Vitalstoff-Schwindsucht bei Obst und Gemüse © Bild: Jens-Bredehorn / PIXELIO |
Krankheiten fallen nicht vom Himmel. Sie sind überwiegend hausgemacht, entstehen durch Unachtsamkeit gegenüber unserem höchsten Gut, unserer Gesundheit. Gesundheit und Besitz sind Leihgaben des Schicksals – bestenfalls lebenslang. Während sich Verluste an Geld und Besitztümern wieder ausgleichen können oder zumindest verschmerzen lassen, so begleitet uns eine ruinierte Gesundheit bis ans Lebensende.
Immer häufiger erklingen die Appelle, bis zu fünfmal am Tag Gemüse und Obst zu essen, dazu Getreideprodukte aus vollwertigem Korn. Denn gesunde, abwechslungsreiche Ernährung sei die beste Voraussetzung dafür, das Immunsystem zu stärken und Krankheiten vorzubeugen.
Der Mensch ist, was er isst
Aber was ist, wenn kaum noch was drin ist, in dem, was er isst? Tatsache ist, dass in unserem Essen immer weniger lebenswichtige Nährstoffe enthalten sind. Das bestätigen groß angelegte Studien mit alarmierenden Ergebnissen.
Das Vitalstoff-Sterben
Auf dem Weg vom Acker bis zum Teller verliert unsere Nahrung immer mehr an lebensnotwendigen Inhaltsstoffen. Gründe dafür sind unter anderem
- Saurer Regen mit Schwefeldioxid, Stickstoffoxiden, Fluor, Chlor u.a., der Mineralstoffe auswäscht
- Umweltbelastung durch Blei, Zink, Nickel, Cadmium u.a.
- Verunreinigung des Grundwassers durch Schwermetalle und andere Umweltgifte
- Schleichende Bodenübersäuerung, die den angebauten Pflanzen mineralische Bestandteile entzieht
- Überdüngung und massive Verwendung von Pestiziden und Herbiziden
- Einsatz von Turbo-Dünger für schnelles Wachstum
- oftmals zu frühe Ernte
- radioaktive Bestrahlung
- lange Transportwege
- falsche Lagerung
- Konservierung
- Zubereitung der Nahrung (Putzen, Zerkleinern, Kochen)
Das Schwindsucht-Phänomen bei Gemüse und Obst
1996 wurden in der Forschungsabteilung des Schwarzwald-Sanatoriums Obertal handelsübliche Obst- und Gemüsesorten auf ihren Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen untersucht und mit den Ergebnissen aus dem Jahr 1985 verglichen. Im Lauf dieser 11 Jahre hatten sich viele Inhaltsstoffe signifikant reduziert: So sank bei Erdbeeren der Vitamin C-Gehalt um 78 Prozent, bei Bananen blieben vom Vitamin B6 mickrige 7 Prozent übrig, der Anteil an Magnesium im Spinat reduzierte sich um 69 Prozent und die Kalziummenge in Erdäpfeln um 71 Prozent. Dieses erschütternde Ergebnis wurde durch eine Laboranalyse im Frühjahr 2005 noch übertroffen: So büßte z.B. die Karotte über 90 Prozent ihres Eisengehalts ein.
Der tägliche Bedarf an Nährstoffen
Wie soll man unter diesen inflationären Umständen seinen täglichen Bedarf an Nährstoffen decken? Will man die notwendige Menge Vitamin C aufnehmen, müsste man etwa täglich 2 Kilo Erdbeeren oder 1 Kilo Zitronen verspeisen. Die Herz und Kreislauf schützende Wirkung bei Vitamin E setzt bei 300 Milligramm ein. Diese Menge ist in einem Viertelkilo Mayonnaise, einem halben Liter Sonnenblumenöl oder einem Kilo Walnüssen enthalten. Und für die tägliche Menge Vitamin E gilt es, entweder jeden Tag sechs Kilo Walnüsse zu knabbern oder 3 Liter Olivenöl zu trinken. Ein schier hoffnungsloses Unterfangen!
Bedarfsdeckung über die Grundversorgung hinaus
Gut beraten ist, wer seine Ernährungsgewohnheiten auf den Prüfstand stellt. Wer optimal vorsorgen möchte oder wer eine ausgewogene Ernährung nicht immer realisieren kann, sollte sich zumindest über geeignete Nahrungsergänzungen beraten lassen.
Denn Gesundheit ist ganz viel mehr, als nicht krank zu sein.
Und zu guter Letzt:
Fragen Sie immer auch die Spezialisten auf diesen Gebieten. Ihr Arzt, Apotheker, Therapeut oder derjenige, dem Sie bei Ratschlägen für Ihre Gesundheit vertrauen, sollte immer der erste Ansprechpartner sein. Nur eine individuelle und zugleich gesamtheitliche Betrachtungsweise bringt Ihnen langfristig positive Fortschritte.
Claudia Maria Schaffer
Wellness-Beraterin mit Schwerpunkt Säure-Basen-Haushalt
| IN UNSEREM SHOP Die Vitalstoff-Entscheidung Autor: Wenzel, Petra |
| Basischer Kräutertee in Beutel von Mischung aus 48 Kräutern aus biologischen Anbau Die E&M Vital 48 Kräutertee-Mischung wird in der Originalrezeptur nach Bernadette Ensfellner hergestellt. |
Autor: Hermann Zillinger am 2010-02-06 17:00:21
Ich kann dem nur beipflichten.
Hier meine persönlichen gesundheitlichen Erfahrungen:
Dank bewusster Ernährung und mit Hilfe großartiger Produkte (aus pflanzlichen Proteinen, angereichert mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen) konnte ich meinen Körper derart gut ernähren, daß sich folgende positive Änderungen bei mir ergeben haben:
1) meine Bandscheibenprobleme, die mich jahrelang gequält haben, treten dank optimaler Zellernährung nicht mehr auf. Ich konnte nur mehr am Rücken liegend schlafen, was nicht nur heftiges Schnarchen zur Folge hatte. (therapeutische Maßnahmen, vom Arzt verordnet halfen nur jeweils max. 3 Monate). Ich war seit 4 Jahren deswegen in keiner ärztlichen Behandlung mahr!
2) meine relativ schnell eintretende Müdigkeit, bzw. Energielosigkeit, sowie mangelnde Stressresistenz gehören der Vergangenheit an, da sich mein Körper jetzt viel schneller regeneriert
3) mein hoher Blutdruck (180/110), welcher mit Hilfe von Medikamenten nur auf 135/95 gesenkt werden konnte, liegt jetzt - ohne Medikamente - bei normalen 125/85
4) mein Stoffwechsel-Alter lt. Body-Scan-Auswertung liegt jetzt bei 34 Jahren!
Ich kann jedem, dem seine Gesundheit wichtig ist einen Wellness-Check mit persönlicher Körperanalyse-Auswertung empfehlen.
Es gibt viele Krankheiten - aber nur 1 Gesundheit!
Wer nicht beizeiten etwas für seine Gesundheit tut,
wird einmal sehr viel für seine Krankheit aufwenden müssen!
(Sebastian Kneipp)
Um antworten zu können, bitte einloggen
Als Mitglied können Sie auf Facebook einen Kommentar posten. Dazu müssen Sie sich einloggen.
