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Mail-Korrespondenz: Nervengift Aspartam in wrigley?

So manches Kraut aus der Natur hat zumindest keine Zusatzstoffe Autor: Sana Brauner am 17. Jun 2011
Oft bleiben die meisten Konsumenten stumm, wenn es darum geht ihren Unmut zu Produkten den jeweiligen Unternehmen zu kommunizieren. Umso vorbildhafter ist die Korrespondenz zwischen Frau Herta Grurl und Frau Hedwig Wottge vom Verbraucherservice Wrigley Austria Ges.m.b.H.

Von: Herta Grurl [herta.grurl@aon.at]
Gesendet: Samstag, 14. Mai 2011 14:25
Bis: Austria, Wrigley
Betreff: Nervengift Aspartam in wrigley?

Sehr geehrte Damen und Herren!

Es gab eine Information, dass Sie der einzige Hersteller von Kaugummis sind,
der noch mit dem normalen Zucker - ohne das gesundheitsschädliche Aspartam
etc. -  herstellt.
Zu meinem Entsetzen musste ich jedoch feststellen, dass diese Info falsch
ist und sie eben auch diese Austauschstoffe verwenden.
Gibt es noch einen einzigen Kaugummi in ihren Programm, der noch  nach alter
Tradition hergestellt wird?
Ich möchte meinen  Kindern und Enkelkindern dieses Gift nicht geben!!!!!

Mit freundlichen Grüßen
Herta Grurl
 



Von: Wottge, Hedwig [mailto:Hedwig.Wottge@Wrigley.com]
Gesendet: Montag, 16. Mai 2011 08:56
An: herta.grurl@aon.at
Betreff: Ihre Nachricht vom 14. Mai 2011

Sehr geehrte Frau Grurl,

Vielen Dank für Ihre Nachricht vom 14. Mai 2011.

Wir nehmen Ihre Bedenken sehr ernst und möchten Ihnen versichern, dass es
oberste Priorität von Wrigley ist, stets die Gesundheit und Zufriedenheit
seiner Kunden sicherzustellen und qualitativ hochwertige Produkte zu
liefern, die gut schmecken und den nationalen und internationalen
lebensmittelrechtlichen Vorschriften entsprechen. Daher achtet Wrigley
besonders auf die Verwendung bester Rohstoffe, Süßstoffe und Aromen.

Aus diesem Grunde halten wir uns auch genauestens an die Richtlinien und
Vorschläge der nationalen und internationalen Lebensmittelbehörden, die
wissenschaftliche Erkenntnisse im Zusammenhang mit Lebensmittelzutaten,
darunter auch Aspartam, regelmäßig veröffentlichen.

Aspartam und Acesulfam K sind als Süßstoff, und Sorbit, Mannit und Xylit als
Zuckeraustauschstoff in Wrigley-Produkten enthalten. Da dieser Süßstoff in
der Natur nicht vorkommt, wird er synthetisch hergestellt. Er hat
jahrelange, sehr umfangreiche Prüfverfahren durchlaufen, bis er von den
internationalen Zulassungsbehörden als Zusatz in Nahrungsmitteln genehmigt
wurde, und ist einer der am strengsten getesteten Nahrungsmittelzusätze.

Aspartam wurde vom Wissenschaftlichen Ausschuss für Lebensmittel der
Europäischen Kommission, dem Expertenkomitee für Lebensmittelzusätze der
Weltgesundheits-organisation, der Ernährungs- und
Landwirtschafts-Organisation der Vereinten Nationen und von
Aufsichtsbehörden in über 100 Ländern auf der ganzen Welt wissenschaftlich
untersucht.
Alle diese Institutionen bestätigen, dass Aspartam ein unbedenklicher
Zusatzstoff ist und weiterhin sein wird.

Folgende Produkte von Wrigley enthalten kein Aspartam:

Hubba Bubba Seriously Strawberry
5 Gum Flood

Wir hoffen, Ihnen mit dieser Informationweitergeholfen zu haben.
Falls Sie noch weitere Fragen haben sollten, stehen wir Ihnen gerne zur
Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen
Wrigley Austria Ges.m.b.H

Hedwig Wottge
Verbraucherservice

Freundliche Grüße/Best regards
Hedwig Wottge
PLD-Assistant
People/Learning/Development

Wrigley Austria Ges.m.b.H.
Werner-von-Siemens-Platz 1
5101 Bergheim/Salzburg
FN: 57517i, LG Salzburg
P   +43 (0)662-6570-38
F   +43 (0)662-6570-70
www.wrigley.at
 



Von: Herta Grurl [mailto:herta.grurl@aon.at]
Gesendet: Montag, 16. Mai 2011 14:42
An: 'Wottge, Hedwig'
Betreff: Aspartam im Kaugummi

Sehr geehrte Frau Wottge!

Danke für die rasche Info!

Natürlich müssen Sie ein Loblied auf das Gift Aspartam singen, es ist ja ihr
Job! Eine Erklärung, dass das alles von der EU genehmigt ist, spricht
bereits dafür, dass es schädlich ist. Schließlich genehmigt Brüssel ja
alles, was uns Bürgern schadet!
Es ist ja schon lange bekannt, dass alle Zuckeraustauchstoffe, die
synthetisch hergestellt sind, krebserregend sind! Aber sie sind billig und
das ist alles, was zählt!!!!!!!Besonders schlimm ist Aspartam, das ja vom
Gentechnikkonzern Monsanto hergestellt wird und wahrscheinlich auch
genmanipuliert ist!

Auch ich - als gut informierte Bürgerin -  habe mich von Ihrem Kaugumnmi
täuschen lassen, weil ja am Anfang Zucker steht und ich deshalb der Meinung
war, dass dieser noch traditionell hergestellt wird. Leider steht das
verdammte Aspartam ziemlich an Ende.
Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich gleich eine Menge gekauft habe
und den Großteil weiterverschenkt habe.
Alles was ich noch übrig habe, werde ich per Sondermüll entsorgen.

Leider ist die Industrie drauf und dran, uns Menschen zu vergiften!
Jedenfalls werde ich nicht müde werden, die Menschen aufzuwecken, dieses
verdammte Zeug nicht zu kaufen, denn dann ist nämlich die Industrie
gezwungen, wieder natürlichere Dinge anzubieten.

Diese beiden links wurden von unabhängigen, d.h. von nicht gekauften
Experten erstellt und haben einen Wahrheitsgehalt von 100 %!

http://www.zuckerfrei.at/aspartam.html

http://www.radionik-center.at/Aspartam/aspartam.html


Viel Gesundheit wünsche ich Ihnen

Herta Grurl

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Kommentare
Übers Ziel hinaus?
Autor: Ernst Zlo am 2011-06-24 12:22:22

Leider ist Frau Grurl über das Ziel hinausgeschossen.

Zu behaupten, Aspartam wäre genmanipuliert ist genauso falsch, wie zu glauben, man könne eine Pistolenkugel genmanipulieren. Die potentiell schädliche Wirkung einer Pistolenkugel wird niemand bezweifeln - am wenigsten die, die schon mal eine irgendwo im Körper stecken hatten.

Um Gene manipulieren zu können, muss das Ding Gene haben, ein winziges Molekül wie Aspartam [C14 H18 N2 O5] hat KEINE Gene.

Das ist Munition, Pulver + Kanone für Leute, die damit Frau Grurls durchaus richtige Argumente gegen Aspartam in Bausch und Bogen mit vom Tich wischen wollten.

Aspartam (und alle künstlichen Süßstoffe) ist unnötig. Punkt.

Wenn die Industrie wirklich das täte, was sie von sich immer behauptet, nämlich "nur nach Kundenwunsch" zu handeln, würde sie den raffinierten Zucker z.B. durch Honig ersetzen. Für diejenigen, die unbedingt alles süss haben müssen.

Und bitte nicht ÜBERALL hineintun.

Diejenigen, die auf Süße in der Wurst, Süße im Schinken, Süße in Getränken, die eigentlich den Durst stillen sollten (anstatt neuen Durst zu erzeugen), Süße in den Gurkerln, Süße im Senf, Süße in .... [Liste unendlich und immer sinnloser fortsetzbar] verzichten wollen, müssen dann nicht erst eine akribisch-detektivische Suche nach Produkten ohne das Zeug starten.

Dass Aspartam (und alle künstlichen Süßstoffe) durch die Reaktion: Zunge schmeckt Süß - Gehirn befiehlt: Zucker abbauen = Insulinausstoß - Insulin verbrennt den Zucker im Körper, Körper benötigt Zucker, also Heißhungerattacke zum Übergewicht beiträgt ist auch bereits bekannt.

So gesehen benötigt es gar keines Nachweises einer DIREKTEN schädlichen Wirkung der Süßstoffe an sich: Übergewicht ist ein bewiesener Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen mit Todesfolge.

So gesehen bewirkt Aspartam (und alle künstlichen Süßstoffe) INDIREKT eine frühere Sterberate. (Keine HÖHERE, weil sterben werden wir alle).

Die Verursachung solcher indirekter Schäden ist schwer zu unterbinden. Die Ausrede "na da kann ich doch nichts dafür, dass jemand das falsch anwendet" ist üblich und bisher nur bei Drogendealern unzulässig.

Aber NIEMAND zwingt uns, das Zeug zu kaufen! Vielleicht handelt die Industrie dann, bei sinkenden Umsätzen, "nur" im Sinne von uns?


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