Ohrprobleme als mögliche Folge der Übersäuerung © Bild: Jens-Bredehorn / PIXELIO |
In den letzten Jahren klagen immer mehr Menschen über Tinnitus (Geräusche wie Sausen, Brummen, Rauschen oder Pfeifen im Ohr) oder Hörsturz (plötzlicher Verlust des Gehörs). Wo kann denn die Ursache dafür liegen?
Die Ursache für Ohrgeräusche
Als Auslöser gelten eine Virusinfektion, psychische Belastung, Lärm oder ein Schockereignis. Oft sind falsche Ernährung - verbunden mit den üblichen krankmachenden Zivilisationsfaktoren wie Stress, Bewegungsmangel, Schwermetallablagerungen im Körper und die allgemeine Umweltbelastung - die Hauptquelle des Übels. Verantwortlich können jedoch auch Durchblutungsstörungen im Innenohr sein, bedingt durch das „innere Milieu“ unsers Körpers: Die Übersäuerung.
Durchblutungsstörungen im Innenohr
Jede einzelne Zelle unseres Körpers benötigt durch den Blutstrom eine ständige Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen sowie eine Entsorgung von Giften und Abfallprodukten. Bei saurer Stoffwechsellage werden die roten Blutkörperchen immer unelastischer und erstarren letztlich, sodass sie enge Kapillaren nicht mehr passieren können oder sogar verstopfen. Bereits kleinste Ablagerungen können die Durchblutung des Innenohrs beeinträchtigten und diffuse Ohrenbeschwerden auslösen.
Die Dunkelfeld-Blutuntersuchung
Die Dunkelfeldmikroskopie ist eine anerkannte ganzheitliche Blutuntersuchung. Sie gibt Aufschluss über das "innere Milieu“, die Funktionsfähigkeit der Blutzellen, und betrachtet das Blut in seiner ganzen Vitalität. In Österreich wird die Dunkelfeldmikroskopie derzeit nur von wenigen Ärzten durchgeführt. In Deutschland, der Schweiz und in den USA wird diese Untersuchung regelmäßig zur Früherkennung, zur Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen sowie zur Erfolgskontrolle eingesetzt. Und weil der Patient die Geschehnisse und die Entwicklung in seinem Blut auf einem Bildschirm mitverfolgen kann, ist er wesentlich motivierter, seine Lebensweise zu ändern oder eine Therapie zu beginnen und diese auch erfolgreich zu Ende zu führen.
Erste Hilfe bei Ohrgeräuschen oder Hörsturz
Bei akuten Fällen sofort einen Arzt aufsuchen. Als Erste Hilfe-Leistung einen Teelöffel basisches Badesalz oder Natron in einem Glas Wasser auflösen. Einen Wattebausch in dieser alkalischen Lösung tränken und dem Patienten vorsichtig ins betroffene Ohr stecken. Keinesfalls Wattestäbchen verwenden! Die restliche Lösung sollte zügig ausgetrunken werden. Das Natron ist nur zur Ersten Hilfe gedacht, weil es sofort wirkt, und stellt keine Dauerlösung dar.
Nicht aufgeben!
Durchblutungsfördernde Medikamente helfen kurzfristig oder gar nicht.
Entspannungstechniken und Verhaltenstherapien tragen dazu bei, mit den Ohrgeräuschen besser leben zu können. Doch die Betroffenen sollten nicht aufgeben und in jedem Fall durch eine Basenkur und eine Umstellung auf eine vollwertig-vegetarische Ernährung und ausreichendes Trinken versuchen, ihre Stoffwechsellage zu verbessern. Bieten Sie Ihrem Körper eine tägliche Basenflut von ca. 7,5 – er wird es Ihnen danken!
Und zu guter Letzt:
Fragen Sie immer auch die Spezialisten auf diesen Gebieten. Ihr Arzt, Apotheker, Therapeut oder derjenige, dem Sie bei Ratschlägen für Ihre Gesundheit vertrauen, sollte immer der erste Ansprechpartner sein. Nur eine individuelle und zugleich gesamtheitliche Betrachtungsweise bringt Ihnen langfristig positive Fortschritte.
Claudia Maria Schaffer
Wellness-Beraterin mit Schwerpunkt Säure-Basen-Haushalt
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