Autor: Sana Brauner am 25. Jan 2009 Im Herzen des Goldenen Dreiecks zwischen Laos, Thailand und Myanmar ist Phra Khru Ba Neua Chai ‐ besser bekannt als der "Tigermönch" ‐ auf dem besten Wege, einer der bekanntesten und umstrittensten Bonzen Thailands zu werden. Im Tempel des Goldenen Pferdes nimmt er verlassene Kinder auf und kämpft gegen die Drogenmafia, die die Region fest im Griff hat. Ihr streng geregelter Tagesablauf umfasst Meditation, Studien, intensives körperliches Training und Almosensammeln in den umliegenden Dörfern. Die traumatisierten Kinder, finden im Tempel neuen Halt und werden durch die Schulung, die sie hier erfahren, zu selbstsicheren und tatkräftigen Menschen. Das intime und emotionsgeladene Portrait zeigt in faszinierenden Bildern, wie junge Menschen den Weg in ein neues Leben gehen. |
Der frühere Thai-Boxer und Ex-Soldat hat es sich zur Aufgabe gemacht aus den Kindern – oft unschuldige Opfer des Drogenhandels, ausgenutzt und traumatisiert – selbstsichere Novizen des Buddhismus zu machen und Ihnen so Halt zu geben. Seine einzigen Waffen sind sein Charisma, sein Glaube – und der Kampfsport.
Eine ungewöhnliche Dokumentation, die der holländische Filmemacher Mark Verkerk im Laufe eines ganzen Jahres gedreht hat. Ein spannender und aufrüttelnder Film über Buddhismus jenseits aller Klischees . Hier geht es nicht um sanftmütige Friedfertigkeit, sondern um Leben-Lernen in einer Umwelt, die von der Drogenmafia dominiert wird. Wenn der Tigermönch mit seinen Novizen im vollen Galopp durch den Dschungel sprengt, dann meint man zeitweilig, in einem Western gelandet zu sein... Nur dass es hier nicht um eine fiktive Geschichte geht, sondern um die Lebensrealität von jungen Menschen, die in dem ungewöhnlichen Mönche eine Vater-Figur, Orientierung und inneren Halt gefunden haben.
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