Autor: Sana Brauner am 23. Apr 2010 "Wir machen so lange weiter, bis eine der Ketten den Anfang macht." - sagt Kary Nowak, Initiator der BIONIERE Österreich. Weiters heißt es: "Es gibt derzeit einen regen Mailverkehr zwischen Konsumenten, Kundendiensten und Bionieren."
Auch Telefongespräche und persönliche Gespräche mit den Ketten sind im Laufen. Und die Sendung WIEN-konkret hilft mit. Jeder einzelne von uns ist Konsument - jeder einzelne hat die Macht mit zu bestimmen. |
Drei von vier KonsumentInnen wissen nicht, dass "normales" Geflügel mit gentechnik-verseuchtem Futter aufgezogen wurde. Selbst Produkte, die das AMA-Gütesiegel tragen, enthalten Gentechnik-Giftreste!
Denn: "Das pflanzeneigene Gentechnik-Gift wird im Magen der Tiere nicht abgebaut!" ist Univ.-Prof. Dr. Anton Moser überzeugt. Und was nicht abgebaut wird, landet letztendlich auf unserem Teller. Welche Langzeitwirkungen das auf unsere Gesundheit (Allergien?) und jene unserer Kinder hat, kann heute niemand sagen.
Dass das Gift nicht abgebaut wird, hat vor allem die "Praxisstudie" des deutschen Landwirts und ehemaligen Gentechnik-Fans Gottfried Glöckner bewiesen, der seine Milchkühe längere Zeit vorwiegend mit Gen-Mais und Gen-Soja gefüttert hat: Nach zwei Jahren Gentechnik-Futter traten schwerste Erkrankungen, ja sogar Todesfälle auf!
Auf unsere Frage, was er gegen diese Dauerschädigung unserer Bauern und Züchter bisher unternommen habe, gibt Landwirtschaftsminister Berlakovich keine konkrete Antwort. Und zur (unabsichtlichen) Täuschung der Konsumenten meint der Minister nur, dass es ja von Seiten der EU "klargestellt sei, unter welchen Voraussetzungen ein Lebensmittel als >gentechnisch verändert< zu kennzeichnen sei."
Wer absolute Sicherheit will, sollte daher nur mehr Produkte mit der Kennzeichnung „gentechnikfrei erzeugt“ bzw. „ohne Gentechnik“ kaufen. Was bei der österreichischen Milch und den Milchprodukten möglich war, muss auch im Geflügel- und Eierbereich durchsetzbar sein. Die Zeit der faulen Ausreden ist vorbei. Dem Lebensmittelhandel muss ein für allemal klar sein, dass WIR im Essen kein Gentechnik-Gift haben wollen!
Und das geht so:
- beim jeweiligen Kundendienst* anfragen, wann dort Eier und Geflügel auf GENTECHNIKFREI umgestellt werden
- die Anfrage-Abschnitte im Anhang ausdrucken, ausfüllen und beim nächsten Einkauf an der Kassa abgeben
- dieses Mail an möglichst viele Freunde, Verwandte und Bekannte weiterleiten
Billa-Kundendienst: hotlinebilla@billa.co.at
Merkur-Kundendienst: office@merkur.co.at
Spar-Kundendienst: office@spar.at
Hofer-Kundendienst: www.hofer.at
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