Autor: Sana Brauner am 18. Feb 2010 Nachdem in den USA die United States Preventive Services Task Force in ihren neuen Empfehlungsrichtlinien Frauen unter 50 Jahren von regelmäßigen Mammogrammen abriet (und danach Screenings im Zweijahrestakt empfahl), wurde die Krebsindustrie nervös.
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Autorin dieses Artikels ist Iris Muthmann, Inhaberin der Akademie der Naturheilkunde www.akademie-der-naturheilkunde.de
Mammographien sind das tägliche Brot der profitorientierten Krebsindustrie. Sie dienen zwei sehr wichtigen Zwecken:
Mammographie Veränstigte Frauen unterziehen sich unnötigen "Vorsorgeuntersuchungen"
Zweck Nr.1: Patientenrekrutierung
Mammogramme sind eine clevere Art und Weise, Patienten zu gewinnen, die dann in den Kreislauf hochprofitabler Behandlungsmethoden wie Chemotherapie, Bestrahlung und Operationen geraten, die in neun von zehn Fällen nicht einmal medizinisch gerechtfertigt sind. Wie kommt es dazü Weil die Technologie hinter den Mammogrammen mittlerweile so ausgefeilt ist, können selbst winzig kleine Tumore, die bei so ziemlich jedem Menschen vorkommen, entdeckt werden – ob sie gefährlich sind, oder nicht.
Dies hat zu einem enormen Anstieg an „fälschlicherweise auftretenden Positivergebnissen“ geführt, sowie zu gefährlich übertriebenen und unnötigen Behandlungen des Krebses, der in diesen Fällen besser unbehandelt geblieben wäre.
Aber Mammogramme sind ein hervorragendes Mittel, Frauen so zu verängstigen, dass sie sich unnötigen Krebsbehandlungen unterziehen. Daher sind sie das perfekte Werkzeug bei der Rekrutierung neuer „Kundinnen“.
Zweck Nr. 2: Verursachung zusätzlicher Krebserkrankungen
Der zweite Grund für Mammogramme liegt darin, dass Krebs durch die Bestrahlung von Brust- und Herzgewebe erst ausgelöst wird. Wird der menschliche Körper wiederholt dieser ionisierenden Bestrahlung ausgesetzt, verändert sich die DNA und aktiviert vorhandene Krebszellen. Dies führt dazu, dass die Krebsindustrie Vorhersagen treffen kann wie: „Einer von drei Frauen wird in ihrem Leben Brustkrebs diagnostiziert.“ Sie wissen, dass diese Vorhersage wahr ist, weil sie diejenigen sind, die den Krebs verursachen!
Wenn Sie Ihr Auto zum Mechaniker bringen um einen Ölwechsel zu machen, und der gleiche Mechaniker mutwillig verrostete Autoteile in Ihren Motor einbaut, die schwere langwierige Motorschäden auslösen, würden Sie weiterhin Jahr für Jahr Ihr Auto zu diesem Mechaniker bringen? Und falls dem so wäre, würden Sie diesen Mechaniker dafür BEZAHLEN, dass er den Schaden repariert, den er selbst verursacht hat?
Genau das machen Frauen im Grunde, wenn sie sich einer Mammographie unterziehen. Sie setzen sich selbst genau der Strahlung aus, die den Krebs verursacht, was gleichbedeutend damit ist, dass sie irgendwann eine Krebserkrankung diagnostiziert bekommen. (An dieser Stelle wird der Onkologe etwas sagen, wie: „Sehen Sie? Gott sei Dank führen wir jährlich diese Mammographie durch, sonst hätten wir den Tumor nicht entdeckt!“) Der Slogan “Früherkennung rettet Leben” ist falsch. Richtig würde er lauten: Wiederholte Strahlenbelastung verursacht Krebs.
Röntgen-Geräte in Schuhgeschäften
Wussten Sie, dass in den 1940er Jahren Schuhgeschäfte ihre eigenen Röntgenapparate besaßen? Kunden konnten einen Schuh ausprobieren, dann ihren Fuß unter das Gerät halten und durch die Aufnahme sehen, ob ihre Füße zu den ausgewählten Schuhen passten.
Das bot dem Kunden eine scheinbare Sicherheit. Doch das Gegenteil war der Fall, denn die Füße der Kunden wurden mit einer Dosis von 20-100 rems pro Minute bestrahlt. Dadurch entstanden bei vielen dieser Menschen sehr ernstzunehmende gesundheitliche Probleme an den Füßen, wie zum Beispiel DNA-Mutationen und krebsartige Läsionen.
Sogar noch lange nachdem die Gefahr solcher Geräte in Schuhgeschäften allgemein bekannt war, schwiegen die Ärzte über diesen Misstand. Die Geräte wurden auch nie wirklich verboten, aber ihre Benutzung lief langsam in den 50er Jahren aus, nachdem von buchstäblich Millionen Menschen das Krebsrisiko enorm erhöht wurde.
Mammographien sind die heutige Variante dieser Röntgen-Geräte in Schuhgeschäften. Sie stellen eine gefährliche, krebserregende Technologie dar, von der sich Frauen fälschlicherweise einen positiven Nutzen erhoffen. Und jedes Mal, wenn sie an einer Mammographie teilnehmen steigt ihr Risiko, an Krebs zu erkranken, wieder um ein Stückchen.
Es weist mittlerweile alles darauf hin, dass das Risiko, das durch die Mammographie entsteht viel größer ist als die Möglichkeit, Ihr Leben durch eine Krebsfrüherkennung zu retten. Dies gilt vor allem für Frauen unter 50 Jahren.
Subtiler Suizid
Wenn Sie ein größenwahnsinniges Genie des Bösen wären und eine krebsauslösende Maschine entwerfen und herstellen wollten, wäre es eine echte Herausforderung für Sie, etwas wirkungsvolleres zu erdenken, als die heutigen Mammographie-Geräte. Diese setzen das menschliche Gewebe hochwirkungsvoller Strahlung aus, die – sofern oft genug wiederholt – praktisch sicherstellt, dass irgendwann der Krebs ausbrechen wird.
Im gewissen Sinne handelt es sich hierbei also um Art von „subtiler Suizid-Maschine“, die Jahre (oder gar Jahrzehnte) benötigt, um ihre Arbeit an Ihrem Körper zu verrichten. Doch bevor Sie sterben, werden Sie dazu gebracht, ihre Ersparnisse für „Behandlungen“ auszugeben, die Sie in den Bankrott treiben, bevor sie Sie umbringen. Genau darum geht es der Krebsindustrie: Die Profite zu maximieren, die der Krebs ermöglicht. Mammographien stellen eine wichtige Säule dar, um genau das zu erreichen.
Wiederholungsgeschäfte
Wenn Sie ein Onkologe wären, sollten Sie – um einen Krebspatienten im Alter von 55 Jahren behandeln zu können – sicher gehen, dass Sie diesen bereits seit seinem 40. Lebensjahr (oder früher) regelmäßiger Strahlung aussetzen. Dies ist vergleichbar mit einer Diabetes-Klinik, die kleinen Kindern immer wieder Süßigkeiten anbietet. Sind sie irgendwann süchtig nach diesem Zucker, kommen sie als Stammkunden zurück, da sie an Diabetes leiden. Die Krebsindustrie wurde sehr nervös, als die Task Force der U.S.-Regierung neue Richtlinien für Krebs-Screenings herausgab. Sie befürchteten, viele Stammkunden zu verlieren, wenn die Screenings aufhörten. Daher setzten sie ihren Lobbyapparat ein, um eine Änderung der Richtlinien durchzusetzen.
Und fast hätten sie es geschafft. Die Staatssekretärin der Health and Human Services, Kathleen Sebelius, ging aber auf Sendung, um zu erklären, dass die neuen Empfehlungen der Task Force „nicht die Politik der Bundesregierung reflektiere“. Sie fuhr fort: „Mammogramme waren bislang stets eine wichtige, lebensrettende Maßnahme im Kampf gegen den Brustkrebs, und sie bleiben es auch weiterhin.“ Mit anderen Worten: Lassen Sie sich weiter Ihre Brüste verstrahlen. Es ist wichtig für die amerikanische Wirtschaft. Die Industrie rechnet fest mit Ihren zukünftigen Krebserkrankungen, wussten Sie das etwa nicht?
Lassen Sie sich nicht verwirren
Die Associated Press schrieb: „Die neuen Empfehlungen der Regierungskommission haben Frauen im ganzen Land verwirrt, und sie wissen nun nicht, welchem Rat sie folgen sollen.”
Also, da ist eine Maschine, die buchstäblich Ihre Brüste zusammenpresst, die teuflisch weh tut und die dann Ihre Brüste, Ihr Herz und die Lunge mit krebsverursachender Strahlung schädigt.
Warum sollten Sie also verwirrt sein? Die Verwirrung dient einzig und alleine der Krebsindustrie. Sie arbeitet nach dem Prinzip, Frauen uninformiert und verwirrt zu halten, in der Sicherheit, dass verwirrte, ängstliche Menschen viel einfacher zu manipulieren sind, und so dazu gebracht werden können, sich hoch-profitablen Behandlungen wie Chemotherapien zu unterziehen.
Das genau ist der Sinn und Zweck des Ganzen: Geld damit zu machen, Krebs zu behandeln – ob der Patient es nötig hat, oder nicht.
Nur der Profit zählt
Bei der Krebsindustrie handelt es sich um eine profitgetriebene Industrie, die wie jeder andere Geschäftszweig ihre Gewinne maximieren will. Und wie wir alle wissen, arbeiten Pharmaunternehmen vollkommen unethisch: Sie engagieren sich in fragwürdigen Aktivitäten wie der Bezahlung von Ärzten, sie verändern Studienergebnisse, sie deckeln ihre Produktpreise und versuchen alternative Heilweisen lächerlich zu machen, indem sie Internetseiten wie Esowatch.com mitfinanzieren.
Für diese Unternehmen geht es immer nur um´s Geld. Also, was machen schon die paar Millionen Frauen aus, die dabei sterben? Wir müssen an unsere Shareholder denken!
Autor: Margarita Moerth am 2010-02-20 11:05:04
Es ist eine stete Gratwanderung, diese Sache mit den sogenannten Vorsorgeuntersuchungen, die leider tatsächlich oft stark nach Patientenrekrutierung schmecken.
Ich denke da nur an die vielen Bluthochdruck-Patienten (Hypertoniker), denen über viele Jahre "auf Knopfdruck" die ewig gleichen Medikamente ohne sonderliche Kontrolle und Überwachung verabreicht werden. Wenn Sie dann in meiner Heilprktikerpraxis "landen" wird es fast unmöglich, die "unerwünschten Nebenwirkungen" der Langzeitmedikation von primären Erkrankungen zu unterscheiden. Hauptsache, sie haben brav über Jahre die teuren Pulver geschluckt - das sind wahrlich bittere Pillen!
Und wie schnell sie arbeitet, diese Gesundheits-Industrie! Ohne hier weiter drauf einzugehen erinnere ich nur an einen der jüngsten Hits, Mädchen gegen Gebärmutterhalskrebs zu impfen. Und keiner ahnt, womit sich diese Frauen (möglicherweise) Jahrzehnte später an Folgewirkungen herumschlagen werden müssen - bei der Hormonersatztherapie hat man es ja gesehen - die "diente" übrigens auch der zügigen Rekrutierung von Brustkrebspatientinnen, wobei sich die verschreibenden Ärzte darüber sicher lange nicht im Klaren waren.
Dass bis in die jüngere Vergangenheit bei Prostatahyperplasie allzu früh "geschnitten" wurde, ist mittlerweile bekannt. Ebenso, dass bei betagten Patienten manche malignen Tumore kaum mehr wachsen und man besser daran tut, gar nicht erst mit Operationen zu beginnen, da die Gefahr einer Streuung von Krebszellen über das Blut (hämatogene Streuung) größer ist als die Bedrohung durch den vielleicht nur per Zufallsdiagnose entdeckten Tumor.
Weil ich schon im Plaudern bin: ich (Geburtsjahrgang 1956) erinnere mich noch gut, wie ich als Kleinkind beim "Humanic" - das Schuhgeschäft, in dem meine Familie damals die Schuhe kaufte - mein eigenes Fußskelett auf dem Röntgenschrirm bestaunen durfte. Röntgen wurde damals ganz naiv benutzt um bei Kleinkindern zu überprüfen, wie gut der Schuh passt - da die Kleinen ja darüber doch nicht so gut Auskunft geben konnten. Wahnsinn, nicht?
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Autor: Sana Brauner am 2010-02-20 16:22:37
Vielen Dank für den Kommentar, speziell die Röntgengeräte bestätigt zu bekommen, war für mich (Jahrgang 1967) neu. Sicherlich wird man in unserer fortschrittlichen Zeit sich bereits in 10 Jahren über die heutigen Therapiemethoden nur mehr wundern. Bis dahin gibt es noch einiges an Aufklärungsarbeit und natürlich für viele der Lernprozess in die Selbstverantwortung zu gehen.
Liebe Grüße
Sana
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