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Gesundheit beginnt im Kopf - Was tun bei Haarausfall? - Teil 6

Basischer Krautkopf - Foto: 428689_R_K_by_Jens-Bredehorn_pixelio.de__3.jpg Autor: Claudia Maria Schaffer am 19. Dez 2009
In 7 Schritten zu gesunden Haaren

© Bild: Jens-Bredehorn / PIXELIO

 

Haarausfall mit Glatzenbildung - Foto: 353496_R_by_duxschulz_pixelio.de_.jpg

© Bild: duxschulz / PIXELIO

 

Eine Glatze kann auch sexy sein - Foto: 68894_R_by_TaschaKlick_pixelio.de_.jpg

© Bild: TaschaKlick / PIXELIO

 

Die Hauptursache für Haarausfall liegt im Mineralstoff- und Nährstoffmangel des Haarbodens sowie in der Verschlackung der Haarwurzeln. Leider ist diese Tatsache bis heute noch weitgehend unbeachtet.

Als Auslöser für genetisch bedingten Haarausfall gelten eine erhöhte Androgenempfindlichkeit der Haarfollikel oder eine Erhöhung des freien Testosterons im Blut. Unabhängig davon bilden Hautausscheidungen in Verbindung mit Fettabsonderungen und Schweiß eine saure, klebrige Masse, welche die trichterförmigen Öffnungen der Haarfollikel verschließt und die Durchblutung erschwert. Dadurch kommt es zu Haarproblemen und Haarausfall ist die logische Folge.

Wer ist von Haarausfall betroffen?

Haarausfall ist in erster Linie ein Problem des Mannes, wenn er darunter leidet
Der Organismus des Mannes muss alle täglich anfallenden Säuren und Gifte sofort neutralisieren. Dazu benötigt er Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium, Natrium und Kalium aus naturbelassenen und energiereichen Lebensmitteln.

Haarausfall bei der Frau
Die Frau kann durch Einnahme der Pille, durch erhöhten Stress, durch Schwangerschaft und nach den Wechseljahren unter Haarausfall leiden. Durch die monatliche Menstruation ist die Frau besser vor Übersäuerung geschützt als der Mann, denn mit dem Regelblut verlassen auch viele Säuren und Schlacken den weiblichen Organismus. Nach dem Aussetzen der Periode muss die Frau, so wie der Mann, alle anfallenden Säuren direkt verstoffwechseln.

Saure Shampoos schädigen den Haaarboden
Schätzungen zufolge sind 99% aller handelsüblichen Shampoos und Körperpflegeprodukte „pH-sauer“ eingestellt. Unabhängig davon, ob sie chemisch oder biologisch aufgebaut sind, ob sie günstig oder teuer sind. Auch „hautneutrale“ Produkte sind sauer. Säuren haben den Nachteil, dass sie die Poren schließen und die Haut in ihrer natürlichen Funktion als Ausscheidungsorgan behindern. Der gesunde Haarboden ist ein mit Nähr- und Mineralstoffen reichlich gefüllter Speicher, aus dem unzählige Haare ernährt werden. Bei starker Übersäuerung entzieht der Körper dem Haarboden mineralische Bestandteile, um die überschüssigen Säuren zu neutralisieren.

Wie kann man Haarausfall stoppen? In 7 Schritten zum Erfolg:

  1. Die Säurebelastung durch Kaffee, Alkohol, Nikotin, Süßigkeiten sowie durch Fehlernährung, Stress und körperliche Überanstrengung reduzieren.
  2. Basisches Haarshampoo (pH ca. 8,00) reduziert den Mineralienabbau aus dem Haarboden, pflegt die Kopfhaut und ist auch für tägliches Waschen der Haare bestens geeignet. Mit basischer Körperpflege wird der Organismus von Säuren, Schlacken, Giften und Schadstoffen über die Haut entlastet.
  3. Regelmäßige Alkalisierung der Kopfhaut mit basischer Lauge (Beschreibung bei Teil 5).
  4. Schrittweise Ernährungsumstellung auf ausgewogene vollwertige und vitaminreiche Kost
  5. Tägliches Trinken von 2 Liter sauberem Wasser sowie zusätzlich Kräutertee und Gemüsesäfte.
  6. Regelmäßige Kopfmassagen zur Förderung der Durchblutung der Kopfhaut.
  7. Überreichliche Einnahme energiereicher, pflanzlicher Mineralstoffe, um die basischen Bestände im Haarboden aufzufüllen.

Mit diesen Maßnahmen, die keinerlei schädliche Nebenwirkungen haben, kann der Haarausfall gestoppt werden und neues Kopfhaar nach 6 bis 12 Monaten wieder zu sprießen beginnen.

Und zu guter Letzt:
Fragen Sie immer auch die Spezialisten auf diesen Gebieten. Ihr Arzt, Apotheker, Therapeut oder derjenige, dem Sie bei Ratschlägen für Ihre Gesundheit vertrauen, sollte immer der erste Ansprechpartner sein. Nur eine individuelle und zugleich gesamtheitliche Betrachtungsweise bringt Ihnen langfristig positive Fortschritte.

Claudia Maria Schaffer
Wellness-Beraterin mit Schwerpunkt Säure-Basen-Haushalt

 

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Kommentare
Haarausfall
Autor: Gerhard Habliczek am 2009-12-23 07:47:49

 Endlich eine konkrete Anweisung wie man das Problem in den Griff bekommen könnte.

 


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Haarausfall
Autor: Peter Grosche am 2009-12-23 11:52:54

Warum gibt es Menschen mit vollem Haar, welche sich unausgewogen ernähren, sich kaum körperlich betätigen und rauchen?


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Manchmal ist das Leben ungerecht ;)
Autor: Claudia Maria Schaffer am 2009-12-23 12:23:23

Je nach genetischer Disposition und Lebensweise kann es durch Übersäuerung und Verschlackung zu Ablagerungskrankheiten, zu Ausscheidungskrankheiten oder zu Mineralstoffmangelkrankheiten kommen. Wenn dem Körper nicht genügend Mineralstoffe zugeführt werden, ist er gezwungen, diese den eigenen Depots zu entnehmen. Der Mineralstoffraub kann sich durch Haarausfall, Karies, Parodontose, Osteoporose, Arteriosklerose, Krampfadern, Bandscheibenprobleme, Leistenbruch und frühzeitige Hautalterung bemerkbar machen. 


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