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Die "Euro-Krise": Welche Strategie steckt dahinter ?

Der Euro von Anfang an als Plan der Krise Autor: Sana Brauner am 18. Jun 2010
Tibor Zelikovics - Autor des folgenden Textes zum Thema "Euro-Krise" meint:
Es ist wichtig uns vor Augen zu halten, dass es sich hier um eine Situation handelt, die genauso sorgfältig vorbereitet wurde wie die globale Finanz-Krise von 2007-2008 -- sie ist in Wirklichkeit lediglich die zweite Etappe der bereits erfolgreich eingeführten und anhaltenden ersten

© Bild: Foto: MEV

Folgender Text stammt von Tibor Zelikovics - Autor des Bestsellers „Zeitenwende 2012“.

Bei der Euro-Krise können wir die Durchführung folgender „Standard“-Strategie beobachten:

Schritt 1: Mangelnde Aufsicht
Eingeweihte Beamte werden in die nationalen und internationalen Aufsichtsbehörden eingeschleust, die dann ihren Aufgaben und Pflichten einfach nicht nachkommen.

Schritt 2: Der Virus
Ein faules Produkt oder ein Zustand wird geschaffen, der dazu dient, grundlegende finanzielle Fundamente zu schwächen. Dies wird von den zuständigen Aufsichtsbehörden natürlich übersehen.
(Griechische Oppositions-Politiker machten die EZB und Brüssel schon seit Jahren darauf aufmerksam, dass ihre Staatsverschuldung bedrohliche Ausmaße erreicht … Der Absturz des spanischen Immobilienmarktes und die darauf folgenden Pleiten und Arbeitslosigkeit wurde durch die gleichen ungesicherten Hypothekenvergabe-Praxen ausgelöst, die die amerikanische Krise verursachten.)

Schritt 3: Der Auslöser
Ist alles vorbereitet, wird zur richtigen Zeit der Abzug betätigt: Ein bereits ausgesuchtes Institut oder Land kommt in ernsthafte Schwierigkeiten und löst eine Kettenreaktion aus – oder droht eine auszulösen.

Schritt 4: Krisenmanagement
Eine Lösung wird gefunden, die aber mit einer massiven, neuen Staatsverschuldung verbunden ist, die letztendlich von der Bevölkerung getragen werden muss. Der Internationale Währungsfond verlangt zudem, dass die Staaten radikale Sparkurse einschlagen, was unter der Bevölkerung großen Unmut verursacht.

Schritt 5: Der Volksaufstand
Die Bevölkerung ist empört, will die Schuldigen finden und zur Rechenschaft ziehen, fordert Maßnahmen um sich zu vergewissern, dass solch eine Krise niemals wieder zustande kommt.

Schritt 6: Die „Nachkrisenzeit“
Es werden neue Gesetze erlassen und Behörden geschaffen, die allerdings genau von denjenigen formuliert, bzw. kontrolliert werden, die die Krise überhaupt ausgelöst haben.
Dies war natürlich der Zweck der Übung.

Eine ähnliche Strategie wurde in der Geschichte bereits wiederholt erfolgreich eingesetzt, z.B. um die amerikanische Zentralbank (Federal Reserve) ins Leben zu rufen. Wenn wir die jetzige Krise beobachten, können wir die haargenau gleiche Vorgangsweise beobachten.

Die Schlüsselfrage ist, welche Ziele werden eigentlich verfolgt und
welche Nachkrisensituation wird letztendlich angestrebt?


Der Antwort auf diese Frage lässt sich schon aufgrund der Lösungen erkennen, die vorgeschlagen werden:

  1. Die Schaffung einer gemeinsamen europäischen Währungspolitik
  2. Die Schaffung einer internationalen Finanzaufsichtsbehörde
  3. Die Schaffung einer neuen globalen Reserve-Währung, kontrolliert von einer Weltzentralbank (Über diese Lösung wird vorerst nur hinter verschlossenen Türen diskutiert.)

Um Punkt 3 zu verwirklichen, müssen die Wechselkurse der Hauptwährungen der Welt aufeinander abgestimmt werden, damit sie später in einen „Währungstopf“ integriert werden können. Die verschiedenen Währungen werden somit beibehalten (um Widerstand in der Bevölkerung zu vermeiden), aber es werden fixe Wechselkurse festgelegt.

(Die Euro/Dollar Kurskorrektur der letzten Monate ist ein Schritt in dieser Richtung. Diese Korrektur, die in den Medien als „Fall“ des Euro dargestellt wird, dient zudem dazu die Bevölkerung zu erschrecken, damit sie die vorgesehenen Maßnahmen billigt und sogar verlangt.)

Eine „Weltzentralbank“ existiert übrigens bereits. Es ist The Bank of International Settlements (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich – BIZ) mit Hauptquartier in Basel - siehe Weblink.

In einer Rede, die Jean-Claude Trichet vor kurzem in New York vor dem Council on Foreign Relations gehalten hat, empfiehlt er bereits, dass die „ … Regeln des ‚Basler Komitees’ [= BIZ] als die Grundlage für ‚global governance’ [globale Aufsicht/Kontrolle/Regierungsgewalt] eingesetzt werden sollen“.
Siehe unten stehendes Video dazu.

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