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Gesundheit beginnt im Kopf - Der Weg zum gesunden Darm - Teil 7

Basischer Krautkopf - Foto: 428689_R_K_by_Jens-Bredehorn_pixelio.de__5.jpg Autor: Claudia Maria Schaffer am 27. Dez 2009
Auch der Darm braucht Pflege und Erholung

© Bild: Jens-Bredehorn / PIXELIO

 

Darmgesundheit ist enorm wichtig - Foto: 343466_R_K_B_by_Stephanie--Hofschlaeger

© Bild: Stephanie Hofschlaeger

 

Klopapier - Foto: 80394_R_K_by_Jens-Goetzke_pixelio.de_.jpg

© Bild: Jens-Goetzke / PIXELIO

 

Der Darm ist ein faszinierendes Organ. Er versorgt unseren Körper mit Nährstoffen, schützt ihn vor Keimen von außen und sorgt für unser Wohlbefinden. Wir pflegen unsere Haut und unsere Haare, wir trainieren unsere Muskeln und sanieren unser Gebiss. Nur auf den Darm vergessen wir und denken gar nicht daran, dass auch speziell unser Darm Pflege und Erholung braucht.

Der Darm als Hochleistungsorgan
Eine intakte Darmflora bildet die stärkste Abwehr gegen fremde Eindringlinge. Darüber hinaus ist der Darm eines der wichtigsten Organe zur Ausscheidung von Giften und Endprodukten unseres Stoffwechsels. Unglaubliche 80% unserer Immunabwehr sitzen im Darm. Während unsere Haut ausgebreitet eine Fläche von 2 Quadratmetern hat und unsere Lunge 80 Quadratmeter umfasst, so bedeckt unser Darm eine Fläche von rund 300 Quadratmetern, das entspricht etwa der Größe eines Tennisplatzes beim Doppel. Im Laufe eines Lebens werden vom Darm bis zu 100 Tonnen (!) Lebensmittel und Getränke verarbeitet.
Unser gesamter Verdauungsapparat erreicht eine Länge von bis zu 9 Metern.

Kein gesunder Mensch benötigt Klopapier
Der enorme Verbrauch von Klopapier ist kein Gradmesser erreichter Zivilisation, sondern vielmehr ein trauriges Zeichen für die weite Verbreitung von chronischen Verdauungsschäden. Gesunde Tiere verunreinigen sich nicht durch den Vorgang der Darmentleerung. Ganz im Gegenteil: Bei Verschmutzung erkennt der Tierarzt eine Erkrankung des Verdauungsapparates. Warum sollte ausgerechnet der Mensch diesbezüglich eine Ausnahme bilden?

Der Stuhlgang
In der Medizin ist der Stuhlgang ein wichtiges Indiz für eine Diagnose. Schon bei der ersten Untersuchung fragt der Arzt danach. Was bei der Häufigkeit des Stuhlgangs als normal zu gelten hat, darüber streiten die Experten. Nicht jedoch über die Beschaffenheit eines gesunden Stuhls: Er ist weich, so wie ein gut durchgearbeiteter Brotteig, kommt problemlos, ist von einer dünnen Schleimschicht überzogen, schließt gut ab und hinterlässt einen sauberen Ausgang.

Der berühmte österreichische Arzt Franz Xaver Mayr (1875-1965)
ist der Begründer der nach ihm benannten Diagnostik und Therapie. Insbesondere seine naturgemäße Darmreinigung und seine aktive Gesundheitsvorsorge sind unserer Zeit noch immer weit voraus. Er verglich den Darm des Menschen gerne mit Baumwurzeln. Der Baum nimmt über das intakte Wurzelgeflecht seine Nährstoffe auf. Gleiches gilt auch für den Menschen: Er braucht einen gesunden Darm, der ihn optimal versorgt. Die Entdeckungen F.X.Mayrs teilen leider das Schicksal vieler großer Erkenntnisse: Sie klingen zu einfach.

Bauchform und Körperhaltung
F.X.Mayr entwickelte durch genaue Beobachtung von Bauchform und Körperhaltung eine Methode zur Erkennung von Darmerkrankungen.
Die Form des Bauches resultiere aus einer schlaffen oder straffen Bauchwand sowie der Spannung der muskulären Darmwand. Seinen Schätzungen zufolge waren mehr als 90% der Männer und Frauen seiner Zeit von Haltungsschäden betroffen. Die Eigentümer kranker Bäuche nehmen Schonhaltungen ein wie die Habtachthaltung, die Anlaufhaltung, die lässige Haltung, die Entenhaltung, die Sämannshaltung oder die Großtrommelträgerhaltung. Grund dafür ist der Gasbauch oder Blähbauch, der Hängebauch oder schlaffe Kotbauch, der Spitzbauch oder Fettbauch. Oder eine Kombination.

Der Weg zum gesunden Darm
Die Grundvoraussetzung für eine optimale Verdauung und damit für unsere Gesundheit ist ein Darm, der nicht verschlackt, entzündet oder verpilzt ist. Gegebenenfalls kann zur Wiederherstellung der Gesundheit eine Darmsanierung nötig sein:
Durch basische Einläufe, begleitet von speziellen Darmaufbaupräparaten, einer basenbildenden Ernährung, bei Bedarf auch einer Anti-Pilz-Diät. Manchmal kann auch eine Colon-Hydro-Therapie erforderlich sein.

Und zu guter Letzt:
Fragen Sie immer auch die Spezialisten auf diesen Gebieten. Ihr Arzt, Apotheker, Therapeut oder derjenige, dem Sie bei Ratschlägen für Ihre Gesundheit vertrauen, sollte immer der erste Ansprechpartner sein. Nur eine individuelle und zugleich gesamtheitliche Betrachtungsweise bringt Ihnen langfristig positive Fortschritte.

Claudia Maria Schaffer
Wellness-Beraterin mit Schwerpunkt Säure-Basen-Haushalt

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