Unter dem Titel "Die Kunst der Arznei" erschien das neue Buch von Dr. Klaus Bielau - es gibt Mut dem gesunden Verstand und der Intuition zu vertrauen - Denn das Sich-Wegwenden von der Materie und das Sich-Hinwenden zu der Genesung der Seele ist wahre Heilkunst. Unter diesem Gesichtspunkt versteht sich die Buchreihe Wendezeit der Medizin als Aufruf zu einer Erneuerung der Heilkunst. Nicht mehr um das Patient-Sein geht es, sondern um Selbstverantwortung und Selbstautorität.
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Ein Teil des 1. Kapitels aus dem Buch:
Die Erde bewegt sich immer deutlicher in das Zeichen des Wassermannes; das Fische-Zeitalter klingt aus, die Kraft des Aquarius, des Wassermannes nimmt zu. Jeder, der sich nur ansatzweise mit Astrologie beschäftigt (a lá Zuckerpäckchen im Kaffeehaus), kennt das überwältigende Merkmal jenes Zeichens: Freiheit – koste es, was es wolle. Revolutionäre Ideen und dann Auflösung der verkappten und verkorksten Verhältnisse früherer Jahrhunderte und Jahrzehnte zu neuen Horizonten… Wollten wir die Leute in den Straße fragen, was die wesentlichen Merkmale des heutigen Lebens seien, wir bekämen überwiegend zur Antwort: Ungebundenheit, Selbstbestimmung, Lösung alter Unfreiheiten …
Viele der älteren Generationen beklagen das gesellschaftliche Chaos und die Unordnung der heutigen Tage und vergessen, daß sie es selber waren und sind, die zu dieser Unordnung beitrugen. »Das Scheitern der älteren Generationen bedingt das Scheitern der jüngeren …«, hören wir bei Jan v. Rijckenborg, einem Philosophen des 20. Jahrhunderts. Und doch kann in jedem Augenblick diesem Scheitern Einhalt geboten werden – in jedem Augenblick. Es gibt nur eine Bedingung hiefür: Bewußtheit, das heißt, nichts anderes als immer präziser werdende Gegenwärtigkeit – Streben nach neuen Ufern, nach Wahrhaftigkeit, nach Aufarbeitung der vergangenen Gewohnheiten und Lebens- beziehungsweise Kindheitsmuster. So nageln uns die alten Ängste und Sorgen nicht weiter an die Illusion Zukunft.
Über den Autor
Dr. Klaus Bielau, Jg. 1955, studierte ab 1975 erst Regie an der Kunsthochschule Graz, danach Theaterarbeit bis 1988. 1980 Begegnung mit der Homöopathie und der gnostischen Philosophie des Paracelsus, begann deswegen mit dem Medizinstudium, Promotion 1986. Seit 1990 führt er eine rein homöopathisch ausgerichtete Praxis; war Vortragender und Lektor für Homöopathie an der Uni in Graz sowie an den Paracelsus-Schulen in Graz und Wien. Er ist Kolumnist und Redakteur der Zeitschrift "Pulsar"; verfaßt Bücher, Essays und Erzählungen über Heilkunde, Paracelsus und die Wege des Menschen zur Autonomie.
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