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Das Prinzip der Wertschöpfung

Autor: Günter Peham am 30. Dez 2010
Das Prinzip der Wertschöpfung gibt jedem die Möglichkeit aus allen Werten zu schöpfen!
Dinge, die wir wertschätzen, haben für uns einen hohen Wert und werden uns daher auch viel bringen. Alles was wir „umsonst“ in Anspruch nehmen, ist auch „umsonst“! Ich spreche hier nicht von Geschenken, die wir sehr wertschätzen sollen.
 
Angenommen wir haben eine Leistung in Anspruch genommen. Derjenige, der sie erbracht hat, fordert uns auf, das zu geben, was es uns wert ist. Wie würden wir reagieren? Meist ist unser Denken sofort, wie niedrig darf der Betrag sein, damit ich mir nicht schlecht vorkomme. Wir handeln aus einem Mangelbewusstsein! Dabei sollten wir uns eigentlich ständig dabei ertappen, darüber nachzudenken, wie hoch der Betrag oder die Leistung sein könnte, die wir als Ausgleich erbringen wollen. Somit handeln wir aus einem Bewusstsein des Überflusses. Wir wissen, dass alles im Überfluss vorhanden ist.

Angst ist Mangel und Liebe ist Überfluss!
 
Wenn wir wollen, dass die erbrachte Leistung uns den maximalen Nutzen geben soll, ist es wichtig bereit zu sein, den aus eigener Sicht besten Preis dafür zu bezahlen. Damit meine ich nicht die Höhe des Betrages, sondern den WERT, den der Betrag im Bezug auf unsere finanziellen Möglichkeiten darstellt. Was würden wir von jemandem halten, der sich selbst bestiehlt? Genau das würden wir aber tun, wenn wir dieses Prinzip außer acht lassen. Es ist so wichtig, dass wir uns selbst den Wert einer für uns erbrachten Leistung bewusst machen, indem wir sie entsprechend unseren Möglichkeiten gebührend honorieren. Nur wenn dies eine echte Wertschätzung darstellt, werden wir aus der erbrachten Leistung die gesamte Wertschöpfung erzielen und erhalten, die möglich ist. Wir erhalten die maximale Ernte.
 
Geben ist seliger als Nehmen
Saat & Ernte, geben und empfangen sind Schöpfungsprinzipien, die in jedem Bereich unseres Lebens Gültigkeit haben und nie außer Kraft gesetzt werden können. Daher ist Geben tatsächlich seliger als Nehmen, es ist nur eine Frage der richtigen inneren Haltung. Das Prinzip der Wertschöpfung besagt, dass jeder aus allen zur Verfügung stehenden Werten schöpfen kann und das bezahlt, was er SICH wert ist. Wenn das Prinzip der Wertschöpfung in einer Gemeinschaft gelebt wird, ist es jedem möglich aus allen Werten und Potenzialen zu schöpfen. Man nimmt Leistung in Anspruch und schafft den bestmöglichen Ausgleich. Dies kann in Form eines monatlichen Beitrages, einer einmaligen Zahlung oder auch in Form eines Leistungsaustausches geschehen. Weiters macht es Sinn und fördert den finanziellen Fluss innerhalb dieser Gemeinschaft, wenn man diejenigen, die einem geholfen haben den eigenen Erfolg zu gestalten, an diesem langfristig teilhaben lässt. Dies ist aus meiner Sicht jene Wirtschaftsform, die das Potenzial hat, für jeden Menschen den höchstmöglichen persönlichen & wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen. Seinen eigenen Wert voll zu leben und eine hohe Wertschätzung füreinander ist die einzige Vorrausetzung die es dafür braucht.
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