Autor: Iris Lenz am 27. Apr 2011 Der Kopfstandhocker hat viele positive Wirkungen für deinen Körper:
RAUS aus dem Alltag, REIN in die Entspannung: dein Gehirn wird besser durchblutet, deine Halswirbelsäule wird sanft gestreckt, Schultern, Nacken und Rücken werden entlastet, die Lunge wird entlüftet, deine Organe entspannen sich, Beine und Knie werden entlastet, das Blut zirkuliert besser. |
Allen, die sich gerne mal auf den Kopf stellen,
kann ich den Kopfstandhocker wärmstens empfehlen:
- der Hals-Nacken-Bereich wird frei und die Schultern entspannen sich
- nach einem ausgefüllten Tag fällt der Streß ab
- die innere Mitte wird spürbar
- die Atmung wird tief und gleichmäßig
- die Asana fällt mit Hocker so leicht, dass es eine Freude ist täglich zu üben.
Der Yogalehrer Herr Maul hat viel Erfahrung mit dem feetup-Kopfstandhocker gesammelt,
sein Wissen zum Kopfstand und zum Kopfstandhocker darf ich euch hier weitergeben:
Der Yoga-Kopfstand (sirsasana)
Die Kunst des „Sich-auf-den-Kopf-Stellens“ hat eine lange Tradition. Indische Meister taten es schon vor etlichen tausend Jahren. Warum sollen wir „Westler“ es ihnen heute gleich tun?
Um es gleich vorwegzunehmen: Es tut gut. Genau, wie Yoga gut tut. Körperlich, geistig, seelisch. Allerdings ist es ein langer Weg bis zur Perfektion aller „Asanas“ (Yogahaltungen), ein Weg, der Geduld und Ausdauer braucht. Aber er ist lohnenswert, denn die gesundheitlichen Wirkungen des Yoga sind unbestritten. Dem Kopfstand als der Krönung aller Asanas gilt dabei unser besonderes Interesse.
Die Wirkungen auf den Körper
Alle Yogahaltungen wirken letztendlich ausgleichend und harmonisierend. Da wir ständig auf den Beinen sind und aufrecht stehen, hat unser Herz viel Arbeit zu leisten, um z. B. das verbrauchte Blut aus den Füßen zurück zum Herz zu fördern. Hier einmal Abhilfe zu schaffen und sich auf den Kopf zu stellen ist deshalb logisch und sinnvoll.
Zunächst wird der Kopf, konkret das Gehirn, besser durchblutet, weil der „große venöse Blutleiter des Gehirns“ (sinus durae matris) in der Umkehrhaltung besser versorgt wird. Dann wird der venöse Rückfluss des Blutes aus den unteren Extremitäten sowie dem Bauch und den Beckenorganen gefördert. Das Zwerchfell wird durch die Last der Bauchorgane beim Kopfstand in den Brustraum gedrückt. Dies bewirkt, dass der Teil der Lunge, der normalerweise nicht richtig „beatmet“ wird, mehr Sauerstoff bekommt. So wird insgesamt die Lunge besser durchblutet und „durchlüftet“. Eine wesentliche Wirkung ist die ausgleichende Funktion von Hypophyse (Hirnanhangdrüse für die Steuerung des Hormonhaushalts) und dem Hypothalamus, dem wohl wichtigsten Steuerzentrum des vegetativen Nervensystems (siehe Links).
Die Muskulatur darf bei dieser Haltung nicht vergessen werden. Die gesamte Binnenmuskulatur der Wirbelsäule ist beim Kopfstand aktiv, die Strecker der Brustmuskeln arbeiten, wenn sie das Gewicht des Unterkörpers heben müssen. Auch die schrägen Bauchmuskeln sind gut angespannt, ebenso der Beckenboden.
Die Wirkungen auf die Psyche
Umkehrhaltungen stellen Gewohntes auf den Kopf. Man sieht alles anders. Die Umkehrhaltungen bedeuten auch umzukehren, sich vielleicht anders zu verhalten, alte Gewohnheiten aufzugeben, Dinge einfach anders zu sehen. Sie geben die Möglichkeit, geistig flexibel zu bleiben.
Die Wirkungen auf spiritueller Ebene
In der Yogaliteratur stößt man oft auf den Weg der Umkehr. Umkehr bedeutet, der äußeren Welt den Rücken zuzukehren und sich ganz seiner inneren Welt zu widmen. Die äußere Welt ist doch nur „maya“, Schein bzw. Täuschung.
Gut für Vieles
Als Indikationen für den Kopfstand werden genannt: Kopfschmerzen, Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Depressionen, Unausgeglichenheit und Nervosität.
Nicht angewendet werden soll der Kopfstand bei Herzerkrankungen, zu niedrigem und zu hohem Blutdruck, Schwindel, Gehirnschwellungen und der Augenkrankheit Glaukom („grüner Star“).
Kopfstand – leicht gemacht
Die Belastung des Schädels ist beim Kopfstand naturgemäß groß, wenn das Gewicht jedoch auf dem Scheitelpunkt des Kopfes ruht, ist die Wirbelsäule neutraler ausgerichtet und die Körperspannung ist optimal ausgerichtet. Nun haben viele Menschen Probleme mit HWS-Syndrom sowie unspezifische Nackenschmerzen. Um den Kopfstand trotzdem ausführen zu können, eignet sich der YogaHocker®, denn er entlastet den sensiblen Bereich der Halswirbelsäule, der Kopf kann frei aushängen.
Namaste Iris
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| Kopfstandhocker von RAUS aus dem Alltag, REIN in die Entspannung. Der YogaHocker® |
Autor: Sylvia Klein am 2011-04-30 18:49:02
Die Information ist interessant,
hab ich den Preis und den WOKAUFICHDAS-Hinweis überlesen?
Beste Grüße
Sylvia
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