Autor: Sana Brauner am 22. Okt 2010 Die europäische Kommission will den Anbau von gentechnisch-verändertem Saatgut in Europa erlauben. Interessen der Industrie werden über die Sicherheit und die Interessen der Öffentlichkeit gestellt.
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So manche Meldungen helfen uns geistig auf zu wachen, wie z.B. die Tatsache, dass die Präsidentin der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Prof. Diana Bánáti gleichzeitig im Vorstand des ILSI, einer großen Lobby-Vereinigung der Gentech-Industrie, sitzt. ILSI (International Life Sciences Institut) besteht aus Mitgliedern wie Monsanto, Bayer, BASF oder Syngenta. Unser Lebensmittelbehörde scheint sich in guten Händen zu befinden, kann die Spitze der Gentechnik-Industrie lautstark sagen.
Was können wir als einzelne Bürger tun, um für eine gentechnik-freie Zukunft in Europa zu stimmen? Nun, zumindest unser demokratisches Grundrecht ausüben, und an der Petition von Greenpeace zusammen mit Avaaz teilnehmen. Diese beiden Organisationen haben eine europaweite Petition gestartet, die bereits über eine Millionen Unterzeichner gefunden hat und Ende Oktober bzw. Anfang November an Kommissionspräsidenten Barroso persönlich übergeben werden soll.
Der internationale Petitions-Text an den Präsidenten der EU-Kommission José Manuel Barroso lautet:
Verhängen Sie ein sofortiges Stopp auf weitere Gentech-Pflanzen und setzen Sie sich für eine unabhängig agierende, wissenschaftliche Behörde ein, um die tatsächlichen Auswirkungen von Gentech-Pflanzen zu untersuchen.
Die Petiiton erreichen Sie am einfachsten über die Homepage von Greenpeace in Österreich: http://www.greenpeace.at/petition-gentechfreie-zukunft
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