Autor: Maria Neuberger-Schmidt am 12. Mai 2012 Die klare Antwort auf diese oft gestellte Frage lautet nein. Es kann kein zu viel geben an Zuwendung, Zärtlichkeit, Angenommensein, Sicherheit, Geborgenheit. Sie sind der Boden, auf dem die kindliche Seele sich gesund entwickeln und entfalten kann.
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Falsch verstandene Liebe
Es kann sehr wohl falsch verstandene Liebe geben:
Liebe, die um die Gunst des Kindes buhlt, vielleicht in Konkurrenz zu anderen Bezugspersonen. Liebe, die zwangsbeglückt, manipuliert und einengt, weil sie nicht loslassen kann. Liebe, die unbewältigte Ängste widerspiegelt und das Kind überbehütet. Liebe, die sich’s leicht macht, weil das Grenzen setzen mühsam ist und Bewusstheit und Konsequenz erfordert. Liebe mit Führungsschwäche, die zu wenig Halt gibt. Liebe, die alle Schwierigkeiten aus dem Weg räumt und angemessene Erfahrungen und Herausforderungen verhindert.
Liebe ohne Eigennutz
Stellen Sie sich mutig folgende Fragen:
Liebe ich mein Kind um seiner selbst willen, oder verfolge ich bewusst oder unbewusst eigene Ziele? Kann ich es annehmen wie es ist, oder habe ich festgefahrene Vorstellungen davon, wie es zu sein hat? Muss es eine Leere in meinem Leben ausfüllen? Partnerersatz oder Prestigeobjekt darstellen und meine unerfüllten Lebensträume verwirklichen? Wahre Liebe stellt das Wohl des Kindes über das eigene. Sie beruht auf Verständnis und Einfühlungsvermögen, Selbstachtung und Selbsterfahrung und lässt uns Erwachsene geduldiger und reifer werden.
Nähere Infos:
Mag. Maria Neuberger-Schmidt
Tel.: +43(0)1 / 66 22 006
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