Autor: Sana Brauner am 26. Jun 2008 "Jetzt reicht's", erklärt Mario Rohracher. Der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung weiß, wie angespannt die Situation für die Kraftfahrer ist. 3 Wege für Sie! Der ÖAMTC bietet Dreierlei, damit sich die Kraftfahrer besser zur Wehr setzen können.
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1. Der ÖAMTC installiert eine Plattform für Spritpreismelder zum Erfassen der aktuellen Spritpreise.
2. Es gibt ein Onlineforum zum Thema Spritpreise.
3. Es wurde eine Online-Protestplattform auf der ÖAMTC-Homepage eingerichtet, die mithelfen soll, der Kraftfahrer-Frotzelei ein Ende zu setzen.
Schließlich gilt es klaren Protest zu deponieren. So kann jeder, der den Abkassier-Wahnsinn stoppen möchte, eine Protestnote hinterlassen.
Was passiert mit Ihrer Unterschrift?
Mit den gesammelten Unterschriften kann der Club bei seinen Verhandlungen mit den Regierungsverantwortlichen so noch mehr Nachdruck verleihen und für mehr Rechte der Kraftfahrer eintreten.
Autofahrerproteste werden endlich ernst genommen
Der ÖAMTC begrüßt die Pläne der Regierung zur Erhöhung der Penderpauschale und des Kilometergeldes: "Wir werten das als erstes Signal, dass die Regierung verstanden hat, dass viele Menschen sich in ihrer Mobilität existenziell bedroht sehen", sagt Mario Rohracher, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung. "Das kann aber nur ein erster Schritt sein und es muss noch weitere Entlastungsmaßnahmen für alle Autofahrer geben."
Als nächste Schritte fordert der ÖAMTC:
1. Eine Erhöhung des Verkehrsabsetzbetrages von 291 Euro auf 524 Euro:
Die Kosten für den Weg zum Arbeitsplatz, egal ob mit Auto oder Öffis, sind seit 1988 um 80 Prozent gestiegen, der Verkehrsabsetzbetrag ist unverändert niedrig.
2. Eine zumindest temporäre Rücknahme der jüngsten Mineralölsteuer-Erhöhung (MöSt):
Diese brächte eine sofortige Preisminderung von 3,6 Cent/Liter bei Benzin und 6 Cent bei Diesel (inkl. Mehrwertsteuer). Alleine seit der letzten Erhöhung im Juli 2007 bezahlen die österreichischen Autofahrer 475 Millionen Euro pro Jahr mehr in den Steuertopf ein.
"Von beiden Maßnahmen profitieren alle Autofahrer, nicht nur Pendler und berufliche Vielfahrer", so der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung.
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