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„Olivenblattextrakt“ - die Wiederentdeckung eines Jahrtausende alten Heilmittels

Autor: Barbara Hassler am 01. Jul 2011
Ole europea, wegen seiner ölhaltigen Früchte „Ölbaum“ genannt, ist eines der erstaunlichen Geschenke der Natur. Schon seit 6000 Jahren im Mittelmeerraum kultiviert, ist der Olivenbaum seit alters her Nahrungsquelle und Grundlage für die Herstellung von Brennstoffen, Arzneien und Kosmetika.

Seine Blätter schimmern silbrig- grün, sein Holz leuchtet hell. Er ist knorrig, widersteht Wind und gleißender Sonne. Er wird nicht besonders groß aber steinalt.
Seine Schönheit entdeckt der Betrachter erst ganz aus der Nähe: Wie zahlreiche Zeugnisse belegen, war seine Bedeutung für das Leben der Menschen zwischen Ägypten und Griechenland, zwischen Palästina und Spanien schon immer sehr groß.

Oleuropein – ein starkes Antioxydant

Sicherlich haben sie schon einmal etwas von der gesundheitsfördernden Wirkung des Olivenöls gehört. Die deutlich geringere Anzahl an Todesfällen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Spanien, Italien und Griechenland bestätigen dies eindrucksvoll. Wussten Sie, dass für die wunderbaren Eigenschaften des Olivenöls das Oleuropein zu einem großen Anteil mitverantwortlich ist und Oleuropein im Olivenblatt in bis zu 3000-fach höherer Menge enthalten ist, als im Öl? Und das dieser Bitterstoff - zusammen mit anderen wertvollen Bestandteilen des Olivenblatts - vielseitige Kräfte besitzt?

Oleuropein ist ein starkes Antioxydant, das vorwiegend im Blatt, aber auch in der Frucht, der Wurzel und der Rinde des Olivenbaums vorkommt. Mit Hilfe von Oleuropein schützt sich der Baum gegen Insekten, Parasiten und bakterielle Krankheiten und ist deshalb in der Lage, ein biblisches Alter von 1000 Jahren und mehr zu erreichen. Und diese anti-oxydative Wirkung (Anti-Aging-Effekt) hat er auch auf den Körper des Menschen (ganz im Sinne der Signaturenlehre von Paracelsus).

In den Mittelmeerländern werden Olivenblätter-Tee und -Saft seit Jahrhunderten zu heilkundlichen Zwecken eingesetzt. So wurde in einigen Gegenden traditionell allmorgendlich ein kleines Glas eines hellgrünen Getränks aus dem Olivenblatt getrunken, das der Stärkung der Widerstandskräfte und der allgemeinen Vorbeugung diente. Auch die heilige Hildegard von Bingen empfiehl einen Auszug aus Olivenblättern bei verschiedenen Krankheitsbildern.

 Ein Blatt mit riesiger Wirkung
 „und seine Frucht wird zur Speise dienen und sein Blätter zur Arznei.“
(Hesekiel 47, 12)

In den 1960er Jahren begann man mit der systematischen wissenschaftlichen Erforschungen der Inhaltstoffe des Olivenblattes. Mittlerweile gibt es aufschlussreiche Studien und zahlreiche positive Erfahrungsberichte über seine Wirkung. Josef Pies bringt in seinem interessanten Büchlein „Olivenblattextrakt – Rückbesinnung auf ein jahrtausend altes Heilmittel„ dem Leser die vielfältigen heilsamen Eigenschaften des Ölblattes und seiner Inhaltstoffe nahe. Daraus sei an dieser Stelle die folgende Zusammenfassung zitiert:

Olivenblatt- Extrakt:
 


Buchtipp: Olivenblattextrakt, Josef Pies

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