Autor: Ingrid Kunze am 03. Feb 2009 Täglich verzehrt die Menschheit - vorwiegend die der Industrieländer - pro Kopf bis zu 1/2 kg Zucker. Oft unbewusst über den Tag verteilt, beginnend mit dem Frühstück, zur Jause, als Nachtisch, zum Abendessen und beim Fernsehen, durch Brotaufstriche, Marmelade, Kuchen, Gebäck, Fruchtjoghurt, Fertigprodukte, Eis, Fruchtsäfte, Limo, Schokolade, Bonbons, etc. und überfordert so den menschlichen Organismus. |
Geschichtliches über Zucker
“Zucker zieht sich wie ein Spinnennetz über unser ganzes Leben”. (Dr. E. Kuellecker)
Die Menschheitsgeschichte weist auf folgende Fakten hin:
Zu Urzeiten nahmen die Menschen pro Jahr ca. 2 kg Honig zu sich.
1830 wurde in der westlichen Welt pro Person bereits 5 kg Zucker pro Jahr konsumiert.
Im 20. Jhdt. stieg der Zuckerkonsum auf 70 kg pro Kopf und Jahr und bis heute mit steigender Tendenz.
Früher Luxusstoff heute Volksdroge
Der Preis des raffinierten Zuckers - als er in Großbritannien eingeführt wurde - war höher als heute die teuerste Droge. 1kg Zucker entsprach dem Jahreseinkommen eines Arbeiters.
100 Jahre später konsumierte die britische Bevölkerung 72 Pfund pro Person und Jahr. Diese Entwicklung nahm verheerende Folgen an, wie Zahnverfall und erstmalig trat auch massenhaft Diabetes auf. Eine Krankheit, die in der antiken Medizinliteratur nicht zu finden ist.
Mitte des 20. Jhdt. kam zum Überkonsum des Zuckers noch ein weiterer Süßstoff
dazu: Maissirup = HFCS High Fructose Corn sirup
Dieser Sirup ist ein Industriezucker der aus seinem natürlichen Zusammenhang gerissen
wird und den Körper belastet. Das Zucker”problem” wurde mit der Einführung von Süßstoffen angeblich gelöst und die heutigen “Light” Getränke und Speisen verführen den Konsumenten um dadurch andere Gesundheitsprobleme zu entwickeln.
Aspartam
Diesen genmanipulierten Süßstoff findet man in ca. 6000 Produkten u.a. in Medikamenten, Diätspeisen, Getränken und Kaugummi. Beim Konsumenten findet dieser künstliche Süßstoff bzgl. des “Diät” Versprechens Wohlgefallen. Jedoch wurde bereits 1981 massiv auf Gesundheitsgefährdung beim Verzehr von Aspartam hingewiesen.
Anmerkung der Redaktion:
Mehr Informationen über Aspartam erhalten Sie unter dem Weblink: Süßstoff Aspartam als Krebserreger
Sugar blue
Der Verzehr von Zucker (denken Sie z.B. an ein Stück Torte/Konfekt ist eine süße Ablenkung bei Ängsten und Problemen und schenkt einem kindliche Glückseligkeit. Wenn Glukose vom Blut aufgenommen wird stellt sich ein Gefühl der Hochstimmung ein, doch der “Kater” bleibt nicht aus, sinkt nämlich der Glukosespiegel sind wir wieder lustlos und müde. Das Denken fällt schwer, man ist ruhelos.
Facit: Man greift wieder nach der süßen Versuchung. Es häufen sich bei mehrmaliger Zuckeraufnahme im Tagesverlauf diese Höhen und Tiefen. Zucker macht zahnlos dagegen hilft auch kein Zähneputzen. Bedeutende Ernährungswissenschaftler wie Dr. Bruker, Zahnärzte wie Dr. Schnitzer, Dr. Kuellecker wiesen bereits vor Jahrzenten auf die Bedenklichkeit des Industriezuckers hin.
Ein Beispiel:
1 Flasche Cola Limonade enthält ca. 10 % Fabrikzucker (etwa 34 Zuckerwürfel)
+ Coffein
+ Phosphorsäure
Der Säuregehalt entspricht etwa dem von Essig und ist im Stande Kalk aufzulösen, nicht nur aus den Zähnen. Ein Versuch lohnt sich: Urinstein läßt sich damit wunderbar entfernen und Eisennägel lösen sich in der Limo auf.
Zucker kann durch “NICHTS” ersetzt werden.
Der Mensch braucht zwar für seinen Energiehaushalt Zucker, jedoch in einer natürlichen
Form wie wir ihn in Obst, Gemüse und Getreide vorfinden.
Ein Fehler wäre jedoch speziell bei Kindern und Jugendlichen der sofortige rigorose Verzicht. Ein abrupter Entzug hätte einen unkontollierbaren Nachholbedarf zur Folge. Für alle die mit ihrem Aussehen unzufrieden sind (fette Haut > AKNE und Cellulite) lautet jedoch nach amerikanischer und australischer Studie die dringende Empfehlung Zuckerhaltiges zu reduzieren.
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