Konsumentenplattform für Zukunftsgestaltung - Evolution vom ICH zum WIR
LESEN & WISSEN
ICH & WIRSCHAU & KAUFMAIL & MEHRWORKSHOP & SEMINARINFO & HILFEIMPRESSUM
SIE SIND:
derzeit nicht angemeldet.Die Mitgliedschaft ist kostenlos aber viel wert!
LebensraumDruckversion:

Keine Muetter in Sicht !

Mutter mit Kinderwagen - ohne Sicht zum Kind, Quelle: k1838753 www.fotosearch.de Autor: Silvia Majka am 11. Aug 2009
Es stimmt mich sehr traurig zu sehen, wenn Mütter, manchmal Väter, ihre Kinder im Kinderwagen stumm und abgeschirmt, vor sich her schieben. Die Kinder schauen gelangweilt, manchmal apathisch in die Gegend.

Schön ... auch für das Baby ?   Quelle: bld040515 fotosearch.de

Mami, da bist Du ja !!  Quelle: k1954344 fotosearch.de

Ich fühle mich so sicher ! Quelle: k0803289 fotosearch.de

Das macht Freude ! Quelle: k1503712 fotosearch.de

Es stimmt mich sehr traurig zu sehen, wenn Mütter, manchmal Väter, ihre Kinder im Kinderwagen stumm und abgeschirmt, vor sich her schieben. Die Kinder schauen gelangweilt, manchmal apathisch in die Gegend. Sogar ganz kleine, erst ein paar Tage alte Babys, liegen in den Kinderwägen, nichts ahnend was mit ihnen passiert, weil keine Mutter weit und breit in Sicht ist. Wie auch. Es ist anscheinend aktuell, Kinderwägen mit Blick in Fahrtrichtung zu wählen. Bei diesen traurigen Hilfsmitteln ist es unmöglich, sein Lächeln seines Kindes zu sehen und wahrzunehmen. Es ist nicht möglich mit ihm Kontakt zu halten und es ist nicht möglich es zu beobachten, wie es seine Umwelt erforscht und wie es auf bestimmte Dinge in seiner Umgebung reagiert. Ich frage mich als Mutter eines 10jährigen Buben, wollen denn diese Mütter ihre Kinder nicht sehen? Wollen sie nicht wissen, wie es ihrem Kind im Moment geht, ob es von der Sonne geblendet wird, ob die Haube ins Gesicht gerutscht ist? Das ist das eine. Und wie geht es diesen Kindern , die ihre Mütter nicht sehen und ihre Stimme nicht hören können? Könnte es sein, dass sich diese Kinder allein gelassen fühlen? Wie sicher und geborgen können sich diese Babys wohl fühlen?Was glauben Sie, liebe Leser und Leserinnen?

Die kleinen Wesen erleben Stress und ihre Aufmerksamkeit ist ganz nach außen gerichtet, anstatt sich ganz sich selbst hingeben zu können und einfach sein zu dürfen.
Findet dieser Mangel an Sicherheit und Geborgenheit statt, ist dieser nie wieder aufzuholen.

Ich liebe es heute noch, meinen Sohn zu beobachten und in seinem zarten, feinen Gesicht zu lesen. Es rührt mich immer wieder zu Tränen und fühle Dankbarkeit, Mutter dieses wundervollen Wesens sein zu dürfen. Ich weiß schon, ich soll nicht von mir auf andere schließen. Doch erlauben Sie mir, dass ich es nicht nachvollziehen kann, dass andere Mütter dieses Verlangen nicht verspüren. Weiters stelle ich mir die Frage, woran das liegen könnte. Wo bleibt der Mutterinstinkt? Ist er in dieser lauten und hektischen Welt verloren gegangen? Haben wir verlernt nach unseren Gefühlen zu handeln? Haben wir überhaupt noch Gefühle?

Sollten Sie sich, liebe Eltern, dennoch für einen Kinderwagen entscheiden, dann empfehle ich ein Modell, wo Sie und Ihr Kind wenigstens Blickkontakt halten und so mit Ihrem Liebling kommunizieren können.

Tragetuchbabys
Glückliche und zufriedene Babys sind, wie ich sie nenne,  „Tragetuchbabys“.
Dass sie sich rund um wohl fühlen, können Sie in ihren Gesichtern leicht ablesen. Entweder sie schlafen selig oder sie beobachten interessiert, sicher gehalten, was sich um sie abspielt. Liebevoll können ihre Köpfchen gehalten und ihre Füsschen berührt werden. Und noch etwas kommt hier zum Tragen: Hier fließt die Energie der Liebe. Hier findet Nähe und das Gefühl "von beschützt sein" statt! Das Kind kann die vertraute Stimme hören, sowie den Herzschlag der Mutter wahrnehmen, den es schon aus der Zeit im Bauch kennt.
Tragen Sie Ihr Baby Bauch an Bauch, so sind die Energiezentren geschützt.
Befinden Sie sich in der Natur, dann können Sie Ihr Baby schon mal mit seinem Bauch nach vorne binden. Das Tragetuch hat gegenüber Tragehilfen den Vorteil, dass es dem Körper des Kindes angepasst und es bis zum 3. Lebensjahr benützt werden kann. Idealerweise binden Sie das Tragetuch in den ersten drei Monaten so, dass Sie Ihr Baby waagrecht tragen können, das entlastet die Wirbelsäule.
Die Verkäuferinnen in den Fachgeschäften zeigen Ihnen bestimmt gerne wie das Binden des Tragetuches geht.

Einkaufen und mehr
Es ist so viel einfacher mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, als sich mit einem Kinderwagen in eine Straßenbahn oder U-Bahn zu bemühen.

Urvertrauen
Kinder, die die Nähe zur Mutter nicht erleben dürfen, verlieren das Urvertrauen. Menschen mit wenig oder gar keinem Urvertrauen sind wesentlich ängstlicher und daher leichter manipulierbar.
Weiters unterscheiden sich getragende Babys von denen, die im Kinderwagen gefahren werden durch besondere Geschicklichkeit, Balancefähigkeit und Rhythmusgefühl.

Wenn Sie Ihr Baby in Händen halten oder im Tragetuch tragen, seien Sie sich bewusst, dass Sie einen ganz besonderen Schatz in Ihren Händen halten. Genießen Sie diese Zeit so lange und gut Sie können!

Dies wünscht Ihnen von ganzem Herzen,
Ihre Silvia Majka.

Um Kommentare erstellen zu können, bitte einloggen
Bücher
BEI AMAZON:


Kommentare
Kinder
Autor: Peter Grosche am 2009-08-03 07:46:37

Ein wundervoller Blick auf die Aufmerksamkeit von Müttern.
Wo bleiben die Väter? Ein Kleinkind am Körper zu tragen ist sicher die beste Möglichket von vielen.
Jedoch ist mir dieser Blick zu einseitig. Als wenn alle anderen Kinder das Urvertrauen verlieren. Es gibt noch mehr Dinge, die unseren Kontakt und unsere Aufmersamkeit dem Kind gegenüber möglich machen. Liebe Mütter und Väter, verhaltet Euch einfach ganz natürlich. Wenn Ihr Euer Kind im Wagen schiebt, wird es keinen Schaden nehmen. Liebe und Geborgenheit gehen deshalb nicht verloren.

Viel Spaß mit Euren Kleinen!

Liebe Grüße
Peter


Um antworten zu können, bitte einloggen
Hilfe

Als Mitglied können Sie auf Facebook einen Kommentar posten. Dazu müssen Sie sich einloggen.

LOGIN
Mitglieder Login:

Passwort:


Registrieren


Wer ist online?
Helmut Brauner

1 Mitglied eingeloggt

17 Besucher (15 Minuten)