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Husten, Halsschmerzen und Erkältungen mit Mitteln aus der Natur behandeln

Die Natur bietet für die meisten Krankheiten einen natürlichen Methode zur Gesun Autor: Petra Orina Zizenbacher am 26. Nov 2010
Häufige Antibiotikatherapien führen bei Kindern zu einem erhöhten Asthma- und Allergierisiko, zudem steigt die Wahrscheinlichkeit, an Neurodermitis zu erkranken. Immer häufiger sind auch schon Kinder resistent auf Antibiotika. Und das Allergierisiko steigt! Daher: Erkältungen sollten mit Mitteln aus der Natur behandelt werden. Längst vergessen ist das Wissen um Zwiebelwickel, Lindenblütentee & Co. und natürlich Bettruhe.

Je häufiger kleine Kinder Antibiotika einnehmen müssen, desto größer ist ihr Risiko, an Asthma zu erkranken. Das ist das Ergebnis einer großen kanadischen Studie. Demnach entwickeln Kinder, die bereits im ersten Lebensjahr Antibiotika einnehmen müssen, besonders häufig noch vor dem siebten Geburtstag Asthma. Die Gefahr wächst zudem mit jeder Antibiotikakur: Babys, die mehr als viermal Antibiotika schlucken, tragen ein 1,5-fach erhöhtes Asthmarisiko. Das fanden Anita Kozyrskyj und ihre Kollegen von der University of Manitoba heraus, als sie die Krankheitsgeschichten von mehr als 13 000 kanadischen Kindern auswerteten.

Erkältungen bei Kleinkindern mit der Kraft der Natur zu behandeln.

Daher ist es umso wichtiger, Erkältungen bei Kleinkindern mit natürlichen Methoden und mit der Kraft der Natur zu behandeln. Viele Pflanzen enthalten komplexe, noch nicht gänzlich entschlüsselte, Substanzen, um sich vor Pilzen, Bakterien und Viren zu schützen. Diese in den Pflanzen natürlich vorkommenden Stoffe können auch dem Menschen therapeutischen Nutzen bringen. Die Wirkung der Pflanzenstoffe reicht dabei von antimikrobiellen Eigenschaften bis hin zu beruhigenden, schmerzstillenden, entzündungshemmenden oder fiebersenkenden Effekten.

Husten behandeln

Um Husten zu behandeln sind zahlreiche Kräuter und Pflanzen gewachsen, zum Beispiel Thymian, Spitzwegerich, Efeu oder die Kapland Pelargonie. Auch ein Sirup aus Zwiebeln oder Rettich hilft lästigem Husten beizukommen, da Zwiebeln und Rettich schleimlösende und antimikrobiell wirkende Substanzen enthalten.

Schmerzen im Hals

Schmerzen im Hals lassen sich durch das Gurgeln mit Salzwasser, da das Salz keimtötend wirkt, rasch lindern. Die Naturapotheke bietet mit Eibischwurzeln und Salbei wirksame Hilfe gegen die unangenehmen Schmerzen in Rachen und Hals. Als Tee aufgegossen kann Salbei getrunken oder zum Gurgeln verwendet werden. Die heilenden Schleimstoffe von Eibischwurzeln helfen als Eibischteig gelutscht oder als Aufguss, bei Wundgefühl im Hals. Bei Schnupfen helfen Nasenspülungen mit Salzwasser. Auch durch Inhalieren mit heißem (ca. 70°C) Salzwasser, Kamillen- oder Salbeisud lässt sich die Nase freibekommen.

Erkältung behandeln

Bei einer Erkältung sollte man grundsätzlich auf eine reichliche Flüssigkeitszufuhr achten: täglich zwischen 2,5 bis 3 Liter. Die Flüssigkeit soll die Verluste durch das verstärkte Schwitzen ausgleichen. Trinken erleichtert aber auch das Abhusten. Die Ernährung sollte leicht verdaulich sein, bestehend aus reichlich Gemüse, Obst und Getreideprodukten, um den Körper mit Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen zu versorgen.

Längst vergessen sind Wickel:
Achtung: Bei jedem Wickel soll zu Beginn die individuelle Wohlfühltemperatur beachtet werden. Ebenso soll ein Wickel sofort entfernt werden, soblad er als unangenehm empfunden wird.

ZWIEBELWICKEL
Wirkung: reinigend, keimtötend, schleimlösend, schmerzlindernd, heilend. Material: Zwiebeln, je nach Auflage und Größe 1-3 Zwiebeln Küchenpapier oder dünnes Baumwolltuch, ev. Ein alter Socken Zum Fixieren ein Dreiecktuch (Apotheke) oder Stirnband, Mütze, etc. Ausführung für die Ohrauflage: Die enthäutete Zwiebel halbieren, in einen alten Socken stecken und mit einem Stirnband oder Dreiecktuch auf oder hinter dem Ohr fixieren. Ausführung eines Halswickels: Zwiebel schälen, in Ringe schneiden und entweder in einen Socken gefüllt oder in ein dünnes Baumwolltuch eingeschlagen um den Hals, von Ohr zu Ohr, fixieren. ! Die Zwiebel kann sowohl roh als auch in etwas Butter oder Olivenöl geröstet verwendet werden.

TOPFENWICKEL
Wirkung: kühlend, abschwellend, entzündungshemmend, durchblutungsfördernd, schmerzlindern, heilend. Grundregel: Keine kalten Anwendungen bei einem kalten Körper! Material: Topfen, Küchenpapier oder Baumwolltuch Anwendung bei: Halsschmerzen um den Hals, Husten auf Brust und Rücken, Fieber als Wadenwickel Ausführung: Topfen (nicht aus dem Kühlschrank) wird auf ein Küchentuch oder Baumwolltuch ca. • - 1 cm dick aufgetragen, eingeschlagen und auf der zu behandelnde Körperstelle mit einem Dreiecktuch fixiert.

ÖLFLECK
Anwendung: bei Husten oder Ohrenschmerzen
Ausführung: Je nach Verfügbarkeit verwendet man Ölivenöl oder ein anderes hochwertiges Pflanzenöl. Dieses wird erwärmt, ein Baumwolltuch wird mit dem Öl getränkt und dieses wird auf Brust und Rücken oder die Ohren aufgelegt und fixiert.
Die Ölauflage kann man so lange belassen, solange sie als angenehm empfunden wird.

Weitere Infos: www.naturheilzentrum.at
 

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