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Die philippinischen Bananen Tundan, Lakatan, Cardava und Murado

Autor: Gerhard Menje am 14. Okt 2011
Zunächst haben wir die Tundan Banane, die traditionsgemäß auf den Philippinen auch sehr wirkungsvoll gegen Durchfall oder andere Arten von Magenverstimmungen, besonders auch bei Kindern eingesetzt wird. Und es gibt die kleine süße philippinische Lakatan Banane, die Dessert Banane.

Was Sie unbedingt über die philippinischen Bananen Tundan, Lakatan, Cardava und Murado wissen sollten.

Die Banane ist eine der ältesten Kulturpflanzen dieser Welt. Ursprünglich kommen die Bananen auch tatsächlich aus der südostasiatischen Inselwelt. Erst viel später kam die Banane nach Afrika und Mittelamerika.

Die ursprünglichen philippinischen Bananen sind sehr reich an Kohlenhydraten in Form von Traubenzucker und liefern sehr schnell viel Energie. Außerdem sind viele Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Selen enthalten.

Es gibt auf den Philippinen sehr viele verschiedene Arten von Bananen, die auch viel kleinwüchsiger als die südamerikanischen, hochgezüchteten Formen, sind.

Zunächst haben wir die Tundan Banane, die traditionsgemäß auf den Philippinen auch sehr wirkungsvoll gegen Durchfall oder andere Arten von Magenverstimmungen, besonders auch bei Kindern eingesetzt wird. Die Wirkung spürt man sehr schnell. Auch bei Akne soll sie eine unterstützende Wirkung haben.

Kleine braune Flecken zeigen, dass die kleinen Tundan Bananen nun vollreif sind. Jetzt haben sie ihr bestes Aroma und den vollen Geschmack, der nicht zu vergleichen ist mit dem, der  riesigen Bananen aus einem deutschen Supermarkt.

  

 

Und es gibt die kleine süße philippinische Lakatan Banane, die Dessert Banane. Sie ist die wohl beliebteste Banane der Philippinos und wird hier meistens per Stück, nicht per Kilo verkauft.

  

 

Die Lakatan Banane wird ebenso wie die Tundan Banane nur von den Einheimischen verspeist und normalerweise, aber auch unverständlicher Weise, nicht exportiert. Eine große Rolle dabei spielen die Giganten des Bananenmarktes auf den Philippinen, Dohle und Del Monte, die nur die großen, hochgezüchteten Bananen exportieren. Die man wiederum nicht  auf den einheimischen Märkten bekommt.

Ausserdem gibt es hier noch sehr häufig die ebenso kleine, dicke philippinische Cardava bzw. Koch- oder auch Kitchenbanane. Sie wird hier von den Einheimsichen zwar gekocht, frittiert und gegrillt, schmeckt aber genauso gut auch roh. Auf den Philippinen isst man diese Banane mit braunem karamelisiertem Zucker gegrillt, leidenschaftlich als banana que, als einfachen Snack zwischendurch.

  

 

Eine Rarität, weil kaum zu bekommen,  ist die sehr süße rote Murado.

 

  

 

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Mit sonnigen Grüßen aus den Philippinen
Ihr Gerhard Menje

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