Autor: Sana Brauner am 19. Mai 2011 Mit ihrem Kaufverhalten entscheiden KonsumentInnen täglich nicht nur, welche Produkte am Markt bleiben und welche nicht, sie können damit auch aktiv etwas für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen und für die Umwelt tun. © Bild: Fairtrade |
Das FAIRTRADE-Logo ist ein verlässliches Zeichen auf immer mehr Alltagsprodukten und ein positiver Beitrag zum Klimawandel, zu Lebensstilfragen und unser aller Konsumverhalten. Seit vielen Jahren schon verbindet FAIRTRADE Kleinbauern und -bäuerinnen in Entwicklungsländern mit Märkten in den Konsumländern durch engagierte Unternehmen und Handelsketten.
Von den Erfolgen des fairen Handels profitieren insbesondere die Produzentenorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Ein Teil der Direkteinnahmen ist die FAIRTRADE-Prämie, die hauptsächlich dazu genutzt wird, die medizinische Versorgung, Bildung und sozialen Einrichtungen zu verbessern, um eine nachhaltige Entwicklung vor Ort zu unterstützen. Millionen von Menschen in Afrika, Asien und in Lateinamerika profitieren von der FAIRTRADE-Prämie, die die Produzentenorganisationen erhalten.
Österreich als Zahlen-Beispiel:
Im Jahr 2010 haben in Österreich sowohl die hohe Qualität von FAIRTRADE-Produkten sowie der Trend zu ethischem und ökologischem Konsum dafür gesorgt, dass der Umsatz mit fair gehandelten Produkten im österreichischen Handel weiter auf EUR 87 Millionen (+21 Prozent)anstieg.
Wachstumstreiber sind:
FAIRTRADE-Kaffee (+20 Prozent auf 1.392 Tonnen),
-Fruchtsaft (+21 Prozent auf 5,5 Millionen Liter) sowie
-Blumen (+99 Prozent auf 23,9 Millionen Stiele).
Gründe für das Absatzplus waren neben der gestiegenen Konsumnachfrage auch die größere faire Produktvielfalt, mehr Lizenzpartnerfirmen, ein stärkeres Engagement des Handels sowie die gestiegene Anzahl an Gastronomiebetrieben, die FAIRTRADE-Kaffee ausschenken.
Für uns Konsumenten immer wieder zur Erinnerung:
Wir können aktiv mit unserem Konsumverhalten für einen positiven Umgang an Mensch und Natur beitragen.
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