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Diversity - Teil 4 - Die Integration von Unterschieden

Schaltzentrale Gehirn Autor: Ulla Knoll am 13. Mär 2010
Die Menschen in unserem Leben (üblicherweise unsere Eltern) spielen eine entscheidende Rolle dabei, wie wir unsere Realität gestalten.

Willkommen im Abenteuer Leben

Sportler ......

oder Ärztin? ... Welchen Weg gehen wir?

Integration von Unterschieden, um die von uns gewünschte Realität zu erschaffen

Wenn wir geboren werden (und möglicherweise schon davor), programmieren wir uns dazu, auf der Basis unseres täglichen Lebens auf die Welt zu reagieren. Unsere einzigartige Programmierung entsteht aus unserem natürlichen Überlebens-Instinkt heraus. Die Menschen in unserem Leben (üblicherweise unsere Eltern) spielen eine entscheidende Rolle dabei wie wir unsere Realität gestalten. Das Problem bei diesem Prozess der Entscheidungsfindung in solch jungen Jahren ist es, dass wir noch nicht die Fähigkeit besitzen, zwischen wirklich bedrohlichen und nicht bedrohlichen Ereignissen zu unterscheiden. Wenn z.B. unsere Eltern gelernt haben, dass die beste Art und Weise mit Menschen, die erheblich anders sind, umzugehen, Ablehnung ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass wir dieses Verhalten annehmen. Wenn sie Unterschiede annehmen, dann lernen wir wahrscheinlich, sie auch anzunehmen. Folglich bedeutet „Reife“ den lebenslangen Prozess, zu lernen, wie wir einvernehmlich die unvermeidbaren Unterschiede, denen wir begegnen, annehmen. Dies ist das Wesen von Diversity.

Da sind diese kleinen Menschen mit den großen Augen die glauben, dass Du immer Recht hast. In ihrer kleinen Seele setzt Du jeden Tag ein Beispiel für Sie mit allem was Du tust, damit sie aufwachsen, um genauso zu sein wie Du.
- Unbekannt –

Bücher wie Meine Mutter, Ich selbst oder Sprichwörter wie „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ sind Beispiele für diese Aussage.

Je bewusster uns unsere Programmierung ist, desto leichter ist es, unsere Erfahrungen mit anderen zu bestimmen. Offensichtlich können wir die Erfahrungen anderer nicht kontrollieren, aber wir können ganz sicher ihre Erfahrung mit uns beeinflussen. Mehr noch, je mehr wir uns über unsere innere Motivation bewusst sind, desto passender können wir, mehr aus der Gelegenheit heraus als aus unserem, als Kind gelernten, programmierten Verhalten, reagieren. Wenn wir mit erheblich unterschiedlichen Sichtweisen konfrontiert werden, z.B. Meinungen der jüngeren Generationen, erinnern wir uns möglicherweise als Erstes an das Zitat von Franz von Assisi:

„Versuche, zuerst zu verstehen,
erst dann, verstanden zu werden.“

Dieses „Zeitfenster“ zwischen Erlebnis und Reaktion einzufügen, erlaubt es uns, die Welt durch deren Augen zu sehen. Es erlaubt uns anzuhalten und unsere Meinung, an der wir so sehr festhalten, zu hinterfragen indem wir die Welt reflektieren, die wir kreiert haben. Aufgrund dieser Reflexion kann es passieren, dass wir uns selbst öffnen und die neuen Möglichkeiten, die vorher nicht existierten, „sehen“. Der Schlüssel liegt darin, zuerst die Nachricht zu fokussieren und erst dann die Quelle oder die Art wie wir sie erhalten haben.

Menschen mit diesem Grad der Offenheit werden als „spirituell verbunden“ bezeichnet. Sie sind von Natur aus offen für die Sichtweisen anderer. Sie erkennen, dass eine Person nicht alle Antworten hat, wir aber, indem wir zusammen arbeiten, gemeinsam alle Herausforderungen bestehen werden. Sie haben auch die Fähigkeit, ihre innere Dimension offen zu zeigen, wie z.B. Kreativität, Imagination, Erkenntnis, Intuition und eine holistische Weltanschauung. Diese Menschen haben gelernt, zur Gestaltung Ihres Lebens nicht nur die Macht Ihrer geistigen Einstellung zu nutzen, sondern auch die Macht von Etwas, das größer ist als sie; dadurch beeinflussen sie messbar die Realität, die sie erleben. Solche Menschen sind nicht „besonders“. Die Wahrheit ist, dass wir alle diesen Zustand erleben, jedoch in erheblich unterschiedlichen Zeitverhältnissen. So zu sein beginnt damit, zu lernen, wie man im Einklang mit den Menschen lebt, die uns am nächsten sind.

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