Autor: Helmut Brauner am 04. Jun 2008 Schon lange hatte ich Kontakt mit zwei Personen, die aktiv am globalen Bewusstseinswachstum wirken. Jetzt war die Zeit gekommen sie zu besuchen. Paraguay und Brasilien ich komme.
|
Es ist Mitte Mai und von Wien geht es zuerst mit Zwischenlandung in Spanien weiter Richtung Paraguay zu Eric und Nici Saida. Vor über 10 Jahren hat es die beiden nach Paraguay verschlagen, um dort ihre Visionen zu verwirklichen. Nici leitet den Gesundheitspark - Parque de Salud (http://www.parque-de-salud.com), wo internationale als auch einheimische Gäste ganzheitliche Therapieanwendungen und Betreuung erfahren. Nebenbei studiert sie und bewirtschaftet zusammen mit ihrem Mann Eric den Obst- und Gemüsegarten, wobei die Größe der Gärten mehr Plantagen entspricht. Natürlich alles rein biologischer Anbau. Eric hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Abholzung unserer Grünlunge durch Aufforstung entgegen zu wirken. Dafür gründete er das Unternehmens SOS Forest (http://www.sos-forest.org). Im Rahmen dieser Organisation werden Grundstücke aufgekauft und wieder begrünt. Dafür hat er anfangs sein ganzes Privatvermögen eingebracht. Heute wird dieses Projekt durch Spenden und Baumpatenschaften weiterfinanziert. Beeindruckend was ich alles zu sehen bekommen werde, doch das in naher Zukunft geplante Projekt übersteigt das bisher umgesetzte um Vielfaches.
Eric holt mich vom Flughafen ab. Wir hatten uns vor über 6 Jahren während seines Wien-Besuches und einer gemeinsamen sehr erfolgeichen Aktion mit unserem damaligen Printmedium erst ein Mal gesehen. Der Kontakt ist per Mail und Telefonate aufrecht geblieben und hat sich mit der Erscheinung unserer Online-Plattform intensiviert.
Da viel am Programm steht, verläuft auch die kommende Woche sehr intensiv. Aber zuerst einmal tauschen wir uns zu dritt näher aus, und wie erwartet haben wir neben dem gemeinsamen Gedankengut auch die gleichen Absichten: Mutter Erde und der Menschheit zu einem größeren Wohlbefinden zu verhelfen.
Beim Abendessen in einem sehr netten Restaurant, übrigens sind beide reine Rohköstler, erfahre ich während unseres Gespräches auch über ihr 75 Millionen-Dollar Projekt. Dabei steht in Planung das Thema Aufforstung, Gesundheit, eine Samenbank zur Erhaltung der Pflanzenvielfalt sowie ein 5 Sterne Gesundheitshotel. In zwei Tagen findet diesbezüglich ein konkretes Treffen mit einer Organisation für einen Zusammenarbeitsvertrag bereits statt.
Tatsächlich unterzeichnet dann Eric beim Treffen mit der interessanten Vereinigung JCI (Internationale Jugendkammer der Wirtschaft) den Kooperationsvertrag. Anwesend ist auch eine Japanerin, die eine japanische Vereinigung vertritt, welche weltweit Projekte sponsert, die der Menschheit dienen. Damit rückt das 75 Millionen Dollar Projekt seiner Verwirklichung markant näher.
An einem der darauf folgenden Tage fuhren wir zu der staatlichen Indianerorganisation (INDI), wo ebenfalls ein Kooperationsvertrag unterzeichnet wurde.
Bei der Zusammenarbeit mit INDI, wird S.O.S-FOREST Wälder freikaufen und gemeinsam mit INDI jene Indianer, die es auch wollen, in die Wälder zurückführen. Ausserdem ist von S.O.S-FOREST geplant all die freigekauften Wälder zu Nutzwäldern, also sprich Ertragswälder (jährlich 5% ernten) zu machen und damit den Indios Arbeit und Einnahmequellen für ihr tägliches Leben zu bieten, um nicht immer von Almosen abhängig zu sein.
Nebenbei bemerkt: der Präsident der Indianervereinigung interessierte sich sehr für unsere Website und lies sich die Tätigkeiten unserer Autoren genau erklären. Er war sehr beeindruckt von der Themen- und Wissensvielfalt der Autoren. Ich wiederum war sehr erfreut über diesen Kontakt, der uns einen neuen Autor mit alten schamanischen Heilwissen für unsere Leser heranbringen wird.
Es blieb zwischendurch für mich auch etwas Zeit mit Eric so manche Sehenswürdigkeit Paraguays zu besichtigen. Wie z.B. den Nationalpark Vapor cue, wo sich sogar heute noch Kriegsschiffe als Erinnerungsobjekte befinden oder die Aussichtsplattform Tobati, von wo aus man einen sehr schönen Ausblick über das Land hat. Der Besuch eines Supermarktes vermittelte für mich den Eindruck eines Jahrzehnte alten Ostblockladens, wo das Angebot noch einen weiten Weg zum Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein hat. Ich mache auch mit einem seit 25 Jahren in Paraguay lebenden deutschen Fotografen und Filmemacher, sowie einem deutschen Mechaniker, der mit seinem Sohn in der Hauptstadt Asuncion eine Reparaturwerkstätte betreibt, Bekanntschaft.
Der Tag der Abreise ist gekommen und so nehme ich neben meinem Gespäck auch viele wunderbare Eindrücke von Personen, die durch Umsetzen ihrer Visionen wesentliches für diesen Planeten bewirken, auf meine Weiterreise nach Brasilien mit. Eric hat beschlossen mit mir zusammen Lysander Prunner zu besuchen und so fliegen wir gemeinsam weiter.
Lysander stammt ursprünglich aus Deutschland und hat sich zur Aufgabe gemacht, jenen Menschen, die erkannt haben, dass das nicht alles sein kann, was durch unsere Massenmedien an Informationen geliefert wird, entsprechend aufklärende Hintergrundinformationen zu beschaffen. Da die Verbreitung dieser Informationen über Wirtschaft, Politik, Gesundheit und Wissenschaft so manchen Personen gar nicht recht war, musste er mehr oder weniger nach Brasilien (flüchten) auswandern, von wo aus er seine Informationen weiter vertreibt.
Lysander holt uns vom Flughafen ab und sobald ergeben sich angeregte Gespräche zwischen uns. In Lysanders Haus sehen wir seine Arbeitsstätte, die Zentrale seiner Website http://www.das-gibts-doch-nicht.info
Was immer wir in den kommenden Tagen erlebten und besichtigten, es ergaben sich stets vertiefende Gespräche. Ein wechselseitiger Wissensaustausch voller Dynamik sorgte für abwechslungsreiche Stunden. Kein Wunder bei der umfangreichen gespeicherten Themenvielfalt allein auf seiner Homepage. Dazu kamen die persönlichen Lebenserfahrungen jedes einzelnen und somit auch ein vertiefendes Kennen lernen. Der Raum für Respekt und Vertrauen wuchs gegenseitig und so konnte auf wundersame Weise so manche konstruktive Idee entstehen. Und da uns unsere Arbeit viel Freude bereitete,kam natürlich auch der Spaß an dieser nicht zu kurz.
Im Nu waren auch die Tage bei Lysander verstrichen und die Zeit des Abschieds kam. Dieser war sehr herzlich, denn ich hatte durch meine Reise zwei wertvolle Freunde gewonnen. Auf diesem Wege ein Danke an euch beide.
Um Kommentare erstellen zu können, bitte einloggen
www.parque-de-salud.com
www.sos-forest.org
Hilfe
Als Mitglied können Sie auf Facebook einen Kommentar posten. Dazu müssen Sie sich einloggen.




