Die Reise beginnt mit einer Fahrt in die Kreisstadt Manavgat mit einer Moscheebesichtigung. Über das Taurusgebirge geht es weiter nach Konya, wo Kaiser Barbarosa mit den Kreuzrittern ein Blutbad anrichtete. Ein bizarres, von Vulkanen geschaffenes Gelände mit bewohnten Felskegeln und unterirdischen Städten und die tanzenden Derwische sind weitere Höhepunkte
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Von Antalya führt die Reise in die Vergangenheit in die 75 Km ostwärts gelegene Kreisstadt Manavgat mit unserem Hotel. Am nächsten Vormittag eine kurze Fahrt in eine Moschee und am Nachmittag eine Bootsfahrt auf dem Manavgatfluss zum Meer und zurück. Im Hotel beim Abendbuffet sind seltsam geformte Brote zu sehen.
Das verschneite ungefähr 1000 Km lange und bis cirka 4000 m hohe Taurusgebirge zeigt sich von seiner freundlichen sonnigen Seite.
Die Selimiye-Moschee der in 1200 m Höhe liegenden Stadt Konya ist zu einem Museum umgebaut. 90 Minuten Zeit für die Besichtigung reichten bei weitem nicht aus, um alle Sehenswürdigkeiten bewundern zu können. Konya hat unter den verschiedenen Herrschern oft seinen Namen gewechselt. Sie war seit der Zeitrechnung immer ein großes Handelzentrum. 1190 fiel Kaiser Friedrich Barbarossa mit seinen Kreuzrittern in die Stadt ein. Bewohner, die nicht geflohen waren, wurden niedergemetzelt. Insgesamt kamen dabei 65.000 Menschen ums leben.
Die Weiterfahrt führt zu einer der cirka 500 unterirdischen Wohnanlagen. Die von den römischen Legionen bedrohten Menschen waren in diesen Tuffsteinhöhlen in Sicherheit. Ein Abendrot mit einem anschließend sehr bunt und reichhaltig gestalteten Abendessen beendet diesen doch sehr langen Tag.
Der nächste Tag bringt uns in eine der bizarrsten von der Natur geschaffene Landschaft. Vulkane, Jahrmillionen, Wind und Wetter haben die Vulkanasche in eine Fantasiewelt verwandelt. Dieses Gebiet war im 4. Jahrhundert das Zentrum der Christianisierung. Die Bewohner haben sich in den seltsam geformten Felsnadeln nach harter Bergwerksarbeit niedergelassen.
Der Muezzin auf dem Minarett weist den Weg zu einem kleinen Museum. In verschiedenen kleinen Räumen ist das Leben der Menschen in diesem Gebiet nachgestellt.
Die Strasse entlang des Taubentales führt zu einem unterirdischen Raum, im dem die Anhänger des Mevlevi-Ordens, auch genannt, die tanzenden Derwische, eine Vorstellung geben. Durch die drehende Bewegung beim Tanz geraten die Männer in eine Art Ekstase und fühlen sich auf diese weise Gott näher.
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