Autor: Sana Brauner am 04. Apr 2011 Die Ärzte von Abano Thermalcare® bauen auf die Wirkung ihres Heilschlamms: Der Fango ist eine Melange aus Ton, Thermalwasser und Mikroalgen. Damit die weiche Masse zum heilkräftigen Mineralschlamm wird, muss er zunächst noch zwei bis drei Monate reifen. So entwickelt die heilende Erde ihre besondere chemische und physikalische Charakteristik.
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Abano Terme ist mittlerweile quasi mit der kleineren Schwesterstadt Montegrotto Terme zusammengewachsen. Gemeinsam bilden die beiden feinen Städtchen unbestritten Italiens führende Kur- und Heilbäderregion, die neben einheimischen Gästen vor allem von Deutschen, Schweizern und Österreichern aufgesucht wird. Das liegt nicht zuletzt am hyperthermalen Brom-Jod-Sole-Wasser, das in einem weitgehend unberührten Becken der Monti Lessini im Alpenvorland entspringt. In einer Tiefe von 2.000 bis 3.000 Metern sickert das Wasser etwa 25 bis 30 Jahre lang unter hohem Druck durch Kalkgestein. Dort wird es mit Mineralien anreichert und sprudelt am Ende seiner langen Reise ca. 87 Grad heiß aus dem Euganeischen Thermalbecken und damit direkt in die Kurzentren der sechs Hotelbetriebe von Abano Thermalcare®. Jeder einzelne Betrieb dieser prestigeträchtigen Dachmarke verfügt über ein hoteleigenes Therapiezentrum. Mediziner und Therapeuten setzen das Thermalwasser dort erfolgreich etwa für Inhalations-, Wasser- und Fangotherapien ein.
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Fangobehandlung: „Tutto perfetto!“
Alle Therapiecenter in den Abano-Thermalcare®-Hotels bieten Fangotherapien an. Mit Aufzügen gleiten Kurgäste bequem von ihren Hotelzimmern direkt zu den Kurbehandlungen. Die modernen Therapiecenter unterstehen jeweils einem erfahrenen Arzt, der jeden Gast vor Behandlungsbeginn einer Visite unterzieht. Dabei legt der Mediziner nicht nur jene Stellen fest, die zu behandeln sind, sondern bestimmt auch die Temperatur des Fangos, die Anwendungsdauer und die Anzahl der notwendigen therapeutischen Sitzungen: „Tutto perfetto!“ Dann wird jede Schlammtherapie grundsätzlich in vier Phasen abgewickelt: zuerst die Fangopackung. Dabei trägt ein Fango-Masso-Therapeut eine drei bis zehn Zentimeter dicke Fangoschicht auf. Der Mineralschlamm hat eine Temperatur von bis zu 40 Grad Celsius. Der Therapeut hüllt den Patienten anschließend in Leinentücher sowie Decken ein, um die wohlige Wärme möglichst lange zu konservieren. Eine Sitzung dauert bis zu 15 Minuten. In der zweiten Phase (Balneotherapie) taucht der Patient in das 36 bis 38 Grad warme Thermalwasser. Der hydrostatische Druck, die besonderen chemisch-physikalischen Eigenschaften und die Temperatur des Wassers entspannen die Muskulatur und lindern Schmerzen. Die chemische Zusammensetzung des Thermalwassers stimuliert hormonelle, biochemische und neurovegetative Prozesse im Körper und unterstützt so den Therapieprozess. Nach der Fangopackung und der Balneotherapie folgt eine 30-minütige Ruhephase, idealerweise liegend und gut zugedeckt. Die durch die Schlammpackung ausgelöste Reaktion setzt sich fort, die therapeutische Wirkung des Fangos hält an. In der abschließenden vierten Phase (Massotherapie) legt ein Physiotherapeut Hand an. Die wohltuende, therapeutische Massage fördert die Blutzirkulation, beseitigt metabolische Schlacken sowie Fettpolster und mobilisiert lädierte Gelenke. Außerdem wirkt sie ganzheitlich schmerzlindernd und fördert die Funktion der inneren Organe.
Weitere Informationen:
Abano Thermalcare®
E-Mail: abano@abanothermalcare.it
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