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Omnibusmuseum

Busparade/ÖOM Autor: Rudolf Schuster am 23. Jul 2008
50 Jahre Omnibusgeschichte - Viel Spaß auf der Reise in die Vergangenheit!

50 Jahre Omnibus, ein Besuch im Omnibusmuseum bringt so manches Aha-Erlebnis.

50 Jahre Omnibusgeschichte

Die Manie des Aufbewahrens

Die Beweggründe für das Sammeln sind genauso vielseitig wie die begehrten Gegenstände selbst:
Freizeitbeschäftigung, Anhäufung von Erinnerungsstücken an die Jugend, Sammelspaß durch die Jagd nach seltenen Stücken, geschichtliches Interesse, Begeisterung für alte Technik.

Und da wären wir schon bei den wichtigsten Beweggründe für das Sammeln Restaurieren und Erhalten von öffentlichen Beförderungsmittel, den Autobussen.
Es liegt wohl auf der Hand, dass so eine Sammlung, die Restaurierung und Erhaltung von solchen Old Timer nicht von einem Einzelnen zu bewerkstelligen ist.
So wurde von ambitionierten Autobusfans der Verein zur Unterstützung des Österreichischen Omnibusmuseums gegründet.

Die Mitgliederliste wird seither immer länger und bei geselligen Zusammenkünften studieren die Omnibusliebhaber Fotos von Bussen aus aller Welt, fachsimplen über technische Details dieser liebgewonnen Objekte und planen die original getreue Restaurierung der nächsten Liebhaberstücke.
Der Steyr 380 mit Perl Aufbau war der erste Bus, mit dem die Sammlung 1994 begann. Er wurde original restauriert, sodass er heute wieder so aussieht, wie vor 52 Jahren, als dieses Auto bei Dr. Richard eingesetzt war.
Ein ehemaliger Linienbus der Stadt Wien, ein GRÄF&STIFT OGW ist wahrscheinlich das Schmuckstück der Sammlung.
Zwei weitere ehemalige Linienbusse, ebenfalls GRÄF&STIFT „U7“ mit Niederflurmotor reihten sich in die einmalige Sammlung ein.
Als nächstes entstanden 2 Cabrios der Marke STEYR 380, welche täglich durch die Stadt fahren. (Stadtrundfahrt ab dem Heldenplatz).

Ein guter, alter Bekannter, ein SAURER 5 GF, der in Salzburg bei der ö. Post seinen schweren Dienst versah, musste 3 Jahre lang renoviert werden. (Er bestritt im vergangenen Jahr alle Fahrten der Landesausstellung in Waidhofen/Ybbs.)
Ebenfalls bei Dr. Richard im Linienbus, der STEYR STW 42, der erste Linienbus von STEYR ohne Schnauze.
Zur Zeit entsteht ein Juwel der besonderen Art: ein MERCEDES O 3500, von dem es weltweit nur mehr 2 Stück gibt! Einer steht im Museum der Fa. AUWÄRTER, die auch die Karosserie anfertigte, der 2. im ÖOM! Im kommenden Jahr wird er auf die Straße zurückkehren.

Zu den Zielen des Vereines gehört u.a. die Pflege und Erhaltung historischer Busse. Sie sollen – fahrbereit – der Nachwelt erhalten bleiben. In unserer schnelllebigen Zeit vergisst man nur zu leicht, wie wichtig diese Arbeitstiere für jede Stadt, für die Gesellschaft waren und sind.

Als wäre dies nicht schon genug Arbeit, erscheinen immer wieder Bücher – bis jetzt 4 an der Zahl. Genauestens recherchiert, mit zahlreichen, seltenen Fotos, techn. Angaben, Einsatzorte, Einsatzzeit,… sind diese Bücher für die Freunde des Omnibusses mehr als gefragt.

Wer nun ein besonderes Erlebnis sucht, wer etwas anderes für ein Geburtstagsgeschenk, Hochzeit, Firmenfeier, oder… sucht, der kann sich so ein Juwel natürlich auch mieten.

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Helmut Brauner

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