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E-Mann-zipation - Zeit für Männlichkeit - das Interview

E-Mann-zipation, der Weg ist unser Ziel Autor: Harald Wally am 10. Aug 2009
E-Mann-zipation - Zeit für Männlichkeit ! Harald Wally blickt in seiner Tätigkeit als Energiemasseur auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Begleitung von Menschen in Extremsituationen zurück. Seit Jahren veranstaltet er allgemein zugängliche Seminare mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Vorbeugung.

Ruhe und Frieden, Foto Harald Wally

Freiheit und Beweglichkeit und Energie für alles, Foto Harald Wally

die unendliche Weite des Universums, Foto Harald Wally

wir sehen oft das Ergebnis nicht vor lauter Bäume Foto Harald Wally

die Sonne scheint immer für uns, Foto Harald Wally

Harald Wally blickt in seiner Tätigkeit als Energiemasseur auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Begleitung von Menschen in Extremsituationen zurück.

Seit Jahren veranstaltet er allgemein zugängliche Seminare mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Vorbeugung. Heuer bietet er im August erstmals ein Seminar für Männer an. Seine Beweggründe dazu schildert er im folgenden Interview:

 

Warum veranstaltet ein Mann ein Männerseminar und stellt es unter einen derart provokanten Titel?

Harald Wally:
Ich will aufrütteln, Männer endlich aus den Rollen herausholen, in denen sie leiden und am Ziel ihres Lebens „vorbeileben“.

 

Das klingt ziemlich dramatisch – leiden Männer wirklich so?

Harald Wally:
Ganz sicher – es ist eine gesellschaftliche Entwicklung, ein Lernen und Weitergeben über Generationen, das es Männern schwer bis unmöglich macht, ihre Wesensart frei zu leben.

„Außen hart und innen weich“, „ein Indianer kennt keinen Schmerz“…, wer nicht durchhält ist kein Mann!
Viagra, Doping, Schmerzmittel aller Art, Aufputschmittel, Antidepressiva usw. sind die Lösungsansätze unserer Zeit zum Thema „Männergesundheit“.

Die folgt aber ganz eigenen Gesetzen – und keiner spricht darüber. Alle Männer ab 40 oder 45 gehören zum Urologen zwecks Prostatauntersuchung und Vorhautverengung, da dreht sich schon wieder das Rad der Angst. Haben wir Männer unser Gefühl für die eigene Gesundheit bereits verloren, wie fühlt sie sich an, sind Grenzwerte für jeden aussagekräftig genug? Darf man als Mann über seine Fähigkeiten und Schwächen reden? Wer hört ihm überhaupt zü Der Leistungsdruck steigt ins Unermessliche.

Was als Spiel anfängt kann zur tödlichen Falle oder Spirale werden. Einen wesentlichen Teil meines Seminars werde ich der Männergesundheit widmen und aufzeigen, wie wichtig aber auch wie einfach es ist, Verantwortung für den eigenen Körper zu übernehmen, Lebensenergie zurück zu gewinnen.

 

Emanzipation ist Befreiung aus Abhängigkeit – ist Männern die Freiheit so wichtig und worin besteht sie wirklich?

Harald Wally:
Freiheit ist das erklärte Ziel jedes Mannes, der wirklich maskuline Essenz in sich trägt. Es gibt eine Freiheit von ewas und eine Freiheit für etwas. Voraussetzung für beide ist es erst einmal, dass Mann seine Vision kennt und lebt. Welche der beiden Freiheitsformen für mich die wahre Freiheit ist, will ich mit den Männern im Seminar erarbeiten.

Dies zu erläutern würden den Rahmen des Interviews sprengen.

 

Wie sehen Sie als Mann die Rolle der Fraü Immerhin haben Frauen die „Emanzipation“ für sich in Anspruch genommen!

Harald Wally:
Für mich gibt es nur ein Miteinander, eine Gemeinsamkeit. Wir brauchen aber keinen Rollentausch! Werfen Sie einen Blick in die Wirtschaft oder in die Politik – es graut so grau der Hosenanzug – grauenhaft!!! Auch Frauen werden in Rollen gedrängt, die nichts mehr mit ihrer femininen Grundessenz zu tun haben. Daraus entstehen Missverständnisse, Kommunikationsprobleme, Feindschaft, Geringschätzung oder Desinteresse aus der Neutralisierung der Geschlechter heraus.

Für mich ist es wichtig, die Polarität zwischen männlich und weiblich zu erhalten, denn nur daraus entsteht ein konstruktives Miteinander. Steht hinter jedem erfolgreichen Mann eine erfolgreiche Fraü Welche Rolle spielt die wirklich? Welche Rolle spielt unsere doch so geliebte erste Frau in unserem Leben – die Mutter? Für viele Männer bleibt sie leider die wirklich einzig Geliebte in ihrem Leben. Wo soll da eine andere Frau Platz haben? Was zeichnet eine wirkliche Partnerin aus? Warum fallen so viele Partnerinnen im Laufe der Beziehung wieder in die Rolle der Mutter zurück? Welchen gravierenden Anteil haben wir Männer daran? Ich denke es ist an der Zeit, ein neues Verständnis zwischen den Geschlechtern zu entwickeln, um belebende kreative Beziehungen zu gestalten, in denen Mann und Frau Erfüllung finden. Solange es einen Film wie „Das Schwiegermonster“ oder ein Lied „Männer sind Schweine“ – übrigens von Männern gesungen! – gibt, haben wir auf diesem Gebiet noch viel Arbeit vor uns.

 

Warum konfrontieren Sie Männer mit diesen Themen in der freien Natur?

Harald Wally:
Weil viele Männer es leider schon verlernt haben, die Natur zu genießen, einmal ohne Handy, ohne Computer, ohne Auto, ohne Stress zu sein.

Im freien Raum ist es leichter, dauerhafte Lösungen für das eigene Leben zu finden, wirklich einen Neuanfang zu schaffen, um das Leben so zu gestalten, wie wir es haben wollen.

 

Ihre Ansichten kann man doch mit umgekehrten Vorzeichen genauso gut auf die Situation von  Frauen übertragen – oder?

Harald Wally:
Bis zu einem gewissen Grad sind Frauen in der gleichen Sackgasse gelandet, in der sie ihre Weiblichkeit nicht mehr leben dürfen. Frauen – das sehe ich aus meiner täglichen Arbeitspraxis
– sind aber eher bereit nach Auswegen zu suchen und sich dabei auch helfen zu lassen. Aus diesem Grund wende ich mich zuerst als Mann an die Männer um sie aufzufordern, ihre Rollenspiele kritisch zu betrachten und wo nötig, zu verändern.

Ein echtes „Weiberseminar“ habe ich längst konzipiert und werde es zu gegebener Zeit auch anbieten.

Vielen Dank für diese interessanten Ausführungen und weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit.

 

Das Seminar: E-Mann-zipation – Zeit für Männlichkeit

Details dazu im Profil von Harald Wally oder auf www.wallyvital.com

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