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100 Jahre Internationaler Frauentag - die Welt feiert

Minka aus Peru - Foto: Hattinger Autor: Sana Brauner am 04. Mär 2011
Am 8. März 2011 jährt sich der Weltfrauentag zum 100sten Mal. Und nicht nur im Norden der Welt wird gefeiert, sondern auch im Süden unserer Erde wächst langsam das Selbstbewusstsein der Frauen.

Unterstützt wird dies durch viele verschiedene Organisationen sowie dem Fairen Handel, der sehr darum bemüht ist, die ökonomische und gesellschaftliche Situation der Frauen im Süden zu verbessern. Ein langer, harter Weg doch langsam zeigt er Früchte. Bereits eine Million KleinbäuerInnen und –bauern sowie KleinproduzentInnen arbeiten für den Fairen Handel, davon machen im Schnitt etwa zwei Drittel Frauen aus. Allein diese Zahlen zeigen bereits, dass gerade im Süden unserer Erde hauptsächlich Frauen für die Ernährung Ihrer Familien zuständig sind. So berichtet auch Michaela Stöger in der Kurzdokumentation „Momentaufnahme“ davon, dass Frauen 66 % der Arbeit der Welt verrichten, jedoch nur über 5 % des Einkommens verfügen. Es ist also noch ein weiter Weg für die Frauen der Welt, doch er ist beschritten. Denn mit jeder Frau, die gestärkt wird, werden es auch ihre Töchter. So wächst nicht nur das Selbstbewusstsein der weiblichen Bevölkerung sondern es kann auch ein langsamer gesellschaftlicher Wandel einkehren. Wer weiß wie es dann in hundert Jahren auf der Welt aussieht. Minka aus Peru: „Als ich nach Japan gereist bin, weil ich dort zu einem Workshop eingeladen war, haben sie mich gefragt, wie denn das leben im Dorf sei und ob sich etwas verbessert habe, seit wir an den Fairen Handel exportieren. Ich habe erzählt, wie alles angefangen hat und wie ich Dank der Hilfe von Minka Fair Trade meine Schüchternheit abgelegt habe. Dass ich gelernt habe, zu sprechen, das Telefon zu benützen, in die Hauptstadt zu reisen und jetzt sogar nach Japan. Früher hatten die Frauen keine Ausbildung, jetzt wollen wir lernen, denn uns Leben hat sich verändert.“


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