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Die wichtigsten Fastenregeln

Für ein paar Tage auf feste Nahrung verzichten und viel trinken Autor: Sana Brauner am 13. Feb 2009
Damit eine Fastenkur erfolgreich verläuft, müssen einige wichtige Regeln beachtet werden.

Behutsam beginnen: Ganz wichtig ist es, nicht gleich von 100 auf null zu gehen. Der Verdauungstrakt muss sich in ein bis zwei Tagen bei leichter Kost auf die Schonzeit vorbereiten können. Ideal sind Gemüse und Reis. Ausreichendes Trinken ist ein weiterer Pfeiler des Erfolgs. Mindestens drei bis vier Liter Flüssigkeit sind ein Muss, um Stoffwechselabbauprodukte ausscheiden zu können. Geeignete Getränke sind Mineralwasser, Kräutertees, verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte, salzarme Gemüsebrühe und Molke.

Drei bis vier Liter pro Tag fördern die Ausscheidung von Giftstoffen

Sanfte Unterstützung für den Darm

Jetzt braucht der Darm außerdem sanfte Unterstützung, um die Ausscheidungsvorgänge anzukurbeln. Zu Beginn der Fastenkur und dann an jedem zweiten Tag wird die Darmentleerung und -reinigung durch die Einnahme eines milden, natürlichen Passagesalzes unterstützt. Traditionell angewendetes Bittersalz gibt es in der Apotheke mittlerweile auch als wohlschmeckendes Sprudelsalz (beispielsweise F.X.Passage SL).

Die Arbeit der Leber wird angekurbelt, indem man sich während der Mittagsruhe eine Wärmflasche auf den Bauch legt. Über die Lunge und die Haut wird die Entgiftung durch Spaziergänge an der frischen Luft und durch Saunabesuche gefördert. Bewegung im Freien bringt außerdem den Kreislauf in Schwung. Übertreiben soll man es damit aber nicht, denn Entspannung und Ruhe sind jetzt besonders wichtig. Ebenso wichtig ist ein gemächlicher Start nach der Kur mit leicht verdaulicher Aufbaukost.

Auch beim Zeitrahmen einer Fastenkur sollte man Maß halten. Wer gesund und leistungsfähig ist, kann auf eigene Faust oder in einer Gruppe etwa eine Woche auf feste Nahrung verzichten. Fasteneinsteiger sollten sich vor der ersten Kur einem Gesundheits-Check beim Arzt unterziehen.

Fotos: djd/Wörwag Pharma

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