Autor: Heidi Reinwein-Karik am 19. Apr 2008 Der kontinuierliche Ausbau der technischen und elektronischen Infrastruktur trägt weltweit zum Ansteigen des Energieverbrauchs bei. Die daraus resultierende Belastung für die Umwelt ist vielen Nutzern nicht bewusst. Mit großer Selbstverständlichkeit nützen wir die technischen Errungenschaften der modernen, digitalen Welt. Kaum ein Bereich unseres Lebens, der nicht von Computern, mobilen Telefonen oder dem Internet beeinflusst wird.
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Dass wir jederzeit mobil erreichbar sind, in das Internet einsteigen oder Musik hören können wird unter anderem durch große Rechenzentren, Funknetze und Datenleitungen ermöglicht. Der Energiebedarf dieser technischen Infrastruktur und der entsprechenden Endgeräte ist enorm. Zusätzlich werden täglich unzählige elektronische Geräte zu Schrott und giftigen Abfallprodukten.
Was können wir zum Umweltschutz beitragen?
Es ist nahezu unmöglich, und auf lange Sicht wenig zielführend, sich dem Trend der Zeit entgegenzustellen. Auf Internet und Co zu verzichten wird kaum möglich sein. Zusätzlich tragen diese Entwicklungen doch auch, wie beispielweise Videokonferenzen, zur umweltschonenden Reduktion von Dienstreisen bei. Allerdings sollte das reduzierte berufliche Reiseaufkommen nicht die enorme Umweltbelastung durch die IT und die Telekommunikation „rechtfertigen“. Es gibt einige Maßnahmen, die es jedem einzelnen ermöglichen, zu einer Verbesserung der Situation beizutragen.
Stromverbrauch reduzieren:
Bereits bei der Auswahl einer Neuanschaffung, sei es ein Mobiltelefon oder ein Rechner, auf den Stromverbrauch der Geräte achten. Ausgelöst durch die steigenden Energiepreise bieten Hersteller verstärkt „energiesparende Geräte“ an. Der durchschnittliche Stromverbrauch wird unter anderem durch konsequentes Abschalten der „Standby-Funktionen“, die bereits fast jedes elektronische Gerät bietet, reduziert. Auch das Deaktivieren diverser Einstellungen am Mobiltelefon, wie Bildschirmschoner oder Tastenklingeltöne, tragen zu geringerem Energiebedarf bei.
Schrott und Abfallprodukte:
Unterstützen Sie Hersteller, die bereits schadstoffärmere Komponenten für den Bau ihrer Elektrogeräte verwenden. Nur die steigende Nachfrage durch Konsumenten, die auf umweltbewusste Produkte und Herstellprozesse achten, wird schlussendlich zur Reduktion von sehr giftigem E-Schrott beitragen. Sollte ein Elektrogerät nicht mehr repariert werden können und seine Dienste versagen, so ist darauf zu achten, dass diese nicht einfach im „normalen“ Haushaltsmist landen. Abfall von Elektrogeräten (Computer, Bildschirme, Mobiltelefone, Akkus, etc.) sind nur an speziell gekennzeichneten Deponien zu entsorgen.
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