, Baumwolle in Papertouch-Qualität bis hin zu technischen Materialien.
Fotos © Ernst Kainerstorfer
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