Autor: Sana Brauner am 05. Nov 2007 www.meldestellefuergluecksmomente.at ist eine Plattform für Gute Nachrichten
Hier haben Besucher die Möglichkeit, persönliche Glücksmomente niederzuschreiben oder aber in schönen Momenten anderer zu stöbern, um dem eigenen Glück auf die Sprünge zu helfen. Das Projekt basiert auf dem Wissen der Positiven Psychologie, die erkannt hat, dass Glücklichsein nicht von der Intensität sondern der Häufigkeit positiver Glückszustände abhängt |
Erste österreichische Meldestelle für Glücksmomente ist online
Glück: bitte melden!
Auf www.meldestellefuergluecksmomente.at haben Besucher einerseits die Möglichkeit, Ihre persönlichen Glücksmomente niederzuschreiben, sich aber auch inspirieren zu lassen: Ihrem eigenen Glück auf die Sprünge zu helfen und ein bisschen zu stöbern, welche Glücksmomente schon bei der Meldestelle eingelangt sind.
Mit der Meldestelle für Glücksmomente hat die Psychologin Mag. Heide-Marie Smolka, deren Thema die Glücksforschung und deren Anwendungen ist, eine solche Methode geschaffen, die für jeden (natürlich kostenlos) zugänglich ist.
Glücksmomente stärken Körper & Geist
Positive Gefühle haben Einfluss auf unser Denken, Handeln und unsere Entscheidungen. Ein glücklicher Mensch hat bessere Abwehrkräfte, ist insgesamt gesünder und kann sich in Stress-Situationen schneller wieder beruhigen. Studien belegen sogar, dass glückliche, optimistische Menschen eine höhere Lebenserwartung haben. Sie sind hilfsbereiter, die besseren Arbeitskollegen und gehen offener auf andere zu. Was zu einem besseren Miteinander führt.
Glücklich sein kann man lernen
Mag. Heide-Marie Smolka ist Psychologin und Glückstrainerin und hat sich auf die Glücksforschung und deren Anwendungen spezialisiert. „Es gibt kein Wundermittel, das uns mit einem Schlag glücklicher macht. Glück ist subjektiv und individuell. Es gibt jedoch Strategien, die es uns ermöglichen, persönlichen Glücksfaktor zu erhöhen“, so Smolka. Befindet sich ein Mensch in freudiger Stimmung, ist ein bestimmtes Areal im Gehirn sehr aktiv und die Verästelung der Neuronen verdichtet sich. Je öfter man positive Emotionen wie Glück, Freude oder Hoffnung empfindet, umso ausgeprägter ist dieses Areal und man kommt leichter in positive Stimmung. Glücksmomente werden häufiger und intensiver erlebt. Man kann somit fast den Vergleich zu einem Muskel anstellen, der durch Training leistungsfähiger wird. „Das gleiche gilt auch für unangenehme Emotionen. Daher ist es sinnvoll zu lernen, die Aufmerksamkeit immer wieder auf das Positive lenken.“
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