Autor: Michael Aufhauser am 25. Dez 2008 Es war der 3. Dezember, morgens um 3:30 Uhr. Ein Viehhändler in Wolfsberg wurde beauftragt, eine Kuh aus einem nahe gelegenen Bauernhof abzuholen. Für die Kuh sollte es die letzte Reise in ihrem Leben werden – zum Schlachter. Zunächst schien alles den üblichen Gang zu gehen, die Kuh wurde verladen. Das ein Monate alte Stierkalb sah sehnsüchtig seiner Mutter nach und verstand nicht, warum sie getrennt werden. Sie ahnte, was da vor sich geht. Und dann passierte das Unglaubliche: Vor Angst und Sehnsucht sprang das kleine Stierkalb über die Boxenwand und lief dem Anhänger hinterher. Der Viehhändler stoppte und versuchte, das tobende Stierkalb einzufangen – ohne Erfolg. |
Schließlich ließ er die Mutterkuh aus dem Anhänger, um so das Stierkalb zu beruhigen und einfangen zu können. Doch er hatte die Rechnung ohne die beiden Tiere gemacht.
Kurzerhand flüchteten beide in den nahe liegenden Wald.
Der Viehhändler war machtlos, aber er zeigte Herz und Mitgefühl. Anstatt Jäger zu verständigen, rief er früh morgens bei uns auf Gut Aiderbichl an und berichtete Michael Aufhauser über die beiden Ausreißer. Michael Aufhauser war gerührt und versprach, den beiden einen lebenslangen Platz anzubieten, wenn sie lebend eingefangen werden können.
Die Suche nach den beiden Rindern dauerte 3 Tage. Dann wurden sie sieben Kilometer entfernt an einem leerstehenden Gehöft entdeckt. Der Viehhändler hielt sein Wort und brachte die beiden anstatt zum Schlachthof in den neu entstehenden Aiderbichler Köglerhof in Kärnten. Dort dürfen sich die beiden nun bei frischem Heu, reichlich Einstreu und bestem Futter erst einmal richtig erholen.
Einen Namen haben die beiden auch: Das Kalb haben wir Skippy getauft, in Gedenken an unsere vor kurzem verstorbene Skippy auf Gut Aiderbichl. Seine Mutter heißt Heike, wie die Aiderbichler Tierpflegerin, die die beiden ab sofort liebevoll betreut.
| IN UNSEREM SHOP Tierparadies Gut Aiderbichl Autor: Michael Aufhauser |
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