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Figurformung aus holistischer Sicht

Ingrid Kunze Autor: Ingrid Kunze am 22. Mär 2009

Meine praktischen Erfahrungen über 40 Jahre lang im eigenen IKOS®-Institut und IKOS®-Ausbildungszentrum für Ganzheitskosmetik sowie Veröffentlichungen von Fachbüchern sprechen für fachliche Kompetenz und exzellenten Ruf in der Branche.

Ganz sicher bringen daher unter den folgenden Aspekten durchgeführte Behandlungen der Kosmetikerin Freude am Behandlungserfolg und der Klientin eine optimale Figur.

Mit einem Entschlackungs- oder Grünen Tee löst man Gifte und Säuren aus dem Gewebe und leitet somit die Behandlung ein. Diese erfolgt mit wirkstoffgetränkten Bandagen die ab den Knöcheln bis über die Taille angelegt werden. Die anschließende Einwirkzeit sollte 30 Minuten betragen.

Die ideale Kombination von spezifischen Wirkstoffen mit einer speziellen Wickelbehandlung ist eine der erfolgreichsten Behandlungen gegen Cellulite, bzw. Gewebestraffung. Da keine zusätzliche, äußerliche Wärmezufuhr notwendig ist, wird die Kreislaufbelastung gering gehalten.
Die von der Kosmetikerin ausgewählten Wirkstoffe dienen einer starken Hyperämisierung. Dadurch entsteht auf der Hautperipherie ein ausgeprägtes Wärmegefühl, das von innerer Kälte begleitet wird.

Durch den starken Blutandrang zur Hautoberfläche kühlt das darunter liegende Gewebe stark ab, dieser Vorgang leitet eine Fettverbrennung ein. Der Körper ist bemüht die entstandene Kälte in den behandelten Zonen auszugleichen um die natürliche konstante Körpertemperatur aufrecht zu erhalten.
Daher ist hinzuweisen, dass weder durch äußere, noch innerliche Wärmezufuhr für 3-5 Stunden nach der Institutsbehandlung nicht gegessen und keine wärmenden Getränke (dazu zählt auch Alkohol) konsumiert werden dürfen, da ansonsten die Fettverbrennung unterbrochen würde.

Eine wirkungsvolle Cellulitebehandlung die über den Badeurlaub hinaus wirksam ist und keine gesundheitlichen Nebenwirkungen hat, beginnt im Kosmetikinstitut immer mit einem ausführlichen Beratungsgespräch. Sie ist die Grundlage für den Behandlungserfolg und sollte diese Punkte beinhalten:

1. Feststellung des Hautzustandes (leichte/mittlere/harte Cellulite/schlaffe Haut/Dehnungsstreifen/Venenprobleme/Besenreiser):
Der Hautzustand wird von der Kosmetikerin analysiert und sie entscheidet welche Wirkstoffextrakte zur Anwendung kommen. Ausschlag gebend ist auch der Wechsel der Pflanzenextrakte während der Kur um so die optimale Wirkstoffkombination zu gewährleisten.

2. Wirkstoffverträglichkeit bei hypersensibler Haut:
Eine eventuelle Unverträglichkeit kann durch Auftragen des verdünnten Wirkstoffes im Pulsbereich des Handgelenks getestet werden. Hält die Hautrötung länger als 5 Stunden an, oder kommt es zu Quaddelbildung ist die Aromatherapie nicht anzuwenden. Basische Wickel können jedoch durchgeführt werden, bzw. ist kein Fall von Unverträglichkeit vorgekommen.

3. Festlegung eines Behandlungszyklus, bzw. Dauer des Behandlungsrhythmus:
Optimal wäre eine Behandlungsreihe von mind. 10 Behandlungen 2-3 mal pro Woche.

4. Vorbehandlung (messen/wiegen):
Wird vor, bzw. nach der Kur gewogen und gemessen, sollte das PMS (prämenstruelles Syndrom) und die Mondphasen beachtet werden. Zwischen Eisprung und Einsatz der Menses, bzw. bei zunehmendem Mond speichert der Körper vermehrt Flüssigkeit.

5. Eß- und Trinkverhalten vor/nach der Behandlung, bzw. allgemeine Richtlinien:
2-3 Stunden vor der Institutsbehandlung leichte Nahrung essen. Nicht bei leerem
Magen behandeln. Wird nüchtern, bzw. nach üppigem Essen behandelt, könnten es zur
Übelkeit, bzw. Kreislaufproblemen kommen.

Lebensmittel statt Fast Food essen, gut kauen, mit Freude und genügend Zeit essen. 1-1,5 Liter stilles Wasser, Entschlackungs- oder grüner Tee (letzteren nicht nach 16h – macht munter) trinken. Ideal zum entsäuern wäre morgens nüchtern ¼ l Basensuppe zu trinken.
Rezept: zerkleinertes Suppengemüse und Gewürze (ohne Salz) ca. 15 Minuten kochen, Gemüse abseien und Suppe schluckweise zu sich nehmen.
Der Entschlackungs- bzw. Fettverbrennungsprozess dauert circa 3-5 Stunden, daher sollten auch nach der Institutsbehandlung keine Mahlzeit, bzw. heiße Getränke oder Alkohol konsumiert werden. Auf die Zufuhr genügender Mineralstoffe, z. b. sog. Schüsslersalze Natrium Phosphoricum Nr. 9, oder Nahrungsergänzungsmittel auf Wurzelgemüsebasis sind empfehlenswert.

6. Wasser- und Wärmeanwendungen (Duschen/Baden/Sauna):
Da jegliche Wärmezufuhr kontraproduktiv wäre - sie stoppt den innerlichen Kältezustand und hebt damit die Fettverbrennung auf - sollte auch kein heißes Bad, Dusche oder Sauna nach der Wickelbehandlung gemacht werden.

7. Umgang mit der Sonne bzw. Solarium:
Ebenso verhält es sich mit Sonnenbädern oder Solarien, da die Hautoberfläche überreizt werden könnte.

8. Zusatzbehandlungen:
Sehr günstig wirken sich an Zwischentagen die manuelle oder apparative Lymphdrainage, APM Massagen (= Zufuhr von Energie des Milzmeridians) bzw. die Tiefenwärme aus. Manuelle oder apparative Schröpfbehandlung mit oder ohne Farblicht sind ebenfalls empfehlenswert.
Auch die unterstützende Einnahme von Bachblüten macht Sinn, z. B. Centaury Nr. 4, bei schlaffer Haut oder Nr. 18 Impatients bei Heißhunger.

9. Mondphase:
Beginn einer Kur wäre bei abnehmendem Mond besonders an Löwe- und Schützetagen optimal, da der Körper die Schlacken leichter löst.

10. Häufige Behandlungsfehler:
Es wird mit zu intensiven Wirkstoffen begonnen, es wurden die Wirkstoffe nicht abgewechselt, oder es wurde erst ab dem Knie gewickelt.

11. Kontraindikationen:
Schwangere und stillende Frauen, bei Krampfadern, geschwollenen Knöchel, (Herzschwäche), nach Operationen und Vorliegen von Krankheiten nur mit Zustimmung des Arztes.

12. Heimbehandlung:
An behandlungsfreien Tagen sollte die Haut mit durchblutungsfördernden Präparaten gepflegt werden. 2-3 x pro Woche sind basische Fußbäder zur Unterstützung sinnvoll. Ebenso Körperbürstungen mit ausleitender Wirkung (Arme ab Ellbogen zu den Fingerspitzen, bzw. Unterschenkel ab den Knien zu den Zehen) empfehlenswert

Die Regeln der Ismakogie (naturgesetzliche Muskelpflege) sind von großem Nutzen, z. b. der richtige Bodenkontakt = Körpergewicht an den Fußaußenrand, bzw. Ferse und Großzehenballen verlagern. Dieses formt die Figur über die aufsteigende Muskelkette und wirkt selbst auf den Busen und die mimische Muskulatur positiv.

 


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